Leerer Spielplatz in Berlin-Friedrichshain; Schriftzug "rbb Spezial" (Quelle: rbb/imago images/Future Image)
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rbb spezial - Corona: Die Region im Krisenmodus

+++ Faktencheck +++ Kontaktverbot für zwei Wochen: Reaktionen aus Berlin und Brandenburg +++ Gast im Studio: Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) +++ Interview mit Ministerpräsident Woidke (SPD) +++ Stressforscher und Psychiater Mazda Adli im Studio +++ Skype-Interview mit rbb Reporterin Manuela Wagner, die in Goa festsitzt +++  

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bevölkerung zu "Verzicht und Opfern" im Kampf gegen die Corona-Krise aufgerufen. Das öffentliche Leben und die sozialen Kontakte müssten durch neue Abstandsregeln und Schließungen weiter reduziert werden, sagte Merkel am Sonntag bei der Vorstellung eines neuen Maßnahmenkatalogs von Bund und Ländern. "So retten wir Leben", betonte sie.

In Berlin und Brandenburg bekommen erst mal KEINE Ausgangssperre. Stattdessen haben sich Bund und Länder auf ein "Kontaktverbot" geeinigt. Das bedeutet, dass für mindestens zwei Wochen gilt:

Verboten werden Ansammlungen von mehr als zwei Personen. Ausnahmen gelten für Familien und für in einem Haushalt zusammenlebende Personen.
Weiterhin möglich sind Spaziergänge, Einkäufe, dringende Arzttermine und natürlich der Weg zur Arbeit.

Gruppenfeiern sind auch in Wohnungen verboten und sind inakzeptabel. 

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.