Kitsch-Pudel (Foto: © imago-images/Charles Orr); Bearbeitung: rbbKultur
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Begriffe, Veränderungen, Seltsamkeiten - Des Pudels Kern - Theater leicht gemacht

Kennen Sie das: Sie hören eine Theaterrezension und ihnen klingeln vor Fachbegriffen die Ohren? Oder Sie haben sich beim Studieren des Programmhefts schon immer gefragt, was es eigentlich mit dieser Position "Dramaturgie" wirklich auf sich hat? Vielleicht stellen Sie auch fest, dass im heutigen Theater so viele Dinge anders sind als früher – aber warum, und wen fragen? Wir haben da etwas für Sie: Unsere Serie "Des Pudels Kern – Theater leicht gemacht", in der die Theaterkritikerin Barbara Behrendt regelmäßig Begriffe, Veränderungen, Seltsamkeiten erklärt.

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Çiğdem Teke, David Bennent, Yanina Cerón, Falilou Seck, Tina Keserovic, Maxim Loginovskih, Lea Draeger in "Geschwister" am Gorki Theater
Birgit Hupfeld

Maxim Gorki Theater - "Geschwister"

2. Juni 1967: Ein Tag im Leben einer bürgerlichen Familie in Westdeutschland: Mutter, Vater und drei Kinder. Und dann der Zeitsprung. Die Kinder sind erwachsen geworden und obwohl in derselben Familie aufgewachsen, sind die Lebenswege der drei "Geschwister" sehr unterschiedlich. Das neue Stück von Ersan Mondtag stellt Fragen nach dem Weiterwirken des Nationalsozialismus in den Familien - bis zum Beginn der Nullerjahre und den ersten Morden des NSU.

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Deutsches Theater: Auslöschung. Ein Zerfall © Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Deutsches Theater - "Auslöschung. Ein Zerfall" nach Thomas Bernhard

Der Österreicher Thomas Bernhard hat bekanntlich viele Theaterstücke geschrieben. Auf die Bühne des Deutschen Theaters hat die Regisseurin Karin Henkel jetzt aber seinen letzten Roman gebracht: "Auslöschung. Ein Zerfall" heißt das Mammut-Werk mit 650 Seiten, das Bernhard 1986 geschrieben hat, drei Jahre vor seinem Tod.

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Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)
Krafft Angerer

22. Theatertreffen - "Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)"

Ein Theaterabend, dem eine Triggerwarnung vorausgeschickt wird – das ist neu. "Der Text enthält Schilderungen von sexualisierten Gewalthandlungen, die belastend und re-traumatisierend wirken können", schreiben die Münchner Kammerspiele auf ihrer Homepage – genau so hat es das Theatertreffen übernommen. Auch "Ab 16 Jahren" steht dort. Beides kann sich allerdings nicht auf die Inszenierung beziehen.

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