Weihnachtlich geschmueckte Innenstadt, Nachtaufnahme, Verwischt (Quelle: imago/Rene Traut)
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Gesund durch die Feiertage - Runter mit dem Weihnachtsstress!

Um kein anderes Fest des christlichen Jahreskalenders wird ein so großer Aufwand betrieben wie um Weihnachten: keine Fahrstrecke ist zu weit, kein Abendmenü zu teuer und kein Geschenk zu aufwändig, um an Heiligabend und den darauffolgenden Feiertagen ein perfektes Fest zu feiern. Doch dieser Perfektionismus hat seine Schattenseiten: für viele Menschen bedeutet Weihnachten einfach nur extremen Stress!

Dabei hält das "Frohe Fest" einiges bereit, dass uns glücklich und gesund machen kann: Jahrzehntelang eingeübte Rituale helfen dabei, uns ganz tief zu entspannen. Die intensive Gemeinschaft mit Menschen, die uns nahestehen, erzeugt ein wohliges Gefühl tiefster Zufriedenheit.

Doch das alles funktioniert nur, wenn man weiß, wie es richtig geht. rbb-Praxis-Reporter Benjamin Kaiser macht sich auf die Suche nach der perfekten Strategie um das Gesundheits-Potenzial von Weihnachten voll auszuschöpfen: Er trifft Psychologen, Mind-Body-Mediziner, Kardiologen und Ordensschwestern, um sich dem gesunden Anteil der Weihnachtstage zu nähern. Benjamin Kaiser erlebt und erfährt wie Rituale, Gemeinschaft und Achtsamkeit die Weihnachtsfeiertage – trotz Stress – zu einem gesunden Fest werden lassen.

Weihnachtsdekoration liegt auf dem Teppich, Baum wird geschmückt (Quelle: imago/Westend61)
Bild: imago/Westend61

Der Radiotext zum Nachlesen

Nur noch ein Tag bis Heiligabend. Dann ist die Adventszeit 2017 endlich geschafft: Bis zur letzten Minute arbeiten, dazu: Weihnachtsfeier im Büro, im Sportverein, im Kindergarten. Geschenke kaufen, Karten schreiben, für die Feiertage einkaufen, Weihnachtsmenü planen, die Eltern besuchen. Und und und. Jetzt am Ende der Adventszeit bin ich total erledigt. Wie viele Menschen um mich herum auch…

Dabei geht Weihnachten morgen Abend überhaupt erst los. Deshalb heißt die Devise für mich: Runter mit dem Weihnachtsstress. Darum soll es in den kommenden 15 Minuten gehen.

Mein Name ist Benjamin Kaiser. Für die rbb Praxis im Inforadio mache ich mich jetzt auf die Suche nach einem Weg aus dem Weihnachtsstress – in allerletzter Minute. Ich treffe Stressforscher, Mind-Body-Mediziner, einen Herzspezialisten und eine Ordensschwester. Menschen, die beruflich viel mit gestressten Menschen zu tun haben.

Donnerstagabend um halb sechs: Ich komme nach einem langen Tag in der rbb Praxis ein wenig müde nach Hause. An Erholung ist erst mal nicht zu denken: Denn zu Hause erwarten mich drei kleine Jungs sehnsüchtig, um nochmal so richtig aufzudrehen.

Erstmal wird gespielt, gerauft und gebalgt. Ist das jetzt schon Stress? Ja, sagen Mediziner, wie etwa der Berliner Kardiologe Prof. Dietrich Andresen. Denn für ihn ist Stress erst einmal nur eine Zustandsbeschreibung für etwas, das in unserem Körper passiert.

Prof. Dietrich Andresen, Kardiologe, Herzmedizin Berlin:
"Die wichtigsten Effekte, die der Stress hat nämlich die Hormonfreisetzung wie Adrenalin, und die Nerven, die sympathischen Nerven, die dazu führen, dass der Körper sich verändert. Die Veränderungen sind ansteigende Blutdruckwerte zum Beispiel und ansteigende Herzfrequenzen. Das ist auch natürlich und wunderbar, denn der Patient will in Stresssituationen wach sein."

