- Klasse 4a der Grundschule Unterhaan in Haan, Nordrhein-Westfalen

"Gemeinsam stark"

Schule Unterhaan

"Ingesamt haben wir uns 10 Unterrichtsstunden lang mit dem Thema Toleranz auseinandergesetzt und dieses in einem tollen Projekt abgeschlossen.
Wir beschäftigten uns zunächst einmal damit, was das Wort 'Toleranz' überhaupt bedeutet und warum dies im Alltag so wichtig ist. Nicht allen fiel es zu Beginn leicht, diesen abstrakten Begriff für sich zu deuten. Deswegen starteten wir eine Reise in eine Fantasiewelt zu einem fernen Planeten. Dort lernten wir die lila Planetenbewohner auf ihrem lilanen Planeten kennen. Das friedliche Zusammenleben war gestört, als durch einen Unfall gelbe Fremdlinge auf dem Planeten wachsen, die niemand adoptieren möchte. Ein Bewohner machte sich auf die Reise zum Planeten Erde, um das Wundermittel Toleranz zu kaufen. Während dieser Reise merkte nicht durch unser begleiteter Bewohner, dass man Toleranz nicht kaufen konnte. Auch wir wussten nun, dass Toleranz "ansteckend" sein kann und starteten einen Weg zu mehr Akzeptanz und Mut - begonnen in unserem Alltag. Dazu begleitete uns unser Toleranz-Herz, das Stunde um Stunde mit Worten der Toleranz und Beispielen aus unserem Alltag gefüllt wurde. Auch unsere Klassenlehrerin ziert das Plakat, weil man sie auf dem Foto mit ihrer Ehefrau sehen kann und wir das gut finden.
Im Laufe der Reihe lernten wir, wie wichtig es ist, verschieden zu sein und dass jeder seine eigenen Stärken und auch Schwächen hat, die ihn zu dem machen, was er ist. Die 'Warme Dusche' half uns dabei, sich besonders stark als Gemeinschaft zu fühlen.
Als wir einen fiktiven neuen Mitschüler bekamen, lernten wir, wie stark Vorurteile wirken können und wie wir richtig damit umgehen können. Vorurteile hat immerhin jeder. Wenn wir die Leute aus unserem Umfeld genauer kennenlernen, können viele Vorurteile abgelegt werden und sich ein echtes Urteil gebildet werden.
Auch das Thema Mobbing wurde thematisiert. Wir lasen eine Geschichte über ein Mädchen, dass im Bus immer wieder von Jugendlichen geärgert wird und konnten nicht glauben, dass niemand im Bus hilft. Als wir die Situation in einem Rollenspiel mehrmals nachspielten, merkten wir, wie schwierig es ist, gegen Mobbing anzugehen und dass man auch schnell selbst in Schwierigkeiten geraten kann. In einem Kissenschlacht-Experiment fanden wir schließlich heraus, dass man Mobbing gemeinsam am effektivsten besiegen kann. Wir formulierten Tipps für die Prävention und für Maßnahmen gegen Mobbing, die wir an unserer Schule verbreiten wollen.
Zum Abschluss der Reihe begannen wir ein Projekt, indem wir selbstbestimmt Toleranz verbreiten wollen. Einige Kinder drehten einen Werbespot, wiederrum andere Kinder führten ein Rollenspiel auf. Einige Kinder gestalteten Plakate, auf denen für Toleranz geworben wird. Wiederum andere entwickelten eine Fotostrecke, auf der gezeigt wird, wie man tolerant werden kann und dass dazu Mut gehört. Das Herzstück unserer Reihe, das Toleranz-Herz, wurde dann auch mit dem letzten Stichwort 'Gemeinsam stark' vollendet."