FFP2 Maske und OP-Maske, Foto: Ute Grabowsky/photothek.net via www.imago-images.de
FFP2 Maske und OP-Maske | Bild: www.imago-images.de

Fr 22.01.2021 | Beitrag | Lesedauer etwa 2 Minuten - Flugverkehr: nur mit medizinischer Maske

Verschärfte Maskenpflicht auch auf Flügen und an Flughäfen

Die selbstgenähte Behelfsmaske mit dem schönen bunten Muster muss zu Hause bleiben: Jetzt ist auch im Luftverkehr die medizinische Maske angesagt. Auf deutschen Flughäfen sowie auf allen Flügen von, nach oder innerhalb Deutschlands ist ab dem 1. Februar das Tragen eines medizinischen Mundnasenschutzes vorgeschrieben. Passagiere müssten diese Masken selbst mitbringen teilte der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) am Freitag mit.

Umsetzung gemäß der gesetzlichen Corona-Beschlüsse

Damit orientiert sich der BDL an den jüngsten Beschlüssen der Bund-Länderkonferenz, die das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung unter anderem im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf in Geschäften verbindlich vorschreiben.
 
Erlaubt sind in diesem Zusammenhang nur noch OP-Masken oder sogenannte FFP2-Masken, bzw. Masken mit dem Standard KN95/N95 ohne Ausatemventil. Nicht mehr zulässig sind fortan Gesichtsvisiere, einfache Stoff- oder Alltagsmasken sowie Schals, die als Mund-Nasen-Bedeckung umfunktioniert werden.

Erweiterte Maskenpflicht auch bei der Lufthansa

Auch die Lufthansa-Gruppe kündigte an, ihre Vorschriften für alle nationalen und internationalen Flüge entsprechend anzupassen. Sowohl für die Muttergesellschaft als auch für die Töchter Swiss, Austrian Airlines, Eurowings, Condor, TUIfly, und Brussels Airlines gilt ab Februar die erweiterte Maskenpflicht. Eine Befreiung von der Tragepflicht während des Fluges sei weiterhin nur mit negativem Covid-19-Test und einem ärztlichen Attest auf einem Lufthansa-Formblatt möglich.