Wenn unser Körper seine Stress-Systeme aktiviert, bedeutet das also zunächst einmal nur, dass der Körper mehr Energie zur Verfügung stellt: sowohl der höhere Blutdruck als auch der schnellere Puls helfen dabei, mehr Sauerstoff in die Zellen zu bringen.

Ich habe mir ein Blutdruck-Messgerät ausgeliehen, um rauszufinden, ob mich meine Kinder stressen: Das Gerät zeigt jetzt einen Blutdruck von 125 zu 80 und einen Puls von 75. Das ist ein wenig mehr als ich normalerweise habe. Ich kann also sagen: ja, meine Kinder setzen meinen Körper in erhöhte Alarmbereitschaft, medizinisch gesehen "stressen" sie mich.

Ob ich diesen körperliche Zustand als etwas positives oder negatives wahrnehme, hängt allerdings von anderen Faktoren ab.

Ich treffe den Berliner Psychiater und Stressforscher Dr. Mazda Adli. Es war nicht leicht, überhaupt einen Termin bei ihm zu bekommen – so kurz vor Weihnachten. Wir treffen uns zwischen zwei einer Konferenz und einer Buchpräsentation in einem Café im Flughafen Tegel. In einer knappen Stunde geht sein Flieger.

Dr. Mazda Adli, Psychiater, Fliedner Klinik Berlin:
"Ich glaube, ich bin wie jeder andere zum Jahresende mit deutlich mehr Aufgaben konfrontiert als es so im Jahresdurchschnitt der Fall ist."

Doch anders als ich erwartet hätte wirkt Dr. Adli auf mich ziemlich entspannt.

Dr. Mazda Adli, Psychiater, Fliedner Klinik Berlin:
"Entscheidend ist es, die Kontrolle über das, was passiert und wie der Tag abläuft zu behalten. Wenn man das Gefühl hat, die Dinge geraten außer Kontrolle und man hetzt nur noch von Termin zu Termin oder von Verabredung zu Verabredung (…) Dann ist es tatsächlich wichtig einen Gang zurück zu schalten und Dinge auch zu streichen ganz radikal. Aber solange man das Gefühl hat, man entscheidet selber, wie der Tag von statten geht, ist es eigentlich noch in Ordnung. Und so ist es bei mir zum Glück auch noch."

Es ist der letzte verkaufsoffene Sonntag vor Weihnachten. Ich bin auf dem Kudamm unterwegs, noch ein paar Besorgungen machen, zu denen ich unter der Woche einfach nicht gekommen bin. In den Schaufenstern sehe ich prachtvoll gestaltete Weihnachtstafeln, Gabentische, die sich unter dem Gewicht der vielen glitzernden Geschenkekartons beinahe durchbiegen. Das ideale Weihnachtsfest – so wird mir hier suggeriert – ist ein perfekt durchgestyltes Event aus einem amerikanischen Spielfilm.

Dr. Mazda Adli, Psychiater, Fliedner Klinik Berlin:
"In der Weihnachtszeit sind wir schon auch mit ziemlich hohen Erwartungen konfrontiert. Die hat man selber an sich, vielleicht die Familie an einen. Und dann wird natürlich auch noch in den Medien und in der Werbung immer ein extrem perfektes Bild von Weihnachten präsentiert. Und wenn man dann vielleicht auch noch zu Perfektionismus neigt, kann einen das ganz schön unter Druck setzen."

Also ist es jetzt höchste Zeit für mich, ein bisschen Druck rauszunehmen. In einem der lautesten Ecken der Stadt befindet sich das Kloster "Karmel Maria Martyrum". Nur wenige Meter von der Stadtautobahn entfernt, in Sichtweite zum Flughafen Tegel haben sich hier 11 Nonnen einen Ort der Ruhe geschaffen. Sobald sich die Türen des Klosters schließen, ist es wirklich unglaublich still.

