Menschen kehren 1945 nach Berlin zurück © imago stock&people
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Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg - 75 Jahre Kriegsende

Mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht endete im Mai 1945 der von Deutschland begonnene Weltkrieg. Millionen Menschen kamen ums Leben, wurden vertrieben oder verloren Familienangehörige. Das Ende des Weltkrieges vor 75 Jahren befreite die Menschen von einer schrecklichen Zukunft. Dieser Anlass bietet eine der letzten Gelegenheiten, um mit Zeitzeuginnen und Zeugen – den "Kindern des Krieges" – ins Gespräch zu kommen und ihre Erinnerungen in Audios und Videos zu dokumentieren.

75 Jahre Befreiung

Auschwitz und ich © rbb
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Eine Geschichte des Überlebens - Auschwitz und Ich

Am 27. Januar 2020 ist der 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Weil immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus erster Hand berichten können, ändert sich die Gedenkkultur. Eine wichtige Stellung hat dabei neben der historischen Forschung die Kunst. Die Webseite "Auschwitz und Ich" nimmt die Bilder des Auschwitz-Überlebenden David Olère zum Ausgangspunkt, um zu fragen "Was kann jede*r Einzelne tun?" - damit die Opfer in Erinnerung bleiben und sich die Geschichte nicht wiederholt.

Alltagsleben während der NS-Zeit

Sportwettkämpfe 1936 - Deutschland, Reutlingen (Bild: rbb)
rbb Presse & Information

Leben in der Wohlfühldiktatur - Im Land der Täter (1/2)

Es waren keine professionellen Wochenschaukameramänner, die die Bilder vom Alltag im "Dritten Reich" festhielten, es waren Hobbyfilmer, die das normale Leben, jenseits der offiziellen NS-Propaganda, mit ihren kleinen Kameras abbildeten: auf 8- oder 16-mm-Film und oft sogar in Farbe!

Das letzte Aufgebot, Oderfront, April 1945 - Deutschland, Hohenwutzen (Bild: MDR)
rbb Presse & Information

Zwischen Heimat und Front - Im Land der Täter (2/2)

Es waren keine professionellen Wochenschau-Kameramänner, die die Bilder vom Alltag im Dritten Reich festhielten, es waren Hobbyfilmer, die das normale Leben, jenseits der offiziellen NS-Propaganda, mit ihren kleinen Kameras abbildeten: auf 8- oder 16-mm-Film und oft sogar in Farbe! 

Widerstand im Nationalsozialismus

Bonhoeffer und der christliche Widerstand - Mit Gott gegen Hitler

Der Schauspieler Matthias Koeberlin spielt den evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer, der Widerstand gegen Hitler leistete und kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs am 9. April 1945 hingerichtet wurde. Der Film "Mit Gott gegen Hitler" (Buch und Regie: Ingo Helm) erzählt die Geschichte von Bonhoeffer und weiteren Menschen, die gegen Hitler gekämpft haben, weil sie Christen waren. Bonhoeffer wird bis heute für seine aufrechte Haltung verehrt, seine Schriften und Briefe haben eine hohe Bekanntheit.

Das Kriegsende in Brandenburg

Erinnern heute

Helmut Petereins und Viktor Maximow © Alexa Hennings
Alexa Hennings

Zwei Weltkriegsveteranen heute - Helmut und Viktor

Der eine kämpfte bei der Wehrmacht, der andere bei der Roten Armee. Später lernen sie sich kennen und gründen einen Verein, um den Kriegsveteranen der Roten Armee zu helfen. Über 6.000 von ihnen leben noch, oft in bitterer Armut.

Junge Frau mit Kind 1946 in Berlin © www.imago-images.de/ Erich Andres
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75 Jahre Kriegsende - Der lange Schatten von Bomben und Flucht

Die Kriegsenkel – ihre Eltern waren im 2. Weltkrieg noch Kinder. Sie haben Bombenhagel, Flucht, Hunger, Tod und nicht selten die Vergewaltigung der Mutter erlebt. Niemand half ihnen, Angst und Trauma zu verarbeiten. Auch 75 Jahre nach Kriegsende wirken diese Erlebnisse nach – bis in die nächste Generation.

Sonderausstellung

360°-Rundgang