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Glaube Liebe Hoffnung Ein kleiner Totentanz in fünf Bildern von Ödön von Horváth und Lukas Kristl Co-Regie: Jürgen Kruse Bühne: Bernd Damovsky Kostüme: Sophie Leypold Licht: Thomas Langguth Dramaturgie: Juliane Koepp, Franziska Trinkaus Auf dem Bild: Frank Büttner, Julia Boxheimer, Linda Pöppel
Arno Declair

Deutsches Theater - "Glaube Liebe Hoffnung"

Kaum ein Theater, das momentan ohne Ödön von Horváth auskommt: Seine zeitkritischen Volksstücke aus den 1930er Jahren, im blühenden Faschismus, wirken immer noch beängstigend aktuell. Aber auch seine Sozialdramen erzählen einiges darüber, wie Menschen im Kapitalismus und der Wirtschaftskrise vor die Hunde gehen und der Einzelne in der Masse zerrieben wird.

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Canan Erek: Drunter und Drüber; © Miriam Tamayo
Miriam Tamayo

Uferstudios 14 - "drunter und drüber"

Trauer und Wut, Angst und Freude. Wie können diese vier sehr starken Gefühle in einem Tanzstück für Kinder ab 5 Jahren dargestellt werden? Gestern hatte "drunter und drüber", das Stück der Berliner Choreografin Canan Erek über diese vier Gefühle Premiere in den Uferstudios in Berlin-Wedding.

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Schaubude Berlin/Theater der Dinge: Das Hirn ist ein Taubenschlag; © G2 Baraniak/monsun.theater
G2 Baraniak/monsun.theater

Schaubude Berlin | "Theater der Dinge" - "Das Hirn ist ein Taubenschlag"

Wer bei Puppen- und Objekttheater immer noch an Theater für Kinder denkt, dem sei die neue Ausgabe des internationalen Festivals "Theater der Dinge" ans Herz gelegt! 14 Inszenierungen, Installationen und Ausstellungen von Künstlern aus zwölf Ländern zeigen nicht nur, aber hauptsächlich Figuren- und Objekttheater für Erwachsene. "Kaputt" lautet das Festivalmotto in diesem Jahr.

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Marias Testament: Nicole Heesters bei der Fotoprobe der Hamburger Kammerspiele; © dpa
dpa

Renaissance Theater - "Marias Testament"

Schauspielkunst allerhöchster Weihe: Der Roman "Marias Testament" des irischen Autors Colm Tóibín, vor fünf Jahren erschienen, wurde weithin gefeiert. Die vier Jahre später an den Hamburger Kammerspielen uraufgeführte und jetzt in Berlin zu sehende Bühnenfassung darf man schlichtweg als Sensation bezeichnen.

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Gorki: Futureland, hier: Ahmad Azrati, Fabiya Bhuiyan, Bashar Kanan, May Saada, Sagal Odowa, Sarah Safi, Mohamed Haj Younis, Mamadou Allou Diallo; © Ute Langkafel/Maifoto
Ute Langkafel/Maifoto

Gorki Theater - "Futureland"

Diese Jugendlichen kommen aus Ländern, in denen Krieg herrscht. Was sie dazu bringt, alleine die Heimat zu verlassen und was es bedeutet, sich in Europa ständig beweisen zu müssen, um bleiben zu können – davon erzählt "Futureland".

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Hans Otto Theater: Cabaret © Thomas M. Jauk
Thomas M. Jauk

Hans Otto Theater - "Cabaret"

In Berlin, im TIPI am Kanzleramt, läuft das Musical "Cabaret" seit Jahren erfolgreich, derzeit ist es an -x Theatern in Deutschland neu auf den Spielplänen zu finden, nun auch in Potsdam am Hans Otto Theater.

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Germania nach Heiner Müller in der VOLKSBÜHNE Berlin. (Quelle: Julian Röder)
Julian Röder

Volksbühne - "Germania"

Wie kann man deutsche Geschichte begreifen? Gibt es eine Logik in der Geschichtsschreibung von der Varusschlacht bis hin zur November-Revolution, zu Hitler und Stalin, zum Mauerbau und dem Zusammenbruch des sozialistischen Systems?

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Schaubühne Berlin: Amphitryon © Thomas Aurin
Thomas Aurin

Schaubühne Berlin - "Amphitryon"

Göttervater Jupiter legt sich das Äußere des Kriegshelden Amphitryon zu, um mit dessen Frau ungehindert ins Bett zu gehen. In der Version von Molière hat das viel Sprachwitz und führt die Allmachtsfantasien der herrschenden Klasse vor. Was macht Regisseur Herbert Fritsch an der Schaubühne daraus?

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Don Quijote von Jakob Nolte nach Miguel de Cervantes , Regie: Jan Bosse
Arno Declair

Deutsches Theater - "Don Quijote"

Sein Kampf gegen Windmühlen ist zum geflügelten Wort geworden – aber Don Quijote von der Mancha, sein Pferd Rosinante und sein treuer Gefährte Sancho Panza haben noch viele andere Abenteuer erlebt. Über 1500 Seiten dick ist Cervantes' Zweiteiler vom selbsternannten Ritter und seiner überbordenden Fantasie. Am Deutschen Theater (in Kooperation mit den Bregenzer Festspielen) ist der figurenreiche Klassiker nun mit nur zwei Schauspielern über die Bühne gegangen.

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Sarah Thom/ Dancing at the Edge of the World; Foto:David Baltzer
David Baltzer

Hebbel am Ufer, HAU1 - Ariel Efraim Ashbel and friends: "no apocalypse not now"

Nichts Geringeres als den Weltuntergang nimmt der israelisch-deutsche Regisseur Ariel Efraim Ashbel mit seinem neuen Stück in den Blick. Wobei er sich jedoch auf kritische und ausgelassene und hoffnungsvolle Weise mit der Apokalypse beschäftigen will, heißt es jedenfalls in der Ankündigung zu "no apocalypse not now", "Keine Apokalypse, nicht jetzt". Am 9. Oktober war Deutschlandpremiere im Berliner Hebbel am Ufer.

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"Philoktet", Regie: Amir Reza Koohestani © Arno Declair
Arno Declair

Deutsches Theater - "Philoktet"

Gut 50 Jahre ist es her, dass Heiner Müllers Stück "Philoktet" uraufgeführt wurde – in München, denn in der DDR wollte man den stalinismuskritischen Text erst mal nicht haben. Es brachte dem DDR-Schriftsteller Müller den Durchbruch im Westen. Am Deutschen Theater hat der iranische Regisseur Amir Reza Koohestani das eher selten gespielte Stück jetzt inszeniert.

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Szene aus: Don't be evil
Volksbühne / Julian Röder

Volksbühne Berlin - "Don’t be evil"

"Don’t be evil" – "Sei nicht böse", so lautete bis 2018 das inoffizielle Unternehmensmotto des Internetgiganten Google. "Don’t be evil" heißt auch die neue Inszenierung von Regisseur Kay Voges – ein Abgesang auf die digitalen Medien des einstigen Netz-Enthusiasten.  

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