Plätzchenteig wird ausgestochen (Quelle: imago / Westend61)
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- Plätzchen backen: Die Mischung macht's - oder?

Zwei Backmischungen und ein Fertigteig gegen selbstgemachte Plätzchen - wer gewinnt?

In vielen Wohnungen duftet es jetzt herrlich, denn in der Vorweihnachtszeit werden wieder reichlich Plätzchen gebacken. Einige naschen das leckere Kleingebäck am liebsten selbst, andere verschenken es an Freunde und Verwandte. Die, die wenig Aufwand betreiben wollen, greifen gerne zu Fertigteig-Backmischungen. Raus aus der Tüte, rein in die Schüssel, Eier und Butter dazu, umrühren, kurz backen - fertig. Doch wie gut sind die Backmischungen? SUPER.MARKT geht zur Backschule und testet drei verschiedene. 

Lust auf Selbermachen? Hier ist ein super einfaches Rezept!

Plätzchen selber machen wie ein Profi? Geht ganz einfach mit dem sogenannten 1-2-3-Teig, den auch unsere Backlehrerin Beate Schulz von der Backschule Charlotte im Beitrag verwendet. Die drei Zahlen sind eine Eselsbrücke, um sich die jeweiligen Mengen der Zutaten zu merken:

1 Teil Zucker, 2 Teile Butter und 3 Teile Mehl (Noch besser wäre also eigentlich der Name 1-2-3-Z-B-M-Teig.). Dieser Teig ist ein Mürbeteig und wird sehr häufig für Plätzchen, Kekse oder auch Kuchen genommen.

Für eine reichliche Menge an nicht zu dünnen Plätzchen hat Beate Schulz 125 Gramm Zucker, 250 Gramm Butter und 375 Gramm Mehl abgewogen und vermengt. Sie setzt auf Handarbeit, der elektrische Knethaken tut es aber auch. Profi-Plätzchenbäcker empfehlen, kühle, aber gut formbare Butter zunächst mit dem Zucker zu vermengen und dann das Mehl hinzuzugeben und den Teig mit kalten Händen zu kneten. Das sollte möglichst fix passieren. Dann muss der Teig eine halbe bis eine ganz Stunde im Kühlschrank ruhen. Im Schlussspurt den Teig ausrollen, Plätzchen ausstechen und bei 180° etwa 10 Minuten backen. Fertig! 

 

 

 

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