Kommunen in Brandenburg fehlen Einnahmen, Bild: imago-images/Sabine Brose
Kommunen in Brandenburg fehlen Einnahmen | Bild: imago-images

Fr 22.01.2021 | Beitrag | Lesedauer etwa 2 Minuten - Steuererklärung: Kein Geld verschenken

Stiftung Warentest mit den Tipps zur Steuer im Corona-Jahr

Völlig anderes Leben, völlig andere Finanzen: Im ersten Jahr der Corona-Pandemie lief für viele Arbeitnehmer, Selbstständige und Firmeninhaberinnen so einiges anders als in vergleichbaren Geschäftsjahren. Es kam gehäuft zu Verdienstausfällen, Kurzarbeit oder verordnetem Homeoffice. Pandemiebedingt fanden weniger Geschäftsreisen und Dienstfahrten statt, dafür stiegen bei vielen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern andere Posten bei den Werbekosten sprunghaft an.

Homeoffice-Pauschale geltend machen

Angesichts dieser besonderen Umstände hat die Stiftung Warentest die Steuerzahler zur genauen Prüfung aller Kosten und abschreibefähigen Posten aufgefordert, um kein Geld ans Finanzamt zu verschenken. Im Schnitt gebe es bei Steuerklärungen auch für das vergangene Jahr etwa 1.000 Euro vom Finanzamt zurück. Darauf solle man nicht verzichten.
 
Viele Pendler können wahrscheinlich für das vergangene Jahr weniger Ausgaben für den Arbeitsweg als Werbekosten ansetzen. Dafür steht ihnen für 2020 jedoch unter Umständen eine Homeoffice-Pauschale von fünf Euro pro Tag zu, die bei 600 Euro gedeckelt wird.

Rechtzeitig an die Bearbeitung gehen

Auch Krankheitskosten, Kosten für zusätzliche Kinderbetreuung oder Haushaltshilfen sowie Spenden und Versicherungsbeiträge seien absetzbare Posten.
 
Für die Abgabe der Steuererklärung für das Jahr 2020 ist der 2. August 2021 der Stichtag, denn der 31.7. ist ein Samstag. Wer einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein beauftragt, hat sogar bis zum 28. Februar 2022 Zeit.