Ein Staubsauger saugt unterm Sofa (Quelle: dpa)
Bild: dpa

Fr 31.07.2020 | Beitrag | Lesedauer etwa 2 Minuten - Akku-Staubsauger: kabellos gut?

Positive Überraschungen beim jüngsten Sauger-Test

Zu laut, zu saugschwach, Akku leer: Immer wieder gibt es an Akku-Staubsaugern etwas zu bemängeln. Auch SUPER.MARKT testete die Haushaltshelfer im Mai 2019 und befand:
"Gut ist kein einziger".

Jetzt hat Stiftung Warentest einen neuen Test veröffentlicht und tatsächlich positive Überraschungen zu vermelden: Gleich drei der getesteten Produkte schneiden gut ab! Die Kosten sich allerdings hoch: 500 bis 825 Euro muss man dafür zahlen.

Wer weniger ausgeben will, muss beim Kauf genau hinschauen. Denn auch dieses Mal gab es viel Mittelmaß im Test - und vier Kandidaten kamen nicht über ein ausreichend hinaus. Den günstigeren Akku-Staubsaugern fehlt es demnach an vor allem an Saug- und Akkukraft, einer musste schon nach sieben Minuten wieder ans Netz. Da bringt ein Akku so gut wie nüscht.

Haarige Kritikpunkte

Sollte Sie einen Akku-Staubsauger auf der Wunschliste haben, bedenken Sie folgende Punkte:

  • Achten Sie auf Laufzeit und Leistung des Akkus. Beide Punkte entscheiden darüber, wie viel Saugspaß Sie dann später mit dem Gerät haben.
  • Die meisten Modelle sammeln den Schmutz in einer Staubbox, die man in den Mülleimer leert. Doch schon beim Öffnen der Klappe wirbelt bei einigen Modellen viel Staub auf, ebenso beim Entleeren. Und teilweise bleiben Reste - etwa Haare - in der Box, die dann mit der Hand herausgeholt werden müssen. Checken Sie die Handhabung vorab, lassen Sie sich im Geschäft die Vorgänge zeigen.
  • Ein Akkugerät ist oft teurer in der Anschaffung - und die Akkus halten nicht ewig. 1.000 Ladezyklen gibt man zum Beispiel gemeinhin Lithium-Ionen-Akkus. Rechnen Sie langfristig also Mehrkosten mit ein.
  • Sollten Sie ein Modell mit Lithium-Ionen-Akkus im Blick haben, beachten Sie, dass diese aus Umweltsicht schwierig sind: Es können schlimmstenfalls reizende, ätzende und giftige gasförmige Stoffe austreten. Daher darf die Entsorgung von Lithium-Ionen-Akkus auch nicht über den Hausmüll geschehen. Trotzdem passiert das noch zu häufig, immer wieder kommt es dabei zu Bränden in Fahrzeugen der Müllabfuhr.