Kulturradio Rezensionen CD

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Mendelssohn Bartholdy: Die erste Walpurgisnacht © Carus
Carus

Weltliches Oratorium - Felix Mendelssohn Bartholdy: "Die erste Walpurgisnacht"

Am 30. April ist Walpurgisnacht. In der Nacht vor dem ersten Mai, sagt der Volksmund, fliegen die Hexen und diverse andere Geister zum Brocken und tanzen. Dieser Volksglaube inspirierte Felix Mendelssohn Bartholdy zu einer Kantate, die man auch ein "weltliches Oratorium" nennen könnte, eine Vertonung des bekannten Gedichts von Johann Wolfgang Goethe.

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Beethoven around the World, Quatuor Ébène © Erato
Erato

Kammermusik - Quatuor Ébène: "Beethoven Around the World"

Unter dem Titel "Beethoven Around The World" versammelt das Quatuor Ébène, eines der renommiertesten Streichquartette der Gegenwart, sämtliche 16 Streichquartette Beethovens, so wie man sie bei einer Welttournee 2019 auf fünf Erdteilen darbot (nur in Ozeanien und in der Antarktis war man nicht). Das ist schön und trifft den durchaus internationalen Stil dieser Formation gut.

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Missa 1724 © ACCENT
ACCENT

Geistliche Musik - Jan Dismas Zelenka: "Missa 1724"

Schon im Ensemblenamen ist beim Collegium 1704 (leicht verschlüsselt) die enge Verbindung zum Werk von Jan Dismas Zelenka verankert: Auf 1704 datiert dessen erste nachweisbare Komposition, das Schulschauspiel "Via Laureata", aufgeführt im Prager Jesuitenkolleg St. Nikolaus.

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La Bellezza: Violinmusik © Pan Classics
Pan Classics

Violinmusik 17. Jahrhundert - Lina Tur Bonet: "La Bellezza"

Das 17. Jahrhundert war in weiten Teilen Europas ein ausgesprochenes Krisenjahrhundert mit Kriegen, Konfessionsauseinandersetzungen, Epidemien, Hungersnöten und der ständigen Nähe zum Tod. Und dennoch: Die Musik hat in diesem Jahrhundert faszinierende neuartige Stile und Gattungen entwickelt.

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Cesar Franck, Klavierwerke © harmonia mundi
Harmonia Mundi

Klavierwerke - César Franck: "Préludes, Fugues & Chorals"

Dass Nikolai Lugansky ein großartiger Rachmaninow-Pianist ist, hat er schon mehrfach bewiesen. Nun begibt er sich mit den Werken von César Franck auf ein ganz anderes Terrain. Aber auch französische Romantik mit barockem Einschlag scheint ihm zu liegen.

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Ludwig van Beethoven, Lieder & Folksongs © Warner
Warner

Kammermusik - Beethoven: "Songs and Folksongs"

Zum 250. Geburtstag Beethovens singt nun auch der britische Tenor Ian Bostridge Lieder dieses Komponisten. Und zwar sowohl die bekannten, z.B. "Adelaide" und den Zyklus "An die ferne Geliebte", als auch eine kleine Auswahl von Folksong-Arrangements seiner britischen Heimat.

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Florenz 1350 © Ambronay
Ambronay

Alte Musik - "Florenz 1350 – Ein Florentinischer Garten im Mittelalter"

Zwischen 1350 und 1400 entwickelte sich Florenz zu einem kulturellen Zentrum Europas. Dies hing einerseits mit dem materiellen Reichtum der Handelsstadt zusammen, andererseits mit einer schier unglaublichen Bildung größerer Teile der Bevölkerung. Zwei Drittel konnten sogar lesen!

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Vision String Quartett © Warner Classics
Warner Classics

Kammermusik - Vision String Quartet: "Memento"

Ohne Noten, ohne Stühle, ohne Podest spielen die Berliner Musiker des Vision String Quartet. Die Schüler des Artemis Quartets hegen außerdem eine bekannte Vorliebe für Pop-Musik, die sie gern nach der Pause spielen und sogar selber komponieren (alle vier sind auch Komponisten).

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Franz Schubert: Symphonien, © Sony
Sony

Kammermusik - Franz Schubert: Symphonien Nr. 4 und 6

Der Komponist Heinz Holliger hat bei seinen Werken immer vermieden, eine "dicke Mehlsuppe" im Orchester anzurichten. Auch wenn er dirigiert, achtet er auf klare Linien und Luftigkeit. Bei der dritten Folge seiner Schubert-Gesamtaufnahme kann so Schuberts Vorbild Rossini an allen Ecken und Enden besonders schön aufleuchten.

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Königin in Preussen: Der barocke Orgelklang von Königs Wusterhausen; Montage: rbbKultur
Tonstudio-KW

Barocke Orgelmusik - "Königin in Preussen"

Die "Königin in Preußen" ist eine äußerlich sehr betagte Dame mit einem aber ganz jungem Innenleben! Der Prospekt des Instruments, also das Gehäuse stammt höchstwahrscheinlich vom größten Orgelbaumeister des norddeutschen Frühbarock, von Arp Schnitger.

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Anna Prohaska und Julius Drake, Paradise Lost © Alpha
Alpha

Lieder - Anna Prohaska und Julius Drake: "Paradise Lost"

Auf ihrer neuen CD "Paradise Lost" verfolgt die in Berlin lebende Sopranistin Anna Prohaska das Geschick, genauer: den Sündenfall der Menschheit vom Paradies über die Erschaffung Evas bis hin zur Vertreibung ins irdische Leben. Sie singt – in sechs Abteilungen – Lieder von nicht weniger 20 Komponisten: von Purcell bis Aribert Reimann, von Schubert bis George Crumb, von Ravel und Bernstein bis zu Hanns Eisler.

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