Eine Grillzunge hebt Grillgut auf den Grill (QUelle: imago images/Petra Schneider)
imago images/Petra Schneider
Bild: imago images/Petra Schneider

- Grillzangen: Es zählt das Fassungsvermögen

Fünf Grillzangen im Praxistest

Da hilft Ihnen auch der sauteure Grill nicht weiter. Wenn Sie keine vernünftige Zange haben, dann macht das Grillen keinen Spaß. Nichts ist schließlich ärgerlicher als Grillgut, das in bester Verfassung einfach mal von der Zange rutscht, durch den Grillrost flutscht - und dann für immer verloren in der Glut verkohlt. Nein, da muss eine Zange her, die richtig zupackt. SUPER.MARKT hat fünf getestet - und ja, zum Glück gibt es solche Zangen. 

Grillzangen im Praxistest

Produkt Preis
Höfats, Grillzange etwa 20 Euro
Napoleon, Zangenwender etwa 30 Euro
Rösle, Grillzange Sansibar etwa 20 Euro
Tepro, Grillzange etwa 5 Euro
Weber, Grillzange etwa 22 Euro

Die Tester

  • Die Grill-Profis und Köche Dennis Krause und Jan Luis Rödl geben Grillseminare
  • Zweites Testteam sind die Freundinnen und Grill-Fans Nicole und Sanja

Die Testergebnisse

Grillzangen im Test - Zange von Höfats (Quelle: rbb)
Bild: rbb

Grillzange von Höfats

Diese Zange fühle sich "wertig" an, das "Material sei dick" - so der erste Eindruck von Grill-Profi Jan Luis Rödl. Allerdings bemerken alle Tester recht schnell das Manko dieser Zange: kaum Auflagefläche und keine Zähne oder Riffel. Die Folge: Die Zange rutscht ab, statt die Bratwurst zu greifen.

Grillzangen im Test - Zange von Napoleon (Quelle: rbb)
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Zangenwender von Napoleon

Auf einer Seite Zange, auf der anderen Seite Wender, kann mit diesem Zangenwender nur auf eine Art Grillgut aufgenommen werden: Indem man den Wender unter den Burger oder beispielsweise den Spargel schiebt. Ein Aufnehmen von der Seite ist unmöglich und von oben schwierig, weil man sich dafür mit Hand und Arm über dem Feuer befindet. "Da ist einfach zu viel gewollt für eine Zange", resümiert Grill-Profi Dennis Krause.

Grillzangen im Test - Zange von Rösle (Quelle: rbb)
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Grillzange Sansibar von Rösle

Diese Zange sei eher etwas für "leichtes" Grillgut wie Spargel oder Nürnberger Würstchen, finden unsere Tester. Für eine große Rostbratwurst sei die Auflagefläche der Zange zu gering, "sie wackelt schon ein bisschen", erklärt Grill-Profi Dennis Krause.

Eine große Grilltomate bekommen unsere Testerinnen gar nicht mehr vom Rost. "Es ist wirklich unmöglich die gegrillte Tomate hiermit herunter zu nehmen. Das ist so was von flutschig. Das gibt nur eine Riesensauerei."

Grillzangen im Test - Zange von Tepro (Quelle: rbb)
Bild: rbb

Grillzange von Tepro

Die günstigste Zange wirkt auf unsere Tester wenig stabil. Immerhin: Die Auflagefläche ist groß und geriffelt. "Damit lässt sich das Gegrillte gut fassen und man rutscht nicht so leicht ab", schlussfolgert Sanja. Das zeigt sich auch im Praxistest: Größeres Grillgut wie die Grilltomate und Würstchen sitzen fest in der Zange, das Wenden von Shrimps und Champignons wird allerdings zum Problem.

Grillzangen im Test - Zange von Weber (Quelle: rbb)
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Grillzange von Weber

"Die Zange liegt super in der Hand und lässt sich sehr leicht zusammendrücken. Man muss keine Kraft ausüben", freut sich Sanja. "Wir haben eine große Auflagefläche und wir haben Zähne mit denen wir das, was wir greifen wollen, festhalten können", ergänzt Grill-Profi Jan Luis Rödl.

Ob kleines oder großes Grillgut - mit dieser Zange haben unsere Tester alles fest im Griff. Weiteres Plus: "Man kann sehr genau seinen Druck dosieren, um irgendwas zu greifen und wir zerdrücken die Pilze nicht dabei", beschreibt Grill-Profi Jan Luis Rödl.

Grillzangen im Test - Testsieger (Quelle: rbb)
Bild: rbb

Der Testsieger

Klarer Favorit unserer Tester ist die Grillzange von Weber. Die Zange sei funktional in der Handhabung, und das Grillgut könne fest und sicher gepackt werden, ohne es dabei zu zerdrücken.

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