im Gerichtssaal (Quelle: rbb)
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- Urteil in Vergewaltigungsprozess

Nach 24 Jahren konnte ein Verbrechen endgültig aufgeklärt werden. Am Landgericht Berlin wurde der letzte von drei Tätern schuldig gesprochen und zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.

Im Jahr 1993 wurde die Kleingartenanlage "Mariengrund" in Berlin-Köpenick Schauplatz eines abscheulichen Verbrechens. Der Angeklagte Mircea T. und zwei weitere Männer drangen in eine Gartenlaube ein, um Wertsachen zu stehlen. Dabei überraschten sie ein junges Paar im Schlaf. Nachdem sie verschiedene Gegenstände aus der Laube geräumt hatten, vergewaltigten alle drei Einbrecher das Mädchen. Ihr nur ein Jahr älterer Freund wurde von den Vergewaltigern in den Nebenraum gesperrt und musste alles mitanhören.

Bereits 1995 wurde einer der Täter gefasst und zu einer 5-jährigen Haftstrafe verurteilt. Der zweite Mann wurde 2008 überführt. Dem jetzt vom Gericht verurteilten Mircea T. konnte die Tat 2014 aufgrund eines DNA-Abgleiches zugewiesen werden.

Nachdem er europaweit zur Fahndung ausgeschrieben war, wurde er im Mai in Dänemark festgenommen. Der heute 47-Jährige legte zu Beginn der Verhandlung ein Geständnis ab und wurde zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sieben Monaten verurteilt.
 

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