Streptokokken: Bild zeigt 3D-Darstellung von Streptokokken Bakterien (Bild: imago images/Science Photo Library)
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Krank durch Bakterien - Streptokokken Infektionen: Symptome & Behandlung

Streptokokken sind ein Bakterientyp, der beim Menschen besonders Schleimhäute befällt. Sie können diverse Krankheiten auslösen, einige sind gefährlich.

3 Fakten in Kürze

•  Streptokokken können vielfältige Erkrankungen auslösen: Von eher harmlosen Rachenentzündungen (Pharyngitis) bis zur Blutvergiftung (Sepsis), Hirnhautentzündung (Meningitis), Scharlach oder Herzinnenhautentzündung (Endokarditis).

• Streptokokken verdanken ihren Namen auch ihrer Optik: Unterm Mikroskop sehen sie  Perlenketten ähnlich ("Kokken" ist altgriechischen für Kern / Korn). Manchmal werden sie auch Kugelbakterien genannt.

• Auch wenn Streptokokken keine Viren sind: Gegen die von Pneumokokken (Streptococcus pneumoniae) ausgelöste Lungenentzündung gibt es eine Impfung.

Streptokokken sind eine große Gruppe von Bakterien (Streptococcus), die überall in unserem Alltag vorhanden ist – teilweise leben Streptokokkenarten sogar auf der Haut, im Darm oder Mund des Menschen und treten nur bei zu großer Vermehrung der Erreger negativ in Erscheinung. Viele Arten von Streptokokken sind für erwachsene, gesunde Menschen harmlos oder verursachen relativ harmlose Erkrankungen, wie eine Rachenentzündung oder Nasennebenhöhlenentzündung.
 
Es gibt aber auch Risikogruppen, denen einerseits bestimmte Gruppen von Streptokokken gefährlich werden können. Andererseits können einige Stämme von Streptokokken (Streptokokkenarten) auch gefährliche Erkrankungen und Komplikationen auslösen, gerade bei Kindern, deren Immunsystem noch in der Entwicklung ist oder bei älteren bzw. immungeschwächten Menschen.
 
Lesen Sie hier das Wichtigste über Streptokokkeninfektionen, welche Symptome die Erreger typischerweise auslösen können und wie man Erkrankungen durch Streptokokken behandelt.

Was sind Streptokokken?

Streptokokken sind eine große Gruppe von Bakterien, die sich durch ihre perlenkettenförmigen Formen unter dem Mikroskop auszeichnen - da bilden die Kugeln, je nach Typ, Ketten oder Kugelpaarungen.
 
Es gibt sehr viele Gruppen von Streptokokken, die dementsprechend auch unterschiedliche Erkrankungen auslösen können - je nach Gewebe, das die Erreger letztendlich befallen (z. B. Mandelentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung, Wundinfektionen, Lungenentzündung, Hirnhautentzündung, Herzinnenhautentzündung, also Endokarditis, etc.).
 
Am häufigsten befallen Streptokokken beim Menschen Schleimhäute, beispielsweise können sie dann in Mund und Rachen Halsschmerzen durch Entzündung (Pharyngitis) auslösen. Im Genitalbereich können A-Streptokokken z. B. eine Eichelentzündung hervorrufen.
B-Streptokokken können Teil der natürlichen Darmflora oder Vaginalflora in der Scheide und da wichtiger Helfer für den Körper sein. Aber: Bei einer Geburt können sie aber dem Baby unter Umständen gefährlich werden, wenn sie in dessen Körper gelangen.
 
Ohnehin können einige Arten von Streptokokken unter Umständen lebensbedrohlich werden, beispielsweise bei Hirnhautentzündung (Meningitis), Blutvergiftung (Sepsis) oder im Fall der bekannteren Pneumokokken beispielsweise bei der Lungenentzündung. Besonders entscheidend für die Behandlung mit Antibiotika ist dann, ob der jeweilige Bakterienstamm bereits Resistenzen aufgebaut hat, was eine Therapie extrem erschweren kann.
 
Grundsätzlich werden die zahlreichen Arten von Streptokokken vor allem nach zwei Prinzipien in Gruppen eingeteilt:
 
• anhand der jeweiligen Eigenschaft, rote Blutkörperchen auflösen zu können (Hämolyse bzw. hämolysierende Streptokokken)
 
• anhand von bestimmten Zellwandbestandteilen (Klassifizierung nach Lancefield).

