Cornflakes mit dem Nutri-Score (Quelle: imago / Repoorters)
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- Lebensmittel: Essen nach Farben und Buchstaben

Lebensmittelkennzeichnung - in Frankreich funktioniert sie schon - warum bei uns nicht?

Geredet wird darüber in Deutschland schon sehr lange: Wie man es schafft, mit einem Farbsystem schnell deutlich zu machen, ob ein Lebensmittel eher gesund oder - beim Verzehr von großen Mengen auf Dauer - eher ungesund ist. Verbraucherschützer wollen es schon lange, die Bundesregierung will es jetzt wohl auch - bis zum Sommer soll es ein Konzept dazu geben.

In Frankreich gibt es so ein System bereits seit 2017. Die Nährwertkennzeichnung dort heißt Nutri-score und spätestens in diesem Jahr sollen die meisten Produkte in den Supermärkten dort diese Orientierungshilfe aus Farbe und Buchstabe tragen. 

Die fünfstufige Farbskala verrät auf der Vorderseite der Produkte wie die Nährwertelemente auf 100 Gramm zu bewerten sind. Ungünstige (wie Energie, Gesamtzucker oder Natrium) und günstige (wie Obst, Proteine oder Ballaststoffe) werden miteinander verrechnet. Ende Januar werden die Hersteller Danone und Iglo sich dieser Kennzeichnung in Deutschland anschließen.

Auch auf der Grünen Woche in Berlin ist die Lebensmittelkennzeichnung auch ein wichtiges Thema. SUPER.MARKT ist live vor Ort und klärt mit Carolin Krieger von der Verbraucherzentrale Berlin was das französiche Modell taugt. 

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