Ein Kind springt ins Schwimmbecken im Sommerbad Olympiastadion.Quelle: dpa/ Annette Riedl
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Mo 25.04.2022 | Beitrag | Lesedauer etwa 6 Minuten - Freibadsaison 2022: auf zu alten Ufern

Berlin Bäderbetriebe planen ohne Corona-Maßnahmen

 

Sommer, Sonne, Eis - und Freibad! Es gibt doch nichts Schöneres, als an einem warmen Sommertag auf der Freibadwiese das Leben zu genießen, oder? Und dieses Jahr soll es auch keine Corona-Einschränkungen mehr geben.

Endlich wieder eine "normale" Freibadesaison?

Nach zwei Jahren mit Corona-Maßnahmen öffnen die Freibäder nach Angaben der Bäder-Betriebe wieder ohne Zeitfenster. "Wir starten in eine Freibadesaison, die eine normale Freibadesaison ist", sagt der Vorstandsvorsitzende der Berliner Bäder-Betriebe, Johannes Kleinsorg. Die Tageskassen öffnen, zusätzlich dazu soll es aber auch weiterhin Online-Tickets geben. Mit einem Ampelsystem kann man sich über die Auslastung der Bäder informieren. Auch Sprungtürme, Umkleiden und Duschen sollen wieder geöffnet sein.

Die ersten Öffnungen

Am Karfreitag sind rund 50 Menschen zum traditionellen Anbaden in das Strandbad Wannsee gekommen. In den vergangenen beiden Jahren war es pandemiebedingt ausgefallen. Doch nun konnten einige wieder den Sprung in das etwa sieben Grad kalte Wasser wagen.
 
Am kommenden Wochenende starten auch das Sommerbad Olympiastadion, das Kombibad Spandau Süd und das Sommerbad Kreuzberg die Saison 2022. Ab Juli sollen dann alle Bäder geöffnet sein.
 
Am Karfreitag begann auch der Verkauf der Sommermehrfachkarten. In den ersten vier Wochen kosten diese 60 statt 70 Euro. Besucher:innen können mit diesem Ticket 20 Mal die Freibäder besuchen.