Blutdruck messen (Bild: imago/Westend61)
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- Bluthochdruck: Richtig messen, natürlich senken

Seine Blutdruckwerte sollte jeder kennen. Wichtig ist dabei aber auch, dass die Werte richtig bestimmt werden. Die rbb Praxis zeigt, worauf Sie bei der Messung achten sollten und welches Gerät für die Messung zu Hause das passende ist. Und wir haben Tipps, wie der Blutdruck natürlich gesenkt werden kann, vielleicht auch ganz ohne Medikamente.

Wie kommt der Blutdruck zustande?

Das Herz hat die Aufgabe, den Blutkreislauf des Körpers zu gewährleisten. Um diesen aufrechtzuerhalten, muss ein bestimmter Druck - der Blutdruck - vorhanden sein. Das funktioniert, weil der Herzzyklus verschiedene Phasen durchläuft.

Dazu gehören die Blutfüllung des Herzens (Diastole) und die Pump-Phase (Systole):

  • Während der Diastole entspannt sich das Herz und wird mit Blut gefüllt. So gelangt sauerstoffreiches Blut aus den Lungenvenen in den linken Vorhof, gleichzeitig fließt sauerstoffarmes Blut aus den großen Körpervenen in den rechten Vorhof. Von dort aus fließt das Blut weiter in die Hauptkammern.
  • Während der Systole ziehen sich beide Hauptkammern zusammen. In der Folge übersteigt der Druck in den Kammern den Druck in den Schlagadern. Dadurch öffnen sich die Klappen an den Ausgängen beider Hauptkammern und das Blut wird in die Hauptschlagader (Aorta) und in die Lungenschlagader gepresst. In den Blutgefäßen baut sich dementsprechend ein systolischer und diastolischer Druck auf. Der (niedrigere) diastolische Druck entsteht, wenn das Herz wieder erschlafft, um sich erneut mit Blut zu füllen. Der (höhere) systolische Druck ergibt sich, wenn das Herz sich zusammenzieht und das Blut in die Gefäße pumpt.

Der Blutdruck wird durch einen komplexen Mechanismus im Körper reguliert. Dabei interagieren Botenstoffe, Organe, Blutgefäße und das Nervensystem miteinander.

Bis heute ist dieser Mechanismus nur teilweise erforscht. In der Medizin ist also noch nicht vollständig geklärt, an welchen Stellen dieser Mechanismus so gestört wird, dass Bluthochdruck entsteht.

Blutdruckmessung: Systolischer und diastolischer Wert

Die Drücke während der Systole und der Diastole kann man mit einem Blutdruckmessgerät bestimmen. Aus anatomischen Gründen ist die Messung am einfachsten in der Ellenbeuge, weil dort eine Armschlagader relativ oberflächlich liegt. Deshalb können die Strömungsgeräusche an dieser Stelle gut abgehört werden. Zunächst wird die Armschlagader mit einer aufblasbaren Manschette um den Oberarm eingeengt. Dann wird der Druck aus der Manschette abgelassen, bis das Blut mit einer Pulswelle wieder fließt. Der in diesem Moment gemessene Druck ist der obere, sogenannte systolische Blutdruckwert. Er tritt auf, wenn der Herzmuskel Druck aufbaut, um das Blut in die Gefäße zu pumpen.

Der untere, sogenannte diastolische Blutdruckwert wird gemessen, wenn die Luft aus der Manschette gerade so weit abgelassen ist, dass das Blut wieder ungehindert durch die Armschlagader fließen kann und die Strömungsgeräusche verschwinden. Zu diesem Zeitpunkt entspannt sich das Herz wieder und wird erneut mit Blut gefüllt. Als Maßeinheit für den Blutdruck wird "Millimeter Quecksilbersäule" (mmHg) verwendet. Ein Blutdruck von 130/80 bedeutet also, dass der obere Wert 130 mmHg erreicht und der untere 80 mmHg.

Wann liegt ein Bluthochdruck vor?