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Streptokokkenarten nach Hämolyse (Auflösung von Teilen roter Blutkörperchen)
 
Alpha hämolysierende Streptokokken:
Können teilweise Hämoglobin abbauen (Blutfarbstoff roter Blutkörperchen). Sie sind also teilweise hämolysierend. Dieser Prozess heißt Alphahämolyse, daher der Gruppenname dieser Streptokokken. Bei dieser teilweisen Auflösung des Farbstoffs (teilweise Hämolyse), entstehen grünliche Abbauprodukte - deshalb werden Alphahämolysierende Streptokokken auch "vergrünende Streptokokken" genannt. Oft findet man sie in der Mundhöhle, z. B. als wichtigen Verursacher von Karies (Streptococcus mutans).
 
Beta hämolysierende Streptokokken:
Können Hämoglobin vollständig abbauen, sind also voll hämolysierend. Ein Klassiker dieser Gattung sind die A-Streptokokken des Typen Streptococcus pyogenes, die z. B. Scharlach oder Mandelentzündung (Tonsillitis) auslösen.
 
Gamma hämolysierende Streptokokken:
Können Hämoglobin gar nicht abbauen, sind also nicht hämolysierend im Hinblick auf den Blutfarbstoff.

Streptokokkenarten in Klassifizierung nach Lancefield
 
Nach dem Lancefield-System werden Streptokokken anhand von Bestandteilen der Zellwände eingeteilt. Es gibt dabei die Gruppen A - Q. Für Erkrankungen beim Menschen sind vor allem A-Streptokokken und B-Streptokokken relevant.
Außerdem können Viridans-Streptokokken aus der Gruppe A beispielsweise bei Herzklappen-Infektionen (Endokarditis) eine Rolle spielen, wenn sie aus der Mundhöhle, wo sie natürlicherweise vorkommen können, in die Blutbahn gelangen.
 
Enterokokkenarten aus der Gruppe D kommen natürlicherweise im Verdauungstrakt des Menschen vor, gelangen Enterokokken aber in andere Bereiche des Körpers, können sie z. B. zu Harnwegsinfektionen, Infektionen der Herzklappen (Endokarditis) oder Infektionen der Prostata (Prostatitis) führen.
Andere Streptokokkenarten sind eher für Nutztiere relevant bzw. können ihnen gefährlich werden.

Wie steckt man sich mit Streptokokken an?

Streptokokken sind selbst unbewegliche Bakterien, sie können aber beispielsweise per Schmierinfektion in den Körper gelangen. Das heißt: Streptokokken kommen durch Hautkontakt oder Kontakt mit infizierten, kontaminierten Gegenständen vor allem auf unsere Hände und dann mit großer Wahrscheinlichkeit an oder in den Mund (wenn keine Handhygiene entgegenwirkt).
 
Zweiter entscheidender Weg einer Ansteckung und dann Infektion mit Streptokokken ist die Tröpfcheninfektion: Hier werden die Streptokokken eines Infizierten beim Sprechen, Niesen oder Husten über winzige Tröpfchen durch die Luft auf einen neuen Wirt geschleudert.
 
Ohne Behandlung sind Patientinnen und Patienten mit einer Infektion durch Streptokokken in der Regel für bis zu drei Wochen ansteckend und können dementsprechend andere infizieren. Wird die jeweilige Erkrankung durch Streptokokken mit Antibiotika (Penicilline können z. B. bei A-Streptokokken eingesetzt werden) behandelt, wird die Ansteckungsphase binnen 24 Stunden massiv verkürzt und die Ansteckungsfähigkeit verebbt kurz nach diesem Zeitraum, dauert dann also kaum länger als einen Tag.
 
Im Falle einer erfolgreichen Ansteckung (aus Sicht der Streptokokken) fühlen sich dann z. B. A-Streptokokken (bekannt z. B. Streptococcus pyogenes als Auslöser von Mandelentzündungen, Rachenentzündungen oder auch Scharlach) besonders wohl auf der Mundschleimhaut oder der Schleimhaut des Rachens. Folge: Diese Streptokokken vermehren sich schnell, vor allem, wenn:
 
•  die Bakterienlast bei der Infektion (Schmierinfektion oder Tröpfcheninfektion) besonders hoch war (exponentielle Vermehrung der Streptokokken)
 
•  das Immunsystem des oder der Betroffenen die Bakterien nicht in Schach halten kann. Das trifft häufig auf ältere Menschen zu, aber speziell auf immungeschwächte Personen und kleine Kinder.

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Welche Krankheiten lösen Streptokokken beim Menschen aus?

