Janna Falkenstein und Andreas Keßler beim Autoputzen (Foto: rbb)
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- Auto-Frühjahrsputz: Geht's auch mit Hausmitteln?

Janna gegen Keßler, Hausmittel gegen Profiprodukte - wer macht das Rennen?

Frühjahrsputz am Auto kann mühsam sein. Aber mit den richtigen Mitteln geht die Arbeit leicht von der Hand und am Ende strahlt nicht nur das Auto. Wichtig bevor man startet: Vor dem Frühjahrsputz sollte man das Auto einmal grob vorreinigen.

Um die Fenster und die Windschutzscheibe zu reinigen, kann man Autoglasreiniger verwenden. Alternative: Die Scheiben mit Schwamm und Essigwasser putzen und mit Zeitungspapier oder einem Fensterleder trocken reiben. Das ist genauso effektiv, aber besser für die Umwelt und deutlich günstiger. Wichtig beim Putzen: viel Flüssigkeit, damit man keine Kratzer in das Glas reibt. 

Für die Motorhaube hält der Fachhandel Autopolitur parat. Alternative: Spülmittel für die Grundreinigung. Allerdings: Die Produkte sind zum Teil recht scharf und entfetten den Lack. Damit die Autooberfläche nach der Wäsche nicht ungeschützt der Witterung ausgesetzt ist, unbedingt eine geeignete Autopolitur oder Autowachs auf den Lack auftragen. Keine harten Schwämme benutzen, sie hinterlassen Kratzer.

Für die Felgen kann man handelsüblichen Felgenreiniger verwenden. Alternative: Zahnbürste und Zahnpasta. Allerdings: Während der Felgenreiniger die meiste Arbeit beim Einwirken übernimmt, muss man mit Zahnpasta und -bürste ziemlich lange schrubben. Und das Ergebnis ist lange nicht so strahlend wie mit dem Felgenreiniger. Keßlers Tipp: Die Felge in den Geschirrspüler geben (kein Witz) und im Hauptwaschgang sauber spülen. "Ist ja auch nur, wie eine schwarz verbrannte Bratpfanne", argumentiert der Autopapst.

Das Cockpit kann man mit Cockpitspray reinigen. Alternative: Mit warmem Wasser und einem fusselfreien Tuch werden die Kunststoffoberflächen ebenfalls sauber. Das Tuch sollte allerdings nur nebelfeucht sein. Bei Schaltern und elektronischen Teilen helfen Pinsel oder Wattestäbchen weiter, um den Staub zu entfernen.

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