Verpackungsmüll im Mülleimer (Quelle: imago / Jochen Tack)
Bild: imago / Jochen Tack

Mo 18.11.2019 | Beitrag | Lesedauer etwa 5 Minuten - Verpackungsmüll: So viel wie nie

To-go-Trend und Onlinehandel: Verpackungsmüll in Deutschland auf Höchststand

Fertigsalat, Chinanudeln oder Sushi-Box mal eben auf die Hand und der Einkauf per Paket direkt vor die Haustür: Unsere modernen Konsumgewohnheiten haben den Verpackungs-Verbrauch in Deutschland auf einen Rekordwert getrieben. Nach Angaben des Umweltbundesamts sind allein im Jahr 2017 fast 19 Millionen Tonnen Verpackungsmüll entstanden, 3 Prozent mehr als noch 2016. Rund die Hälfte des Mülls entfiel auf private Verbraucher. Das sind etwa 107 Kilogramm pro Person - mehr als je zuvor.

Die Hauptgründe für diesen Trend sind der zunehmende Onlinehandel, kleiner werdende Portionen, to-go-Konsum und auch überflüssige Verpackungen - wenn etwa die Zahnpasta-Tube noch einmal in einer Pappschachtel steckt. Details liefert der Bericht "Aufkommen und Verwertung von Verpackungen in Deutschland", den das Umweltbundesamt veröffentlicht hat. Die Zahlen für 2017 liegen erst jetzt vor, weil es lange dauert, sie zu sammeln und zu überprüfen.

Weniger Müll, aber wie?

Doch mit der steigenden Menge an Verpackungsmüll werden auch die Gegenstimmen lauter: Immer weniger Menschen wollen den Verpackungswahnsinn unterstützen und werben für Unverpacktläden, Wassersprudler, Stoffbeutel und eigene Kaffeebecher. Wenn auch Sie weniger Müll durch Verpackungen produzieren wollen - hier ein paar Tipps:

Tipps: So können Sie Plastik vermeiden

  • Lebensmittel

  • Beautyprodukte

  • Reinigungsmittel

  • Haushaltsprodukte

  • Kleidung