Vorab: Viele Streptokokkenarten leben völlig problemlos in einer Symbiose mit dem Menschen, beispielsweise in der Mundschleimhaut, der Darmflora oder der Vaginalflora (Scheidenflora / Vaginalschleimhaut).
Streptokokken können aber zum Problem werden, wenn man sich mit neuen Streptokokkenarten infiziert, wenn man immungeschwächt ist oder als Kind das Immunsystem noch nicht voll entwickelt ist oder beispielsweise durch andere Erkrankung die Balance einer Flora gekippt wird.
 
Streptokokken können dann sehr verschiedene Erkrankungen auslösen. Zu den häufigsten gehören:
 
A-Streptokokken
Scharlach
Mandelentzündung (Streptokokken-Angina / Tonsillitis)
• Rachenentzündung (Pharyngitis)
Nasennebenhöhlenentzündung
Mittelohrentzündung
• Nekrotisierende Fasziitis (Infektion von Bindegewebe, das die Muskeln bedeckt)
• Entzündung der Skelettmuskulatur (Myositis)
• Entzündung der Eichel am Penis (Balanitis)
• Bei Ausbreitung ins Blutgefäßsystem: Blutvergiftung (Sepsis)
• Diverse Hautentzündungen, wie Wundrose (Erysipel) oder ansteckende Borkenflechte
 
Als Folgeerkrankungen von Streptokokken der Gruppe A sind u. a. Automimmunreaktionen bekannt. Diese Folgeerkrankungen entstehen dann nicht durch die Erreger selbst, sondern wenn die eigentlich körpereigenen Antikörper Gewebe angreifen. Beispielsweise kann es so zum akuten rheumatischen Fieber kommen. Weitergehende Folgeerkrankungen können dann Hirnhautentzündung oder eine Entzündung am Herzmuskel (Myokarditis) sein.
 
B-Streptokokken
• Hirnhautentzündung (Meningitis)
• Bei Übertragung auf das Baby während der Geburt: Neugeborenensepsis (Blutvergiftung). Ob entsprechende B-Streptokokken in Scheide oder Anus der werdenden Mutter existieren, kann ein Abstrichtest zeigen, Gynäkologinnen und Gynäkologen empfehlen ihn zwischen der 35. und 37. Schwangerschaftswoche.
Blasenentzündung
 
Pneumokokken (Welche Gruppe? ABCD?)
• Hirnhautentzündung (Meningitis)
Lungenentzündung (Pneumonie)
Blutvergiftung (Sepsis)

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Welche Symptome hat man bei einer Infektion mit Streptokokken?

DIE eine Infektion mit DEN Streptokokken gibt es nicht - für die Symptome kommt es also immer darauf an, welche Streptokokkenarten zu welcher Erkrankung in welchem Teil des Körpers geführt haben. Gemeinsam ist meist, dass Symptome wenige Tage (2-4 Tage) nach der Ansteckung auftreten (Inkubationszeit).
 
Tendenziell häufig sind Infektionen mit Streptokokken der Gruppe A, die zu Infektionen der oberen Atemwege und des Halsraums und Rachenraums führen.
Typische Symptome sind hier:
 
Halsschmerzen
Schluckbeschwerden
• Vereiterte Mandeln (mit weißen Eiterpunkten darauf)
• Vergrößerte und druckempfindliche Lymphknoten am Hals
• Fieber
 
Husten oder Schnupfen treten zwar oft zeitgleich auf, werden oft aber durch flankierende, also begleitende, Infektionen mit Viren ausgelöst, die die Situation eines angegriffenen bzw. belasteten Immunsystems nutzen können.
 
Bildet sich rund 48 Stunden nach einer Rachenentzündung (durch Streptokokken) ein roter Hautausschlag als Symptom (er beginnt typischerweise im Gesicht und breitet sich dann aus), handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Scharlach (ausgelöst durch Streptococcus pyogenes).
 
Rote und heiße Schwellungen, Hautinfektionen, Rötungen und Schmerzen - diese Symptome können auf Infektionen der Haut und / oder des Weichgewebes durch Streptokokken hinweisen. Im Zweifel sollten Sie aber immer einen Arzt oder eine Ärztin hinzuziehen, um die Ursache abzuklären.

Wie wird eine Infektion mit Streptokokken diagnostiziert?

Grundsätzlich wird eine Infektion mit Streptokokken vor allem anhand des Krankheitsbildes und der entsprechenden Symptome diagnostiziert. Im Fall von Scharlach sind beispielsweise der Hautausschlag und Halsschmerzen sehr sichere Symptome.
 
