Rasen, gemäht und ungemäht (Quelle: Colourbox)
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Mo 08.03.2021 | Dossier| Lesedauer etwa 6 Minuten - Grassamen: Welche Mischung macht’s?

So wird das was mit dem grünen Naturteppich

Wer Rasen hat, hat's gut. Egal, ob es sich dabei nun um Edelzierrasen, Sportrasen oder Gebrauchsrasen handelt. Wer keinen Rasen hat, ackert zuerst diesen Artikel durch - und dann seinen Garten. Damit es alsbald mit dem Rasen klappt!
 
Vorweg sei allerdings verraten: Die Wissenschaft, eine Wiese anzulegen, ist keine leichte. Herausforderungen sind sozusagen eingepflanzt in das ganze Vorhaben: Die Wahl der Saatmischung, das Feuchthalten der Aussaat, das Fernhalten von Tauben und Spatzen. Aber wer von Ihnen mag das nicht: Herausforderungen?

Welcher Rasen für den Garten?

Fangen wir also an! Wie schön Ihr Rasen am Ende aussehen wird, hängt vor allem vom gesäten Samen ab, er ist der entscheidende Faktor. Aber das Angebot ist breit, von der teuren Gärtnereimischung bis zum günstigen Sack Rasensaat aus dem Baumarkt. Und: Oft steht nicht dran, was eigentlich drin ist. Deshalb ist unser erster Tipp: Kaufen Sie keine Mischungen, die keine Mischungsangaben über die Sorten machen. Achten Sie stattdessen auf folgende Merkmale:

Merkmale für gute Mischungen

  • Die Gräsersorten

  • Die Größe

  • Der Preis

  • Die Norm RSM

Namen sind Schall und Rauch

Auch wenn sich der "Berliner Tiergartenrasen" nach prachtvollem Park-Glanz anhört, oder der Sportrasen von megarobustem Fußballfeldrasen träumen lässt, denken Sie daran: Ein Name allein macht noch keinen schönen Rasen.
 
Denn in Deutschland darf jeder Grassamen als Rasensaatgut verkauft werden - inklusive blumiger Namen. Die müssen übrigens nicht unbedingt geschützt sein, der "Berliner Tiergartenrasen" ist es auch nicht.

Schritt für Schritt zum perfekten Rasen

  • #1 Boden vorbereiten

  • #2 Rasen säen

  • #3 Wässern, wässern, wässern

  • #4 Unkraut jäten

  • #5 Tiere verscheuchen