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Wolken.Heim. von Elfriede Jelinek | Regie: Martin Laberenz © Arno Declair
Arno Declair

Deutsches Theater - "Wolken. Heim."

"Wir sind das Volk" haben vor 30 Jahren die Bürger in der DDR gerufen, als sie gegen das repressive System revoltiert haben. Heute versuchen Rechtspopulisten diesen Protestruf für sich zu vereinnahmen. Aber wer ist das: "Wir"? Was meinen wir in Deutschland, wenn wir "Wir" sagen? Schon 1988 hat die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek das Stück "Wolken. Heim." über das deutsche Selbstverständnis geschrieben. Dabei taucht sie in die deutsche Geistesgeschichte ein, untersucht Nationalismus und Fremdenhass und folgt deren Spur bis in die Gegenwart.

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Laurent Chétouane & Leonard Engel:: "Op. 131 End/Dance" © Eva Würdinger
Eva Würdinger

HAU 1 - Laurent Chétouane & Leonard Engel: Op. 131 End/Dance

Das Beethoven-Jahr zum 250. Geburtstag wirft seine Schatten voraus. Und das nun auch im Tanz. Der Berliner Choreograph Laurent Chétouane hat ein Solo-Tanzstück entwickelt, zu Beethovens Streichquartett op. 131. Ein Solo für den früheren Ballett-Tänzer Leonard Engel. Am 29. November war Uraufführung im Berliner Hebbel am Ufer.

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Deutsches Theater: Hekabe – Im Herzen der Finsternis; hier: Paul Grill, Katharina Matz, Almut Zilcher, Linn Reusse; © Arno Declair
Arno Declair

Deutsches Theater - "Hekabe – Im Herzen der Finsternis"

Der Trojanische Krieg hat viele Helden hervorgebracht. Aber wie ist die Legende aus Sicht der Frauenfiguren und Verliererinnen? Der Regisseur Stephan Kimmig begibt sich auf die Spuren der "Troerinnen" und dem selten gespielten Frauenstück "Hekabe" von Euripides und untersucht das "Herz der Finsternis".

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Titel: Howl. Autor: nach Allen Ginsberg - David Marton und Ensemble. Regie: David Marton. Buehne: Christian Friedlaender. Kostueme: Tabea Braun. Choreografie: Jill Emerson. Licht: Henning Streck. Dramaturgie: Peggy Maedler, Henning Nass. Ort: Volksbuehne Berlin. Urauffuehrung: 21. November 2019. No model release. Spieler*Innen: Paul Brody, Jan Czajkowski, Marie Goyette, Thorbjoern Bjoernsson und Jill Emerson u.a..
David Baltzer

Volksbühne - "Howl"

Das Gedicht "Howl" von Allen Ginsberg, zu deutsch: Geheul, galt bei seiner Veröffentlichung 1956 als derart obszön, dass es verboten wurde. Den Gerichtsprozess gewann sein Verleger dann aber – ein Befreiungsschlag für die Kunst- und Meinungsfreiheit. An der Volksbühne hat der Regisseur David Marton "Howl" nun auf die Bühne gebracht.

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Kat Valastur: "Arcana Swarm", HAU 1 © Dorothea Tuch
© Dorothea Tuch

HAU 1 - Kat Válastur: Arcana Swarm

Die Berliner Choreografin Kat Válastur ist bekannt für sehr eigentümliche, exzentrische Tanzstücke mit oft surrealen Erlebnis- und Bildwelten. In ihrem neuen Stück "Arcana Swarm" soll es nun um die Flüchtigkeit und Fragilität von Freude gehen, so die Ankündigung. Gestern war Premiere im Berliner Hebbel am Ufer.

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Hass-Triptychon — Wege aus der Krise, Regie: Ersan Mondtag © Judith Buss
Judith Buss

Maxim Gorki Theater - "Hass-Triptychon oder Wege aus der Krise"

Die Schriftstellerin Sibylle Berg spitzt gerne zu. Ihre Kolumnen, ihre Bücher, ihre Theaterstücke sind bittere aber auch komische Dystopien. Sarkastisch spießt sie den Zeitgeist auf, liefert literarische Schnappschüsse von 20-jährigen Dauerpraktikanten, von Bio-Bürgern, Gender-Mainstreamern, Pegida-Anhängern oder depressiven Spätkapitalisten. Ihr neues Stück klingt nicht weniger böse: "Hass-Triptychon oder Wege aus der Krise" heißt es. Und im Untertitel: "Eine Therapie in drei Flügeln".

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Die Pest, Regie: András Dömötör © Arno Declair
Arno Declair

Deutsches Theater | Box - "Die Pest"

Die Pest in Albert Camus' gleichnamigen Roman kann man als Symbol für verschiedene Dinge deuten: Sie kann für den Belagerungszustand im Krieg stehen oder für den Widerstand der Résistance gegen die Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg. Sie symbolisiert jedoch auch das Böse, das jeder Mensch in sich trägt. Am Deutschen Theater hat der Ungar András Dömötör den Klassiker nun in einer neuen Bühnenfassung inszeniert.

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Fan de Ellas © Bea Rodrigues
Bea Rodrigues

Sophiensæle – Hochzeitssaal - Fan de Ellas

Eine Hommage an drei lateinamerikanische Heldinnen soll das neue Stück von drei Berliner Tanzkünstlerinnen sein. "Fan de ellas", "Fans von ihnen", so der Titel dieser Choreographie von Juliana Piquero, Alex Viteri und Catalina Fernandez. Gestern Abend war Premiere in den Sophiensælen in Berlin-Mitte.

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Limited Edition Regime der Liebe Komödie über Arrangements in Liebesbeziehungen von Tanja Šljivar | Regie und Musik: Nazanin Noori
Arno Declair

Box im Deutschen Theater - "Regime der Liebe"

"Limited Edition" heißt die Reihe am Deutschen Theater, bei der sich junge Regisseurinnen und Regisseure auf der kleinen Bühne vor dem Hauptstadtpublikum ausprobieren dürfen. Die Inszenierungen stehen für drei Termine auf dem Spielplan – bei großem Erfolg können sie auch mal ins Repertoire wandern. Nun hat die Regieassistentin Nazanin Noori "Regime der Liebe" von Tanja Šljivar in der Box des Deutschen Theaters inszeniert.

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Deutsches Theater: Franziska Linkerhand © Arno Declair
Arno Declair

Deutsches Theater - "Franziska Linkerhand"

Ein Jahr nach dem Tod der Autorin Brigitte Reiman erschien das Romanfragment "Franziska Linkerhand". Die kritische Auseinandersetzung mit der geistigen Enge im Mauerland war die literarische Sensation in der DDR 1974. Daniela Löffner hat das Kultbuch jetzt auf die Bühne übertragen.

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Gorki Theater: Rewitching Europe; hier: Lindy Larsson, Orit Nahmias; © Ute Langkafel/MAIFOTO
Ute Langkafel/MAIFOTO

Gorki Theater - "Rewitching Europe"

Der "Berliner Herbstsalon" des Gorki-Theaters steht in diesem Jahr unter dem Motto "De-Heimatize it!" Es werden Perspektiven der Identität, Nation und Zugehörigkeit diskutiert. Als ein Höhepunkt des noch bis zum 17. November laufenden Festivals darf sicherlich die Premiere eines neuen Stückes der israelischen Theatermacherin Yael Ronen gelten.

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