Der ideale Blutdruckwert liegt etwa bei 120 zu 80 mm Hg. Nimmt man es ganz genau, werden Werte bis 129/84 als "normal", bis 139/89 als "hochnormal" bezeichnet. Treten bei verschiedenen Messungen an unterschiedlichen Tagen von 140 zu 90 mm Hg oder höher auf, spricht man von einem Bluthochdruck. Dabei müssen nicht beide Grenzwerte des Blutdrucks erreicht sein. Auch wenn nur einer der beiden Werte (140 bzw. 90 mmHg) überschritten wird, heißt die Diagnose "Bluthochdruck". Wenn nur der obere (systolische) Blutdruckwert erhöht ist, handelt es sich um einen isolierten systolischen Bluthochdruck. Dieser kommt bei älteren Menschen über 65 Jahren vergleichsweise häufig vor. Der systolische Bluthochdruck entsteht häufig infolge einer altersbedingten Arteriosklerose der Hauptschlagader bzw. der großen Gefäße, welche zu einer verminderten Gefäß-Elastizität führt und somit die Gefäßwände steifer macht. Dieser isolierte systolische Bluthochdruck ist unbehandelt ebenso gefährlich wie ein Bluthochdruck beider Blutdruckwerte.

Noch bis vor wenigen Jahren hat man den Stellenwert des Bluthochdrucks unterschätzt, insbesondere bei älteren Betroffenen. Lange Zeit galt die Faustegel, dass für die Systole, ein Wert von "100 plus Lebensalter" akzeptabel sei. Dies ist jedoch "out": Man weiß heute, dass der obere Blutdruckwert damit gefährlich zu hoch angesetzt wäre.

Vorsicht: Folgeschäden durch Bluthochdruck

Bluthochdruck bereitet den meisten Patienten zunächst keine Beschwerden. Etwa die Hälfte der Betroffenen bemerkt nicht einmal, dass sie unter Bluthochdruck leidet. Das ist insofern gefährlich, als ein dauerhaft zu hoher Blutdruck das Herz belastet und schädigen kann.

Zudem führt der ständig überhöhte Druck in den Gefäßen zu einer Schädigung der Gefäßwände und damit zu einem verfrühten Verschleiß. In der Folge sind auch schon bei jüngeren Bluthochdruckpatienten Anzeichen der Gefäßverkalkung in den Gefäßwänden nachweisbar.

An den geschädigten Bereichen der Gefäßwände können sich Cholesterin, Kalk und andere Bestandteile des Bluts ablagern. Die Gefäße werden zunehmend enger und steifer, wodurch das Blut nicht mehr ungehindert fließen kann. Somit werden sowohl die Beine als auch Organe wie Herz, Nieren und Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und mit Nährstoffen versorgt. Und das Risiko für Schäden an lebenswichtigen Organen wie Herz, Gehirn, Nieren und Augen steigt. Zu den möglichen Folgen gehören Herzinfarkt, Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz), Schlaganfall, Nierenschwäche oder eine Schädigung des Sehvermögens.

Ursachen für die Entstehung von Bluthochdruck

Nur bei etwa zehn Prozent der Patienten sind organische Erkrankungen wie zum Beispiel die Verengung der Nierenarterien die Ursache für den erhöhten Bluthochdruck. Mediziner sprechen dann von nicht essentieller Hypertonie oder sekundärer Hypertonie. Bei etwa 90 Prozent der betroffenen Patienten ist keine organische Ursache erkennbar. Diese Art des Bluthochdrucks wird essentieller oder auch primäre Hypertonie genannt. Das heißt, die körperlichen Ursachen für einen zu hohen Blutdruck sind bis heute bei einem Großteil der Patienten nicht vollständig bekannt. In zahlreichen Studien haben Mediziner aber erforscht, welche Umstände die Entstehung von Bluthochdruck begünstigen. In erster Linie tragen die Erbanlagen und der persönliche Lebensstil dazu bei. Vor allem vier Faktoren sind als Risikofaktoren bekannt: zu wenig Bewegung, ungesunde Ernährung, Übergewicht und Stress.

Blutdruck messen – das kann jeder

Spätestens ab dem 40. Lebensjahr sollte jeder seinen Blutdruck kennen. Vor allem Patienten, deren Organe durch den ständigen Hochdruck bereits geschädigt sind, sollten regelmäßig ihren Blutdruck kontrollieren. Dann kann es sinnvoll sein, sich ein Messgerät für zu Hause anzuschaffen. Es gibt Geräte, mit denen man am Oberarm misst und Geräte, die am Handgelenk angelegt werden. Jeder sollte selbst aus-probieren, womit er besser zurechtkommt. Wichtig ist nur, dass das Gerät auch korrekt gehandhabt wird. So ist es bei Geräten, die am Handgelenk messen, wichtig, dass sie auf Höhe des Herzens gehalten werden, sonst misst das Gerät falsch. Weitere Kriterien sind der gute Sitz der Manschette und die gute Erkennbarkeit des Displays.

