Sandwichtoaster (Quelle: Colourbox)
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- Sandwichmaker: Wenn es quillt und qualmt

Im Test sind vier Geräte zum Toasten von Sandwiches

Außen goldgelb und knusprig getoastet, innen warm und geschmolzen - so soll ein belegtes Sandwich aus dem Sandwichmaker kommen. Leider erledigte in unserem Praxistest nicht jedes Gerät seine Aufgabe so, wie es sich unsere Tester vorgestellt hatten. Im Test: Vier Geräte im Preissegment 20 bis 80 Euro. Und bei einem quoll der Käse heraus und es begann zu qualmen... 

Die Testprodukte

Produkt Preis
Clatronic, ST 3477 ca. 20 Euro
Cloer, Sandwichmaker 6235 ca. 76 Euro
Exido, Sandwich Design Maker
ca. 40 Euro
Krups, FDK 451 ca. 65 Euro

Die Tester

  • Cateringchef André Karpinski testet zusammen mit Koch-Azubine Romina Steimels.
  • Die Studentinnen Lina und Gina mögen Sandwiches als schnellen Snack.

Der Testaufbau

Für unseren Praxis-Check verwenden die Tester Sandwichtoasts. Die Profis nehmen als Füllung Chi­li con Car­ne, die beiden Studentinnen machen "Toast Hawaii". Um es den Geräten etwas einfacher zu machen, verwenden sie dafür keine Ananasringe, sondern Ananasstücke.

Die Testergebnisse

Im Test: Sandwichtoaster von Clatronic

Clatronic ST 3477

Das günstigste Gerät im Test zeigt laut unserer Tester seine Schwächen vor allem in Funktion und Verarbeitung. Die Sandwichtoastscheiben sind einfach zu groß für den Sandwichmaker. Die Folge: Ein Teil des Sandwiches bleibt ungetoastet. Einmal auf Temperatur, quillt die Füllung mit Käse an den Seiten und auch hinten aus dem Gerät heraus. "Wie sollen wir das jemals wieder sauber bekommen", fragen sich die Studentinnen Gina und Lina. Die Sandwiches seien platt gedrückt und schmeckten trocken. Für Cateringchef André Karpinski ein "Einweggerät".

Im Test: Sandwichtoaster von Cloer

Cloer 6235

Dieses Gerät produziert Sandwiches in Muschelform. Was für unseren Tester allerdings viel wichtiger ist: "Die gesamte Innenfläche ist aus einem Gussstück. Es gibt keine Ritzen", stellen Cateringchef André Karpinski und Koch-Azubine Romina Steimels fest. Das ermöglicht eine einfachere Reinigung. Weiterer Vorteil für unsere Tester: Beim Cloer 6235 gibt es drei Verschlussstufen für den Deckel. Die Folge: Die Toasts werden nicht so stark gepresst. Zudem gibt eine Backampel an, wann das Sandwich fertig getoastet ist. Ein Wermutstropfen für unsere Tester: Dieses Gerät könne ein kleines bisschen größer sein. Dann würden die Sandwichtoasts vollständig hineinpassen. Abgesehen davon sind alle Tester mit dem Ergebnis zufrieden: Die Toasts seien fluffig und lecker. 

Im Test: Sandwichtoaster von Exido

Exido Sandwich Design Maker

Dieser Sandwichmaker fällt beim Öffnen des Deckels gleich komplett um. Ein absolutes "No-Go" für unsere Tester. Auch dieses Gerät ist zu klein für Sandwichtoasts. Nicht alles wird getoastet und an den Seiten läuft ein Teil der Füllung heraus. Immerhin: Nach hinten fließt nichts in die Mechanik, so ist dieser Sandwichmaker zumindest einfacher zu säubern. Die Toastscheiben seien "gepresst" und ungleichmäßig gebräunt. Das Sandwich schmecke wie "Pappe", findet Cateringchef André Karpinski.

Im Test: Sandwichtoaster von Krups

Krups FDK 451

Das einzige Gerät, in das die Sandwichtoastscheiben problemlos hineinpassen. Auch dieser Sandwichmaker hat verschiedene Verschlussmöglichkeiten, so dass die Toastscheiben nicht so stark gepresst werden. Beim Toasten läuft nichts heraus, die Tester sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden: "Das sieht richtig lecker aus", freut sich Studentin Lina. Und so schmecke es auch, finden alle Tester. Weiterer wichtiger Vorteil für unsere Tester: Bei diesem Gerät könne nichts in Ritzen verschwinden, es sei deshalb sehr einfach zu reinigen.

Testsieger: das Gerät von Krups

Der Testsieger

Alle Tester stimmen einhellig für den Krups FDK 451. "Der Toast passt perfekt hinein, es ist einfach zu reinigen, es läuft nichts heraus und das Sandwich wird fluffig und kross", fasst Studentin Gina die Vorteile zusammen.

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