Dichter Volker Braun auf dem Festival Weltklang, Berlin 2000; © imago/David Heerde
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Zum 80. Geburtstag von Volker Braun - "Krieg den Hütten, Friede den Palästen"

Von Kerstin Hensel

Als Volker Braun 2012 den Kunstpreis der Stadt Dresden erhielt, kehrte er zu seinen Wurzeln zurück. In Dresden wurde er 1939 geboren, hier verbrachte er seine Kindheit und Jugend. Er erlebte den Bombenangriff auf die Stadt, ein prägendes Ereignis, das er in dem 2007 erschienen Buch "Mittagsmah" beschreibt.

Seine Bühnenstücke, Gedichte und Texte waren in der DDR umstritten. Viele erschienen zunächst in der Bundesrepublik und später in der DDR. Das 1970 entstandene Stück "Lenins Tod" wurde erst 1988 uraufgeführt.

Nach dem Mauerfall wurde Volker Braun mit zahlreichen Preisen geehrt. Im Millenniumsjahr 2000 erhielt er den "Büchner-Preis". Publizist Gustav Seibt würdigte in seiner Laudatio Brauns dialektischen Witz, seinen satirischen Humor und seine "zuweilen Furcht einflößende Brillanz".

Mit Jutta Hoffmann
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Produktion: MDR 2014

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