Schwester Claudia Elisheva, Karmel Regina Martyrum:
"Also wir sind ein Schweigeorden. Das heißt, wir reden eigentlich miteinander nur eine Stunde etwa am Tag. Ansonsten arbeitet jede Schwester in ihrem Arbeitsbereich möglichst im Schweigen, um auch da sich auszurichten auf Gott."

Schwester Claudia Elisheva ist seit 13 Jahren Karmeliterin. Weihnachten ist auch hier im Kloster ein besonderes Fest. Allerdings ist der Fokus hier ein komplett anderer.

Schwester Claudia Elisheva, Karmel Regina Martyrum:
"Wir haben nicht so große Rituale wie jetzt: wir kaufen nicht ein, wir schenken uns einander, also einander nichts. Wir haben eh alles gemeinsam, insofern ist es müßig darüber nachzudenken. Ein eigenes Geld habe ich nicht. Insofern kann ich auch meiner Mitschwester keine Geschenke machen, außer: ich kann ihr natürlich ein gutes Wort schenken zum Beispiel. (…) Und das kann ich ihr ja auf eine Postkarte schreiben und vor ihr Zimmer legen."

Diese Art des Schenkens empfehlen auch viele Psychologen. Da man ja meist Sachen geschenkt bekommt, die man sich genauso gut auch selber hätte kaufen können, komme es beim Schenken viel mehr auf den Gedanken dahinter an: Ein gutes Geschenk zeige dem Beschenkten, dass sich jemand wirklich Gedanken um ihn gemacht hat.

Für die Karmeliterinnen steht an den Weihnachtsfeiertagen vor allem der Kontakt mit den Mitschwestern im Zentrum – etwas Besonderes in einem Schweigeorden.

Schwester Claudia Elisheva, Karmel Regina Martyrum:
"Also das ist bei uns das wesentliche, sich auszutauschen. Demjenigen, der Mitschwester zu begegnen. Aus dem Alltag heraus auch wieder da mal einen anderen Blickwinkel zu haben."
Benjamin Kaiser:
"Sprechen Sie mehr?"
Schwester Claudia Elisheva:
"Ja, wir sprechen mehr. Wir machen auch mehr miteinander. Also das auch einfach so, dass wir sagen: Wir treffen uns heute Nachmittag zum Kaffee trinken, einfach mal gemeinsam, um sich auszutauschen. Und, ähm. Ja ich glaube, das ist das wichtige, den anderen Menschen in den Blick zu nehmen."

Ein schöner Gedanke - Zeit mit den Menschen zu verbringen, die einem wichtig sind. Dazu gehört auch, sich die Zeit zu nehmen. Für mich funktioniert das nur, wenn ich mein Weihnachten dieses Jahr radikal vereinfache: keine langen Autofahrten, kein opulentes Weihnachtsmenü und keine Verlegenheitsgeschenke.

Aber auch so bleibt Weihnachten noch eine ganze Menge zu tun. Um die Anforderungen besser bewältigen zu können, gibt mir Schwester Elisheva noch einen Rat mit auf den Weg.

Schwester Claudia Elisheva, Karmel Regina Martyrum:
"Wenn Sie es schaffen sich jeden Tag vielleicht fünf Minuten mal Zeit für sich zu nehmen, dann haben sie schon sehr viel gewonnen glaube ich. Wenn Sie sich einfach mal irgendwo hinsetzen, wo keiner was will, wo ihr Handy nicht an ist, wo auch die ganzen Belastungen des Alltags einfach nicht Raum haben und einfach nur bei sich sein. Einfach mal innerlich zur Stille kommen, einfach mal auszukosten, wie lange fünf Minuten sind."

Wie lange sind fünf Minuten? Das will ich jetzt auch wissen. Ich schwing mich aufs Rad und fahre in meine Gartenlaube. Im Dezember ist hier nichts los. Ein idealer Ort um innerlich zur Stille zu kommen. Ob mir das auch messbar gelingt soll ein Blutdruckcheck vor und nach den fünf Minuten zeigen. 113 zu 79. Das ist nicht besonders hoch. Puls 72. Auch eher niedrig.

