Vorsicht beim Autokauf (Quelle: Colourbox)
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- Autokauf: 12.500 Euro gegeben, nichts als Ärger bekommen

So wurde ein Berliner bei einem Gebrauchtwagenhändler übers Ohr gehauen

Das sollte irgendwie anders laufen! Lars Krause aus Berlin findet auf einer Internet-Plattform für Autos seinen Traumwagen. Er bezahlt dem Händler 12.500 Euro in bar - nur das Auto, das bekommt er nicht. Das müsse er erst reparieren, sagt der Händler. Käufer Krause war einverstanden. Doch auch zum neu verabredeten Übergabezeitpunkt erhält er sein Auto nicht. Der Händler findet immer neue Ausreden, vertröstet Krause.

Ein Einzelfall? Recherchen von SUPER.MARKT ergeben, drei weitere Kunden haben ihr Auto bei dem Händler aus Berlin-Lichtenrade bezahlt, aber nicht bekommen. Der Verdacht liegt nahe, dass dieser Händler gewerbsmäßigen Betrug betreibt, gegen den Verkäufer ermittelt bereits die Staatsanwaltschaft. Die äußert sich alledings nicht zu dem Fall. Ist ein Schaden in Höhe von 12.500 Euro juristisch betrachtet möglicherweise nicht hoch genug, um unverzüglich zu handeln?

Lars Krause hat am Ende keine andere Wahl: Er nimmt sich einen Anwalt, schließt einen Rückkaufvertrag mit dem Händler ab - und macht jetzt Druck, um sein Geld wiederzubekommen. 

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