Schrippen (Quelle: Imago/fStop Images)
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Anfangsmusik: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e. V | Bild: Imago/fStop Images

- Schrippen: Luftbrötchen zu Kampfpreisen

Sechs Bäcker-Schrippen aus der Region im Test - von 10 bis 43 Cent das Stück 

Ein SUPER.MARKT-Zuschauer meldet sich: Beim Bäckerladen seines Vertrauens gibt es die Schrippe schon für sehr günstige 20 Cent. In Aktionswochen kosten sie sogar nur fünf Cent. Der Zuschauer fragt sich: Wie kommen solch extrem niedrige Preise zustande? Kann man da überhaupt noch guten Gewissens kaufen? Oder wird in einer solchen Bäckerei dann auch beim Lohn und bei der Qualität der Zutaten gespart? SUPER.MARKT findet das heraus und testet Schrippen.

Unsere Schrippen im Test

SUPER.MARKT testet sechs Bäcker-Schrippen aus der Region. Der Preis für die Brötchen unterscheidet sich in den rund 140 Berliner und den knapp 350 Brandenburger Bäckereien stark.

  • Unsere Günstigste kommt vom Discounter Thoben - die Schrippe kostet 10 Cent.
  • Bei Schäfer's gibt es sie für 32 Cent.
  • Bei Steinecke kostet eine Schrippe 36 Cent.
  • Mälzer, ein Handwerksbäcker seit 120 Jahren, bietet die Schrippe für 30 Cent an.
  • Die Bio-Variante von Beumer und Lutum liegt bei 35 Cent.
  • Die teuerste Schrippe gibt es bei Wiedemann für 43 Cent.

Wie erkennt man eine perfekte Schrippe?

Nach Meinung von Bäckermeister Karsten Fischer von der Bäckerei Mälzer hat die perfekte Schrippe eine goldbraune Farbe, einen schönen Ausbund (aufgerissener Bereich der Kruste), kleine Risse in der Kruste, die sogenannten Fenster, und wenn man sie aufschneidet, eine schöne dicke Kruste und innen eine gleichmäßig weiche Krume (das Inneres des Brötchens).

Unsere Testkriterien

Neben den Zutaten testen wir mit Hilfe von Brot-Papst Lutz Geißler Volumen und Gewicht, Knusprigkeit, die Krume (das Innenleben der Schrippe), Geruch und Geschmack.

Unser Fazit

Die Schrippen der Bio-Bäckerei Beumer und Lutum und die der traditionellen Bäckerei Mälzer ragen heraus. Platz drei teilen sich Schäfer‘s und Steinecke. Guter Durchschnitt. Das teuerste Brötchen von Wiedemann schafft es dagegen beim Brot-Fachmann nur auf den vorletzten Platz. Die goldene Laterne nimmt die Discounter-Schrippe von Thoben ein.

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