Die Geräte unterscheiden sich zudem im Umfang der Messwerte, die intern gespeichert werden können. Manche Geräte können bis zu 2 mal 120 Werte speichern. Je mehr man auf eine dauerhafte Beobachtung der Messwerte angewiesen ist, desto eher sollte man ein Gerät wählen, dass viele Messerwerte speichern kann. Einen Anhaltspunkt für Qualität liefert das Prüfsiegel der Hochdruckliga. Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt ein Gerät, das von der Hochdruckliga zertifiziert wurde. Allerdings kommen immer neue Geräte auf den Markt, die noch nicht von der Liga getestet wurden und trotzdem gut sind.

Die Stiftung Warentest hat 2018 insgesamt 14 Blutdruckmessgeräte für zuhause getestet. Am besten schnitten zwei Handgelenkgeräte für jeweils 26 beziehungsweise 25 Euro ab (Omron RS2 und Boso Medistar+) sowie zwei Oberarmgeräte für 50 bzw. 65 Euro (Boso Medicus X und Braun ExactFit 5).

Eine gute Möglichkeit, die Zuverlässigkeit des Heimgerätes zu prüfen, ist der Test beim Arzt. Der dort durch den Arzt oder die Praxishelferin gemessene Wert kann dann mit dem Heimgerät verglichen werden. Grundsätzlich gilt für die Messung zuhause ein etwas niedrigerer Grenzwert von 135/85 mmHg. Das liegt vor allem daran, dass man zu Hause eher ruhiger ist als beim Arzt. Manche Menschen sind beim Blutdruckmessen sehr aufgeregt und die Werte sind dann fälschlicherweise höher. Blutdruck und Puls können durch diese "Erwartungsangst" um bis zu 30 mmHg bzw. bis zu 20 Schläge pro Minute ansteigen.

Generell gilt für die Messung im heimischen Umfeld

  • Sind die Werte erhöht, wiederholt man die Messung nach einer Ruhepause von etwa einer Minute. Für die Beurteilung der Werte sind immer die niedrigsten Werte maßgebend.
  • Vor der Messung keinen Kaffee oder Schwarztee trinken
  • Während der Messung keine elektronischen Medien nutzen oder telefonieren
  • nicht rauchen
  • fünf Minuten ruhiges und entspanntes Sitzen
  • Messung vor der Tabletteneinnahme am Morgen, eventuell auch am Abend.

Blutdruck senken ohne Medikamente

Blutdrucksenkung ohne Medikamente ist möglich, erfordert jedoch viel Eigeninitiative der Betroffenen. Fast jeder Blutdruckpatient kann seinen Blutdruck durch Lebensstil-änderung selbst senken: durch sportliche Bewegung, Gewichtsreduktion, Rauch-verzicht und Ernährungsumstellung. Nicht immer lassen sich damit die Medikamente komplett absetzen. Oft lassen diese sich jedoch – nach Absprache mit dem Arzt – zumindest reduzieren. Wer übergewichtig ist, kann allein durch den Verlust von zehn Kilogramm Körpergewicht seinen Blutdruckwert um 20 mmHg senken. Auch eine Reduktion des Alkoholkonsums und regelmäßiger Ausdauersport mit drei bis fünf Einheiten pro Woche à 30 Minuten wirken sich positiv auf zu hohe Blutdruckwerte aus.

Bei der Ernährung ist es für Bluthochdruckpatienten auch wichtig, den Salzkonsum zu reduzieren. Von der Europäischen Fachgesellschaft für Kardiologie und der Deutschen Herzstiftung werden Hochdruck-Patienten aktuell nicht mehr als fünf Gramm Salz pro Tag empfohlen. Der tatsächliche Konsum liegt aber oftmals mehr als doppelt so hoch. Wer Salz sparen will, kann einige Tipps befolgen:

  • keinen Salzstreuer auf den Tisch stellen
  • statt Dosengemüse, frisches Gemüse verwenden
  • statt geräucherten Fisch, frischen Fisch kaufen
  • mit Kräutern würzen, statt mit Salz

Ein speziell auf Hochdruck-Patienten zielendes Ernährungsprogramm ist die so genannte DASH-Diät (auf deutsch: "Diätetischer Ansatz zum Stopp von Hochdruck"). Dieser Ansatz verzichtet in hohem Maße auf tierische Fette, ersetzt Salz durch Kräuter und propagiert die "Macht der Fünf", also fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. Eine in den USA durchgeführte Studie konnte zeigen, dass eine Ernährungsumstellung gemäß der DASH-Diät bei Bluthochdruck-Patienten erfolgreich ist: Der obere Wert, der systolische Blutdruck, sank dabei um 11 mm Hg und der untere Wert, der diastolische Blutdruck, um 6 mm Hg.

