Verschiedene Retourenscheine (Quelle: imago images/Christian Ohde)
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Bild: imago images/Christian Ohde

- Retouren: keine Besserung in Sicht

Geregelt ist nach dem Skandal um die Vernichtung von Retouren noch nichts

Schuhe und Kleidung - diese Sachen werden im Onlinehandel am meisten zurückgeschickt, sie stecken in fast der Hälfte aller Retourenpakete. Passen nicht, gefallen nicht, zurück damit - das Widerrufsrecht macht es möglich. Und da kommt am Ende eine Menge zusammen: Rund 490 Millionen Artikel haben wir in Deutschland im Jahr 2018 zurückgeschickt, das haben Betriebswirtschaftler der Uni Bamberg berechnet.

Und seit bekannt ist, dass ein Teil dieser Retouren - in den meisten Fällen tadellose Ware - vernichtet wird, seitdem versuchen Politikerinnen und Politiker sowohl in der EU als auch in Deutschland, diese Verschwendung zu unterbinden. Zuletzt im Februar dieses Jahres hat die Bundesregierung einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, um unter anderem die Vernichtung von Retouren in Zukunft zu verhindern. Und die EU-Kommission stellte am 17. März einen Aktionsplan zur Müllvermeidung vor, in dem nicht nur ein "Recht auf Reparatur" für Verbraucher vorgesehen ist, sondern auch "die Vernichtung nicht verkaufter langlebiger Güter" verboten werden soll.

Hat sich aktuell bei den Internethändlern denn schon etwas geändert? SUPER.MARKT hakt nach.

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