rbb-Praxis bei Inforadio

v_include_sendeplatz

ARCHIV: Vorstellung der mobilen MTR-Station des Klinikums Ernst von Bergmann in Potsdam (Bild: rbb)
rbb

Mobiles MRT für die ländliche Versorgung

Die medizinische Versorgung in Brandenburg ist meist schwierig: Es fehlt an Fachärzten, Hausarztpraxen, der Weg zur nächsten Klinik ist weit. Auch die technische Ausstattung ist lückenhaft - Beispiel: die Magnet-Resonanz-Tomographen, kurz MRT-Geräte. Sie gehören bei vielen Krankheitsbildern zum Standard, aber nicht zum Bestand jeder Brandenburger Klinik. Dann muss das Gerät eben eine Landpartie machen, dachte sich ein Arzt. Und hat einen LKW mit einem MRT ausgerüstet. Anna Corves hat ihn besucht.

Junge wird geimpft (Bild: imago/UIG)
imago/UIG

HPV-Impfung auch für Jungen empfohlen

Dass Humane Papillomviren Gebärmutterhalskrebs bei Mädchen und Frauen verursachen können, ist bekannt. Deswegen empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (StIKo) Mädchen die sogenannte HPV-Impfung. Dass HPV aber auch Krebs bei Männern verursachen kann, war bisher eher unbekannt. Nun aber hat die StIKo ihre Empfehlungen geändert und rät auch Jungs zur HPV-Impfung. Über Gründe, Risiken und Nebenwirkungen spricht Anna Corves mit dem RKI.

Rotes Herz, Stethoskop und Gemüse
imago stock&people

Altersforschung: Anti-Aging für das Herz

Gesund bleiben und alt werden: das wünschen sich viele, und die Chancen dafür sind heute so gut wie nie zuvor. Es ist auch immer abhängig von unserer Genetik, ob wir auch im hohen Alter noch eine gute Lebensqualität haben. Aber jüngsten Forschungsergebnissen zufolge nur zu 30 Prozent. 70 Prozent sind beeinflussbar durch medizinischen Fortschritt und den eigenen Lebensstil. Um den zu verbessern und damit noch was zu bewirken, ist es nie zu spät, wie Anna Corves berichtet.

Ein Molekül des Arzneistoffs Valsartan
imago/Science Photo Library

Wissenswertes zu verunreinigten Blutdruckmitteln

Blutdrucksenker, die mit potenziell krebserregenden Stoffen verunreinigt sind: Diese Meldung verunsichert gerade viele Menschen in Deutschland, die Medikamente gegen ihren Bluthochdruck einnehmen. Doch was tun? Absetzen? Umstellen? Und sind "meine" Tabletten wirklich betroffen? Ein Beitrag von Ursula Stamm mit Einzelheiten.

Tablettensucht: Tabletten in einer Blisterpackung
imaimago/blickwinkel

Schlafmittel und Psychopharmaka auf Privatrezept

1,5 bis 1,9 Millionen Deutsche sind Schätzungen zufolge medikamentenabhängig. In der Suchtstatistik liegen sie damit nach den Rauchern auf dem zweiten Rang, gleichauf mit den Alkoholikern. Und doch bewegt sich das Problem unter dem Radar: Arzneimittelabhängigkeit ist unauffällig. Die Betroffenen schlucken die Pillen zuhause und kaufen sie ganz einfach in der Apotheke, mit ärztlichem Rezept. Ein großes Problem sind dabei Privatrezepte. Warum, weiß Anna Corves.

Hochsicherheitslabor des Robert-Koch-Instituts in Berlin vor der Inbetriebnahme der Schutzstufe S4
iimago/Christian Ditsch

Ein Hochsicherheitslabor für Berlin

Am Robert Koch-Institut in Berlin geht in diesen Tagen ein ganz besonderes Labor an den Start. Das "S4" soll die Untersuchung hochansteckender, lebensbedrohlicher Krankheitserreger wie Ebola- oder Lassa-Viren möglich zu machen. In direkter Nachbarschaft zur Sonderisolierstation des Virchow-Klinikums der Charité können hier gemeinsam Hochrisikopatienten untersucht werden. Vor der Inbetriebnahmen hatte Lucia Hennerici die Gelegenheit, sich das Labor genauer anzuschauen.

Frühstück mit Früchten und Ei
imago/Karlheinz Pawlik

Steuert Ernährung unser Verhalten?

Wer kennt das nicht: Ärger bei der Arbeit oder Stress mit dem Partner, da greift man gerne zu Schokolade, Gummibärchen & Co. "Frustessen" nennt man das. Eine bestimmte Erfahrung lässt uns zu einem bestimmten Essen greifen. Doch funktioniert das auch andersherum? Dass Ernährung unser Verhalten steuert? Forscher haben das jetzt untersucht. Ein Beitrag von Ursula Stamm mit Einzelheiten.

Gemüse
imago stock&people

Wenn Gemüse giftig wird

Gartenfreunde hat es in diesem trockenen Sommer viel Arbeit gekostet, aber dieser Tage werden sie belohnt: Die ersten Ernteerfolge aus dem Garten landen auf dem Teller, Zucchini, Tomaten oder Kürbisse sind reif. Aber Experten warnen: Die Nutzpflanzen können für den Menschen gefährliche Giftstoffe entwickeln. Unter welchen Bedingungen das passiert und wie man sich schützt, darüber klärt Lucia Hennerici auf.

Zecken - Temperaturen sorgen für größere Verbreitung