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Deutsches Theater: Oedipus – hier: Linda Pöppel, Toni Jessen, Yannik Stöbener, Kathleen Morgeneyer, Manuel Harder; © Arno Declair
Arno Declair

Deutsches Theater - "Oedipus"

Wenn die Inszenierungen von Ulrich Rasche beschrieben werden, ist oft von Monumental- oder Maschinentheater die Rede. Der Regisseur liebt Chöre, die er meist auf Laufbänder oder riesige Drehscheiben stellt. Nun hat er am Deutschen Theater in Berlin "Oedipus" von Sophokles inszeniert – und sein Konzept verfeinert.

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Berlin Circus Festival 2021: Revue Regret; © Bernadette Fink
Bernadette Fink

Berlin Circus Festival 2021 | Tempelhofer Feld - Revue Regret: "dear doubts"

Das Berlin Circus Festival hat lange Geduld haben müssen. Zwei Jahre, um genau zu sein. Da fand das letzte richtige Festival für zeitgenössischen Zirkus mit Publikum auf dem Tempelhofer Feld statt. Dazwischen: abwarten, absagen, umplanen, eine Online-Edition mit Künstlerresidenzen im letzten Winter. Doch nun können Zuschauer*innen wieder ins Zelt und auf das Festivalgelände.

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Gorki: Streulicht © Ute Langkafel
Ute Langkafel

Gorki Theater - "Streulicht"

Im letzten Jahr erschien Deniz Ohdes Debütroman "Streulicht". Darin erzählt sie von einer jungen Frau, die zurückkehrt an ihren Geburtsort und sich auf Spurensuche nach ihrer Herkunft begibt. Der Regisseur Nurkan Erpulat hat den Roman nun am Gorki Theater inszeniert.

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Berliner Ensemble "Sarah" © Matthias Horn
Matthias Horn

Berliner Ensemble - "Sarah"

In den Vereinigten Staaten haben die Bücher des 1978 geborenen Scott McClanahan fast schon Kult-Status. Mit ein paar Jahren Verspätung werden sie jetzt auch ins Deutsche übertragen, von keinem Geringeren als dem Sprachkünstler und diesjährigen Büchner-Preisträger Clemens Setz. Das weckt Interesse und Begehrlichkeit, auch bei Regisseur und Intendant Oliver Reese, der sich auf Bühnen-Fassungen von Roman-Vorlagen spezialisiert hat. Am Berliner Ensemble inszeniert er jetzt eine Theater-Version von Scott McClanahans "Sarah".

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Szenenbild aus: Fräulein Julie nach August Strindberg (Quelle: DT/Arno Declair)
DT/Arno Declair

Deutsches Theater | Kammerspiele - "Fräulein Julie"

August Strindberg beschreibt in seinem Stück einen Machtkampf. Julie ist Tochter eines Grafen und begehrt ihren Diener Jean. Am Anfang kann sie ihm noch Befehle geben, doch als sie miteinander geschlafen haben, kehrt sich das Verhältnis um. Er nennt sie eine Hure und versucht, sie zu erpressen.

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Tanz im August: "Underdogs" v. Anne Nguyen © Patrick Berger
Tanz im August: Underdogs © Patrick Berger

Tanz im August | Freilichtbühne Weißensee - Anne Nguyen: "Underdogs"

Der Tanz im August ist eröffnet, das Internationale Tanzfest Berlin. Nachdem das Festival letztes Jahr fast vollständig ausgefallen ist, nur für kurze Zeit online präsent war, sind in diesem Jahr immerhin 14 Produktionen zu Gast, mehr als 70 Vorstellungen sollen stattfinden, drinnen wie draußen. Zur Eröffnung gab es gestern mehrere Premieren, u.a. in der Freilichtbühne Weißensee. Dort wurde als deutsche Erstaufführung die Choreografie "Underdogs" von Anne Nguyen gezeigt.

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Gorki Theater: Still Life © Ute Langkafel MAIFOTO
Ute Langkafel MAIFOTO

Maxim Gorki Theater - "Still Life"

Die polnische Sängerin, Autorin und Regisseurin Marta Górnicka arbeitet fast immer mit Chören. In Warschau gründete sie den "Chorus of Women", am Berliner Maxim Gorki Theater das "Political Voice Institute", eine Akademie zur Erprobung neuer chorischer Formen. Zum Tag der Deutschen Einheit inszenierte sie 2018 vor dem Brandenburger Tor eine Chor-Performance zum Grundgesetz. Jetzt hat sie ein neues Stück am Maxim Gorki Theater inszeniert: "Still Life - A Chorus For Animals, People And All Others Lives".

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