So ich versuch jetzt mal konzentriert 5 Minuten lang gar nichts zu machen.

Nichts zu machen ist ganz einfach. Aber an nichts zu denken? Bei meiner ersten Meditation eine fast unlösbare Aufgabe: Mir sind unendlich viele Gedanken durch den Kopf geschossen: YouTube-Videos, Dinge, die noch zu tun sind, was auch immer. Ich messe nochmal Blutdruck und Puls.

112 zu 86, und der Puls ist auf 68. Also der Puls ist nochmal runtergegangen. Aber jetzt nicht wesentlich, ich weiß nicht. Puls um vier Schläge niedriger als vorher. Der Blutdruck fast unverändert. Ergebnis: Keine messbare Entspannung nach diesem ersten Versuch innerlich zur Ruhe zu kommen.

Schade, denn wer intensiv meditiert, kann auf diese Weise sein Gehirn nachhaltig verändern. Das jedenfalls legt die Auswertung von 21 Studien zur Meditation nahe, die unter anderem an der Technischen Universität in Chemnitz durchgeführt worden ist. So habe unter anderem die Dichte der grauen Zellen im Hypocampus nach Meditation zugenommen. Das ist der Teil des Gehirns, der einerseits besonders wichtig ist für unser Langzeitgedächtnis. Außerdem gehen Hirnforscher davon aus, dass Menschen mit einem gesunden Hypocampus resistenter gegen Stress sind. Denn bei dauergestressten Menschen ist dieses Hirnareal häufig besonders klein.

Dauerstress schädigt aber nicht nur unser Gehirn. Unser gesamtes Herz-Kreislaufsystem leidet unter Stress. Wer immer in Alarmbereitschaft ist, dessen Körper geht kaputt.

Prof. Dietrich Andresen, Kardiologe, Herzmedizin Berlin:
"Wir wissen, dass chronischer Stress, also eine chronische Anspannung mit begleitet von einem hohen Blutdruck, begleitet auch davon, dass das Herz schneller schlägt zu Veränderungen in den Herzkrankgefäßen führt, und am Ende dieser Kette von Veränderungen kann dann das Gefäß plötzlich verstopfen und das nennen wir Herzinfarkt."

Während der Weihnachtstage landen ein Drittel mehr Menschen wegen Herzinfarkt im Krankenhaus als normalerweise. Das ergab eine Daten-Auswertung der Krankenkasse DAK aus dem Jahr 2013. Der Verursacher ist leicht auszumachen: auch hier der Weihnachtsstress. Denn zu keinem Zeitpunkt des Jahres kommen so viele Aufgaben und Erwartungen zusammen wie Mitte - Ende Dezember. Das ist aber noch nicht alles.

Dietrich Andresen, Kardiologe, Herzmedizin Berlin:
"Wir wissen, dass die Patienten im grauen November, Dezember, dass da häufiger Herzinfarkte auftreten als im Frühjahr. Warum das so ist, weiß man nicht so ganz genau. Aber es ist so, denn auf der Südhalbkugel ist es genau im Gegensatz anders herum. Es sind vielleicht die grauen Tage, es sind vielleicht die trüben Tage die letztlich das zum Ende führen, was man dann als stressbedingten Herzinfarkt bezeichnen kann."

Es ist also aus medizinischen und psychologischen Gründen besonders wichtig, sein Stresslevel herunterzufahren.

Bevor Dr. Christian Kessler den ersten Patienten in seine Praxisräume im Immanuel-Krankenhaus in Berlin-Wannsee lässt, wird erstmal eine Duftlampe entzündet. Verdampft wird naturreines Lavendelöl. Ein Rezept für stressfreie Weihnachten?

Dr. Christian Kessler, Experte für traditionelle indische Medizin & Ayurveda:
"Ob es jetzt gerade der Lavendel-Duft ist, der den Stress mit der Schwiegermutter reduziert, da bin ich ehrlich gesagt ziemlich skeptisch. Ich glaube, es braucht auch da ein inneres Konzept im Umgang mit den Weihnachts-Stressoren."

