Eine Zettelsammlung an guten Vorsätzen fürs neue Jahr (Quelle: dpa)
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Mo 04.01.2021 | Beitrag | Lesedauer etwa 3 Minuten - Gute Vorsätze: besser nicht zu gut

Für 2021 die richtigen Dinge vornehmen

Was könnte man sich nicht alles vornehmen: Weniger Rauchen, mehr Sport, gesünder essen, mehr Zeit für die Familie – bei vielen steht das Jahr für Jahr auf der Agenda, Stichwort "gute Vorsätze". Wie sieht es aber mit dem Jahr 2021 aus? Nach fast einem Jahr Corona-Pandemie sind wir alle vielleicht ein bisschen müde - und nicht gerade in bester Verfassung, die anstrengendsten guten Vorsätze anzupacken.
 
Wir sagen deshalb: Weniger ist mehr, machen Ihnen ein paar Vorschläge - und haben auch gleich noch die Tipps, wie sie Ihren inneren Schweinehund bezwingen können. Eines können wir Ihnen an dieser Stelle schon versprechen: 2021 sind Sie schon top dabei mit den guten Vorsätzen, wenn Sie es schaffen, im Homeoffice jeden Tag frische Kleidung zu tragen.

Die Vorsätze

Die garantiert einfachen Vorsätze: Easy. Trinken Sie Leitungswasser aus dem Hahn statt das gekaufte Wässerchen. Essen sie saisonaler. Dafür können Sie sich diverse Saisonkalender im Internet herunterladen. Machen Sie weniger Müll. Etwa, indem Sie im Badezimmer auf Produkte ohne Plastikverpackung umsteigen: Zahnpastatabletten, Seife statt Duschgel und waschbare Baumwollpads zum Abschminken statt der Wattevariante.
 
Die Corona-Vorsätze: Noch easy-er. Rufen Sie Ihre Lieben häufiger an und sprechen Sie nicht nur übers Wetter. Besorgen Sie sich einen Mund-Nasen-Schutz, den Sie wirklich gerne tragen. Im Winter wärmt der sogar wunderbar das Gesicht! Und versuchen Sie mal, ab und an auf eine Online-Bestellung zu verzichten, und stattdessen im lokalen Einzelhandel zu kaufen. Oft können Sie die Produkte telefonisch auch im Laden vorbestellen, dann geht es - nach dem Lockdown - ganz schnell und pandemiegerecht mit dem Einkauf.
 
Die Post-Pandemie-Vorsätze: Da ist die eine Sache, die Sie schon lange angehen wollen. Wenn Corona uns eines gezeigt hat, dann: Nichts ist sicher. Alles kann von einem Tag auf den anderen umgeworfen werden. Warum nicht diese Erkenntnis für das nutzen, was Ihnen schon lange am Herzen liegt und Sie schon seit Urzeiten umsetzen wollen? Melden Sie sich beim Chor an! Auch wenn der gerade nur via Zoom stattfindet. Verschenken und verkaufen Sie all die alten Sachen, für die Sie einfach keinen Platz mehr in Ihrem Leben haben. Den Rest schmeißen Sie weg, aber bitte nach Müllsorten getrennt. Oder Sie verzichten ab 1. Januar 2021 auf Ihr Auto und fahren nur mehr Fahrrad. Getreu dem Motto: Es gibt nichts Jutes außer man tut es!

Die Tipps

Tipp 1: Eins nach dem anderen. Bleiben Sie realistisch. Seine Gewohnheiten von gerade auf jetzt komplett umzukrempeln, gelingt nicht nur enorm selten, sondern bringt auch eine Menge Stress mit sich. Setzen Sie sich Ziele, die sie auch erreichen können, Schritt für Schritt. Stellen Sie sich dabei die Frage: Welcher Vorsatz ist für mich am wichtigsten? Beginnen Sie damit.
 
Tipp 2: Konkrete Ziele wählen. Sie möchten mehr Sport treiben! Aber was heißt das eigentlich? Legen Sie konkret fest, welchen Sport sie wie oft machen möchten. Etwa: "Ich möchte mindestens einmal pro Woche Joggen gehen."
 
Tipp 3: Gebote statt Verbote. Gerade in Sachen Ernährung kann es hilfreich sein, Vorsätze positiv zu formulieren: "Ich möchte drei Mal die Woche Gemüse kochen." Gewöhnen Sie sich langsam an eine Ernährungsumstellung. Verbieten Sie sich hingegen strikt den Griff zu Fast Food, ist ein "Rückfall" vorprogrammiert.