Experten empfehlen ausserdem, Bewegung in den Alltag einzubauen wie beispiels-weise die Treppe zu nehmen, statt mit dem Aufzug zu fahren. Oder mit den Rad zur Arbeit zu fahren statt mit dem Auto. Mindestens drei Mal pro Woche eine halbe Stunde sollte man sich sportlich bewegen. Sehr gut geeignet sind dabei Ausdauer-sportarten wie Laufen, Wandern oder Schwimmen. Bevor man sich sportlich betätigt, sollte man sich jedoch immer einem Gesundheitsscheck unterziehen, z. B. beim Hausarzt.

Es reicht also nicht, nur einen Lebensstilfaktor allein zu verändern. Wichtig ist vor allem das  Zusammenspiel aus Ernährung, Bewegung und Stressabbau, etwa durch Entspannungsverfahren wie Yoga, progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training. Auch Akupressur kann helfen, den Blutdruck zu senken. Und, nur wer dauer-haft "dran bleibt", schafft es seinen Blutdruck ohne oder mit möglichst wenigen Medikamenten zu senken.

Blutdruck senken mit Medikamenten

Behandelt wird ein Bluthochdruck aus einem Pool von rund 500 verschiedenen Medikamenten, so genannten Antihypertensiva. Dazu gehören Wirkstoffe wie ACE-Hemmer, Diuretika, Alpha-Blocker, Alpha-2-Rezeptoragonisten, Kalziumantagonisten, Angiotensin-II-Blocker, Beta-Blocker, Vasodilatatoren oder Renin-Inhibitoren. Sie greifen in den Regelmechanismus wichtiger Botenstoffe wie Renin, Angiotensin und Aldosteron ein, deren Ungleichgewicht für die erhöhten Drücke sorgt.

Bei 95 Prozent der Patienten können die Ärzte den Blutdruck medikamentös einstellen. Nicht immer gelingt dies mit einem Medikament allein. In manchen Fällen sind auch zwei oder drei Wirkstoffe notwendig. Diese sind dann oft in einer Tablette zusammengefasst. Der Vorteil dieser "Kombipräparate": Der Betroffene muss nur noch eine Pille einnehmen. Das fördert die Compliance, d. h. die Therapietreue. Und die Wirkung wird verstärkt, nicht jedoch nicht die Rate von Nebenwirkungen.

Im Sommer 2018 wurden auf dem Kongress der "European Society of Hypertension" (ESH) neue Leitlinien für die Behandlung von Bluthochdruck festgelegt. Was die medikamentöse Versorgung angeht, setzen die Experten jetzt auf so genannte Fixdosis-Kombinationen, die zwei bis drei blutdrucksenkende Substanzen in einer Tablette beinhalten. Immer wieder brechen Patienten ihre Hochdruck-Therapie mit Medikamenten ab, weil sie zu viele verschiedene Tabletten einnehmen müssen. Darauf reagiert nun die neue Leitlinie und sieht vor, dass ein Bluthochdruck von Anfang an mit einer 2-fach Kombination aus ACE-Hemmern oder Angiotensin-Rezeptor-Blockern und einem Kalziumantagonisten oder einem Thiaziddiuretikum erfolgen soll. Die Monotherapie bei Bluthochdruck hat ausgedient. Einzige Ausnahme sind Kinder, Jugendliche und ältere Menschen ab 80 Jahren.

Eine Blutdrucksenkung mit Medikamenten erfordert viel Geduld bei den Betroffenen und gehört immer in die Hand eines Experten. Nicht selten fühlen sich Patienten nach Beginn der Blutdrucktherapie unwohler als vor der Therapie. Denn der Körper muss sich erst an die etwas niedrigeren, aber gesünderen Drücke gewöhnen. Auf keinen Fall sollte man deshalb die Therapie vorzeitig abbrechen. Denn die Gefahren, die durch einen unbehandelten Bluthochdruck an verschiedensten Organen entstehen, wiegen deutlich schwerer als mögliche Nebenwirkungen der Medikamente. Zwei Drittel aller Patienten, die wegen Nierenschäden auf die Dialyse angewiesen sind, leiden unter Diabetes und Bluthochdruck.

Filmbeiträge: Cornelia Fischer Böroldt / Thomas Förster
Infotext: Ursula Stamm

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