Taschenrechner, ausgedruckter Kontoauszug, Kreditkarte (Quele: imago)
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Fr 09.10.2020 | Dossier | Lesedauer etwa 5 Minuten - Bankgebühren: Was erlaubt ist - und was nicht

So finden Sie bei der Kontowahl versteckte Kosten

Wer ein Girokonto eröffnen will, der muss sich durch einen Dschungel von Angeboten kämpfen. Filialbanken, Sparkassen und Direktbanken buhlen um Kunden mit vermeintlich günstigen Verträgen - und allzu oft wird die Bezeichnung "kostenlos" herangezogen.
 
Im Detail offenbaren sich dann später aber manches Mal versteckte Kosten oder Gebühren, die man bei Vertragsabschluss im Kleingedruckten übersehen hat.
 
Umso wichtiger ist es, sich vorher einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Kosten es gibt - und welche man nicht akzeptieren muss.

Zulässige oder bedingt zulässige Gebühren und Entgelte

  • Kontoführung

  • Negativzinsen

  • Verwahrgeld

  • Dispozinsen

  • Überweisungsgebühren

  • Ein- und Auszahlungen am Schalter

  • Auszahlungen am Automaten

  • Einzahlung von Münzgeld

  • EC- oder Kreditkartenvertrag

  • Ersatzkarte bei Verlust

  • Nachträgliche Kontoauszüge

  • Mahnkosten

  • Geplatzte Lastschriften

  • Nachforschung bei falscher Überweisung

  • Neue Kundenadresse ermitteln

Gebühren und Entgelte, die nicht verlangt werden dürfen:

  • Monatlicher Kontoauszug

  • Sperrung einer EC- oder Kreditkarte

  • Überziehen des Dispo-Limits

  • Bearbeitungsgebühren für Kreditanträge

  • Erinnerungs- und Kündigungsschreiben

  • Kontopfändung

  • Kontoauflösung

  • Geldeingang aus dem Ausland