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  • Zeiten zurücksetzen
Fassade der Münchner Kammerspiele [Imago]

Münchner Kammerspiele | Online - "Vacuum Cleaner"

Eines der vielen bedauerlichen Dinge in Zeiten der Corona-Krise ist die Absage des Theatertreffens. Kleiner Trost: Die geschlossenen Theater setzen auf digitale Angebote – und so zeigen die Münchner Kammerspiele auf ihrer Website für 24 Stunden nun jene Inszenierung, die im Mai beim Festival gezeigt worden wäre: "The Vacuum Cleaner" des japanischen Regisseurs Toshiki Okada.

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Schaubühne am Lehniner Platz © Gianmarco Bresadola
Gianmarco Bresadola

Schaubühne am Lehniner Platz | Online - "Zwangsvorstellungen"

Wer jemals versucht hat, Karten für die Berliner Schaubühne zu ergattern, der konnte nur frustriert sein – alles immer sofort ausverkauft. Jetzt hat das Theater sein Videoarchiv geöffnet und präsentiert unter dem Titel "Zwangsvorstellungen" jeden Abend einen Hit aus aktuellen und vergangenen Spielplänen. "Hamlet" mit Lars Eidinger ist dabei, aber auch Klassiker von Peter Stein und Andrea Breth.

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James Bridle; © Mikael Lundblad
Mikael Lundblad

HAU | Livestream - "Spy on Me #2"

Das öffentliche Leben liegt brach – sodass viele Menschen mehr Zeit im Internet verbringen. Auch Firmen bauen in Zeiten des Homeoffice die Möglichkeiten von Video-Konferenzen und anderen digitalen Zusammenkünften aus. Die Corona-Krise verändert also unseren Umgang mit dem Netz. Wie passend, dass das HAU ausgerechnet jetzt ein Festival über die digitale Gegenwart veranstaltet. "Spy on Me" war eigentlich für die Theaterbühne gedacht. Jetzt findet es im Internet statt.

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Schlosspark Theater: Schmetterlinge sind frei mit mit Julia Biedermann, Johannes Hallervorden, Helen Barke & Fabian Stromberger; © DERDEHMEL/Urbschat
DERDEHMEL/Urbschat

Schlosspark Theater Livestream - "Schmetterlinge sind frei"

Ausnahmezeiten erfordern Ausnahmemaßnahmen – das wissen nicht nur Politiker und Ärzte dieser Tage, sondern auch Kulturschaffende. Also sucht sich das große Live- und Vorort-Medium Theater seinen Weg in der digitalen Welt. Das Berliner Schlosspark-Theater feiert eine besondere Premiere: Zum ersten Mal ging auf dem Facebook-Kanal des Theaters eine komplette Theatervorstellung – nicht über die Bühne, sondern über den Screen.

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remains
Carolin Saage

Uraufführung im Radialsystem - Andrew Schneider: "remains"

Die Theater- und Opernhäuser sind geschlossen, aber eine Premiere gab es gestern Abend noch, eine vorerst letzte Vorstellung im Berliner Radialsystem. Auf Einladung und im Auftrag von Sasha Waltz hat der US-amerikanische Regisseur Andrew Schneider sein Deutschland-Debüt gegeben. "remains" heißt seine Choreographie.

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Decamerone © Ira Polyarnaya
Ira Polyarnaya

Deutsches Theater - "Decamerone"

Wenn der Regisseur nicht zu den Schauspielern kommen kann – dann kommen die Schauspieler eben zum Regisseur. So geschehen bei der Produktion "Decamerone" am Deutschen Theater, inszeniert von Kirill Serebrennikov. Der russische Regisseur steht zwar wegen angeblicher Veruntreuung nicht mehr unter Hausarrest, das Land verlassen darf er trotzdem nicht – und so verlegte das DT die Proben kurzerhand nach Moskau.

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Ballet Rambert Enter Achilles © Hugo Glendinning
Hugo Glendinning

Berliner Festspiele - "Enter Achilles"

Seit vielen Jahren war in Berlin keine Choreographie des britischen Star-Choreographen Lloyd Newson zu sehen, der seit Mitte der 80er Jahre mit seiner Company "DV8" Tanzgeschichte in Großbritannien und weltweit geschrieben hat. Nun gibt es bei den Berliner Festspielen die Chance, einen seiner Klassiker zu erleben: "Enter Achilles", das Stück von 1995. Neu inszeniert und getanzt vom Londoner Ballet Rambert.

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Szene aus "DER SOHN" von Florian Zeller am Renaissance-Theater Berlin (Bild: Barbara Braun/drama-berlin.de)
Barbara Braun/drama-berlin.de

Renaissance Theater Berlin - "Der Sohn"

In der Spielzeit 2016/17 war das Stück "Der Vater" des französischen Autors Florian Zeller ein Hit am Renaissance Theater Berlin. Dort steht jetzt das bisher letzte Stück des Autors neu auf dem Spielplan, "Der Sohn". Auch hitverdächtig?

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Jedermann (stirbt) in den Kammerspielen des Deutschen Theaters in der Inszenierung von Data Tavadze © Arno Declair
Arno Declair/ dpa

DT Kammerspiele - "Jedermann (stirbt)"

Der geizige "Jedermann" im berühmten Stück von Hugo von Hofmannsthal muss in seiner Todesstunde erkennen, dass ihm das viele Geld nichts nutzt und am Ende keiner zu ihm steht. Ferdinand Schmalz hat es ins Heute übertragen, nach Wien und Frankfurt hatte die Neufassung mit dem Titel "Jedermann (stirbt)" nun am Deutschen Theater Premiere.

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Staatstheater Cottbus: "Antifaust" © Marlies Kross/Theaterfotografin
Marlies Kross/Theaterfotografin

Staatstheater Cottbus - "Antifaust"

Jo Fabian wird seinen Posten als Schauspieldirektor am Staatstheater Cottbus verlieren, doch sein wichtigstes Projekt hat er umgesetzt. Er hat seiner gefeierten "Faust"-Inszenierung vom Herbst 2019 einen "Antifaust" entgegengesetzt.

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