- Daunenjacken: Etiketten lügen nicht - oder doch?

SUPER.MARKT zeigt: Es ist nicht immer drin, was draufsteht

Daunenjacken sind im Herbst und Winter angesagte Kleidungsstücke. Schick, super leicht, super warm und praktisch. Doch ist immer das in der Jacke, was auf dem Etikett versprochen wird? Es gibt sie nämlich mit Kunstfasern, mit reiner Gänse- oder Enten-Daune oder mit Mischfüllungen. SUPER.MARKT kauft testweise ein und klärt: Welcher Unterschied besteht zwischen den Materialien? Gibt es Siegel oder andere Hinweise, die garantieren, dass für meine Daunenjacke keine lebenden Tiere gerupft wurden?

Siegelkunde: Daunen ohne Tierquälerei

Bei Tierschützern stehen Daunenjacken stark in der Kritik. Denn: Die Federn werden den Gänsen oft lebend ausgerupft, was bei den Tieren laut der Organisation Deutscher Tierschutzbund starke Schmerzen verursacht. Wenn auch Ihnen das Wohlergehen der Vögel wichtig ist, können Sie entweder auf synthetische Füllstoffe umsteigen oder auf folgende Siegel achten:

Auch die Siegel Traumpass und Downpass stehen für eine Kontrolle der verwendeten Füllmaterialen. Allerdings sind sie nicht so konsequent wie TDS und RDS. Darüber hinaus gibt es auch einige Hersteller wie Patagonia, Fjällraven oder Mountain Equipment, die ihre eigenen Daunen-Tierschutz-Siegel gegründet haben.

Übrigens: Die Siegel der nationalen und internationalen Industrieverbände gewährleisten zwar Qualität, aber nicht unbedingt Tierwohl. Darunter sind der Verband der Deutschen Daunen und Federnindustrie, die European Down and Feather Association und das International Down and Feather Bureau.

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