Im Fall der Streptokokken-Angina (Rachenentzündung) gibt es außerdem Schnelltests, die Ärztin oder Arzt anwenden können. Die Ergebnisse solcher Schnelltests gibt es in der Regel schon binnen weniger Minuten.
Es gibt sie zwar online z. B. auch für zuhause, da ist der Rachenabstrich aber eine mögliche Fehlerquelle. Außerdem braucht es spätestens nach einem positiven Ergebnis ohnehin Ärztin oder Arzt für die Therapie. Ärztinnen und Ärzte wenden nach einer Untersuchung des Rachens manchmal aber auch den Schnelltest an, um Sicherheit über die Frage zu gewinnen, ob Bakterien oder Viren im konkreten Fall die Erkrankung im Rachenraum auslösen.
 
Auch für Pneumokokken gibt es einen Schnelltest - hier sind die speziellen Streptokokken im Urin per Schnelltest nachweisbar.
 
Bei Schwangeren kann (am besten zwischen der 35. und 37. Schwangerschaftswoche) ein vorsorglicher Streptokokken-Test (Abstrich der Vagina) Aufschluss über eine Besiedlung mit Streptokokken geben, die bei der Geburt das Baby gefährden könnte (Neugeborenensepsis oder Hirnhautentzündung). Der Test wird nicht regelhaft von der Krankenkasse übernommen - klären Sie das auf jeden Fall mit Ärztin oder Arzt und der Krankenkasse ab.
 
Bei nekrotisierender Fasziitis kann ein CT-Scan helfen, außerdem können Kulturen im Labor Aufschluss über eine Infektion mit Streptokokken geben.

Therapie: Wie wird eine Infektion mit Streptokokken behandelt?

Das wichtigste Mittel im Kampf gegen die Bakteriengruppe der Streptokokken sind Antibiotika. Meist wird Penicillin eingesetzt. Nicht immer ist aber der Einsatz von Antibiotika notwendig: So heilt beispielsweise eine Streptokokken-Angina (Mandelentzündung oder Tonsillitis durch Streptokokken) oft auch ohne Antibiotika binnen 1 - 2 Wochen bei sonst gesunden Patientinnen und Patienten problemlos aus. Durch den Einsatz der Antibotika kann aber die Ansteckung anderer - besonders von Risikopatienten im Umfeld - vielleicht verhindert werden. Der Einzelfall sollte also immer mit Ärztin oder Arzt abgewogen werden.
 
Ist ein Patient oder eine Patientin allergisch gegen Penicillin oder sind die Streptokokken resistent gegen dieses Antibiotikum, können andere Antibiotika - im Notfall sogar Reserveantibiotika bei gefährdeten Personen - zum Einsatz kommen. Wichtige Hilfe ist ein Antibiogramm - eine mikrobiologische Untersuchung, bei der mittels Abstrich die entsprechenden Streptokokken im Labor in einer Kultur angelegt und dann getestet wird, welche Antibiotika die beste Wirkung bei geringsten Nebenwirkungen und Risiken haben. Das so ausgewählte Antibiotikum kommt dann zielgerichtet zum Einsatz beim Patienten oder bei der Patientin. Voraussetzung ist, dass die Therapie diese Analysezeit erlaubt.
 
Gegen Fieber und Schmerzen während der Streptokokken-Infektion können zusätzlich Schmerzmittel und fiebersenkende Medikamente zum Einsatz kommen.
 
Haben Streptokokken die Haut befallen, wie bei nekrotisierender Fasziitis, kann es notwendig sein, betroffene Hautstellen mittels einer OP zu entfernen.
 
Wer immer wieder unter Streptokokken-Infektionen (Mandelentzündung oder Tonsillitis) leidet, kann auch hier ein OP-Verfahren in Erwägung ziehen, bei dem die "Mandeln" entfernt werden.

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Gibt es eine Impfung gegen Infektionen mit Streptokokken?
 
Impfungen gegen Bakterien (im Gegensatz zu Virus-Erkrankungen) sind allgemein schwierig. Die gute Nachricht: Gegen Streptococcus pneumoniae, die Lungenentzündungen auslösen, gibt es eine solche Impfung! Die Pneumokokken-Impfung schützt vor allem vulnerable Personen also Risikogruppen. Dazu zählen vor allem:

• ältere Menschen ab 60 Jahren
• Kinder in den ersten beiden Lebensjahren
• Menschen mit Diabetes
• Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen
• Menschen mit neurologischen Erkrankungen.
 
Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) Personen aus diesen krankheitsbedingten Risikogruppen die Pneumokokken-Impfung, genauso wie Menschen ab 60 Jahren und für Säuglinge ab dem Alter von zwei Monaten.

Beitrag von Autorin Lucia Hennerici

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