Backfisch auf einem Teller
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- Backfischstäbchen: viel Back, wenig Fisch

Drei Backfischstäbchen aus dem Supermarkt im Test

Backfischstäbchen sind ein relativ neues Produkt. Backfisch in der Miniversion hatte zuerst nur Iglo im Sortiment. Jetzt bieten auch Lidl und Aldi sie an. Die Verpackungen sehen fast genauso aus wie die der klassichen Fischstäbchen. Aber es ist eben Fisch in Backteig, so wie man das bei den Engländern bei Fish and Chips kennt. Nur ohne Chips. Und eben mit Tiefkühlfisch.

Dass dabei dann auch weniger Fischfilet verarbeitet wird als gedacht, ist zwar gut für die Fischbestände, aber wohl weniger im Sinne der Konsumenten. Die beschwerten sich dann auch gleich auf dem Verbraucherportal Lebensmittelklarheit.

SUPER.MARKT testet sich durch das Sortiment. 

Tipps vom Profi

Steffen Sinzinger ist der Experte in unserem Vergleichstest, der sich durch die Backfischstäbchen testet. Er lebt in Berlin, ist Küchenchef und betreibt ein Blog zum Thema Essen. Dort zu finden ist auch sein Rezept für Backfisch: "Fish & Chips 2.0" [externer Link].   

Hier noch einige Tipps vom Profi Sinzinger für das Braten der TK-Backfischstäbchen:

  • Achten Sie darauf, dass die Stäbchen gefroren bleiben, bitte auch nicht für eine Minute antauen lassen - sonst verlieren sie direkt Wasser beim Anbraten.
  • Die Pfanne muss die richtige Eingangstemperatur haben - und das Fett auch: Mittelheiß wäre da am besten.
  • Außerdem: Bitte haben Sie Geduld - auch wenn Sie sehr hungrig sind! Man darf die Stäbchen nicht zu heiß anbraten. Denn sonst verbrennt außen die Kruste schon und innen ist das Filet noch halbgefroren. Nicht lecker, nicht gesund. Geht besser. 

Guten Appetit!

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