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4.48 Psychose von Sarah Kane © Arno Declair
Arno Declair

Deutsches Theater - "4.48 Psychose" von Sarah Kane

Ulrich Rasches Regie-Handschrift ist unverwechselbar: Auf gigantischen Walzen oder Drehscheiben skandiert ein Männerchor im Gleichschritt, dazu dröhnen die Bässe. Ein Überwältigungstheater, das einerseits abstoßen, andererseits faszinieren kann. Drei Mal hintereinander war Rasche zum Theatertreffen eingeladen. Jetzt inszeniert er zum ersten Mal am Deutschen Theater.

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Wir sind auch nur ein Volk nach den Drehbüchern von Jurek Becker Regie: Maik Priebe Bühne: Susanne Maier-Staufen Kostüme: Christine Jacob MUSIK: Johannes Winde Dramaturgie: Natalie Driemeyer Auf dem Bild Jon-Kaare Koppe, Kristin Muthwill, René Schwittay Foto: Thomas M. Jauk
Thomas M. Jauk

Hans Otto Theater - "Wir sind auch nur ein Volk"

Als vor 30 Jahren die Mauer fiel, konnte sich wohl niemand vorstellen, wie schwierig die Wiedervereinigung werden wird, wie langlebig Misstrauen und Vorurteile sind, wie sehr sich (bis heute) Ossis und Wessis kritisch beäugen. Im Potsdamer Hans Otto Theater hatte jetzt ein Stück Premiere, das auf Drehbüchern von Jurek Becker basiert und sich die Kinderkrankheiten der Wendezeit vornimmt: "Wir sind auch nur ein Volk".

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