Christian Kessler erklärt mir, dass es wichtig sei, Selbstfürsorge zu betreiben, sich selbst etwas Gutes zu tun, um überhaupt erst Empathie für andere empfinden zu können. Sozusagen als Grundvoraussetzung für ein gelungenes Weihnachtsfest. Doch wie kriege ich das hin. So kurz vor Heiligabend?

Seine Kollegin Christel von Scheidt ist die Chefin der Tagesklinik für Naturheilkunde und Mind-Body-Medizin am Immanuel Krankenhaus. Sie leitet jeden Tag Menschen an, sich selbst besser wahrzunehmen.

Christel von Scheidt, Dipl.-Psychologin, Leiterin der Tagesklinik für Naturheilkunde und MBM:
"Ein wesentlicher Aspekt oder ein wesentlicher Teil unserer Arbeit ist die Achtsamkeit. Und da geht’s genau darum: wahrnehmen, was gerade ist, und wie’s mir geht. Also die Selbstwahrnehmung zu verbessern. Und wenn ich die Selbstwahrnehmung verbessere, dann nehme ich mich besser wahr, dann kann ich mich besser regulieren."

Für Anfänger hat sie einen ganz konkreten Tipp:
"Ganz basale Achtsamkeitsübungen. Das kann zum Beispiel sein, sich ganz bewusst hinzusetzen und die Achtsamkeit auch mit in den Alltag zu nehmen. Das heißt: ganz bewusst eine Tasse Tee zu trinken und einfach darauf zu achten, was ich wahrnehme. Eine Tasse in der Hand, den Duft in der Nase, jeder einzelne Schluck, einfach wahrnehmen: Wie weit kann ich ihn verfolgen, wenn ich runterschlucke?"

Eine andere anerkannte Methode der Achtsamkeit ist sich auf seine eigene Atmung zu konzentrieren – und nur darauf. Bewusst ein- und ausatmen, und seine Gedanken wirklich nur darauf zu richten. Für Anfänger alles andere als einfach. Aber es gibt Hilfe – sogar für unterwegs.

Dr. Christian Kessler, Experte für traditionelle indische Medizin & Ayurveda:
"Also was mich wirklich in den letzten, gerade in den letzten zwei Jahren sehr weitergebracht hat – was also für mich noch einmal eine persönliche Weiterentwicklung war – sind Meditations-Apps. Gerade in den öffentlichen Verkehrsmitteln: U-Bahnen, S-Bahnen, Bus. Das ist für mich eine echte Entdeckung gewesen."

Ich lade mir eine von ihm empfohlene Meditations-App runter und teste sie auf dem Weg nach Hause. Eine etwas einschläfernde Stimme leitet mich durch eine siebenminütige Meditationseinheit. In der S-Bahn schaffe ich es aber einfach nicht, mich zu konzentrieren. Zu Hause versuche ich’s nochmal: Nach sieben Minuten ist die erste Einheit geschafft. Es hat dieses Mal schon ein bisschen besser geklappt. Was sagen Puls und Blutdruck? Puls ist bei 62. Und der Blutdruck bei 116 zu 79.

Die niedrigsten Werte der vergangenen Tage. Mein Stresspegel kurz vor Weihnachten ist auf einem guten Stand. Und ich weiß jetzt: Meditieren kann dabei helfen, den Stress vor und zu Weihnachten besser zu überstehen.

Genauso wichtig aber ist, die eigenen Ansprüche an Perfektion runterzuschrauben. Damit genug Zeit und Kraft bleibt sich aufs Wesentliche zu konzentrieren: Auf eine besinnliche Zeit, in der wir einander zuhören und dafür sorgen, dass es den Menschen, die uns wichtig sind,  gut geht. Und das geht nur – wie ich gelernt habe – wenn es einem selbst  gut geht. Deshalb wünsche ich uns allen entspannte und gesunde Weihnachten.

Beitrag von Benjamin Kaiser