Cartoon_Knüppel-Mutti (Quelle: rbb)
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Cartoon - Knüppel-Mutti

Obwohl schon fast Mitte Fünfzig, hat Klaus den Job fürs Leben immer noch nicht gefunden. Da ist er sich völlig einig mit seinem Chef; der kündigt ihm nämlich gerade.

Zuhause nimmt Klaus die Trauerarbeit auf. Er wohnt noch bei Mutti und die stimmt ihm zu, dass wie immer die anderen schuld sind! Deshalb verweigert Klaus auch die Annahme der mit der Post zugestellten Kündigungspapiere! Dreimal hintereinander!

Eines Tages klingelt es wieder an der Wohnungstür. Mutti öffnet, diesmal ist Klaus Ex-Chef: Er will die Kündigungs-Papiere persönlich überreichen - gegen Quittung!

Doch da kennt er Mutti schlecht: "Verpiss dich, aber flott!", würgt sie die Personaldebatte ab. Der Chef ist kurz sprachlos, schöpft aber Hoffnung, als die Dreiundsiebzigjährige in die Wohnung geht.

Sie kommt allerdings nicht mit Klaus zurück, sondern mit einem dicken Holzknüppel. "Du Verbrecher!", ruft Mutti. Und Mutti droht nicht nur…. Der Chef schafft es gerade noch den Kopf einzuziehen, irgendwann wird er dann doch getroffen: Der ein-Meter-neunzig-Mann geht zu Boden, die Wohnungstür zu.

"Stimmt doch allet nich.", erklärt Mutti wortreich vor Gericht auf, "Mein Sohn Klausi is Zeuge. Er war in der Wohnung!" Doch Klaus bezeugt lieber gar nichts und verweigert Aussage.

"Wollen Sie es wirklich auf eine Strafe wegen gefährlicher Körperverletzung ankommen lassen?", fragt der Richter die Angeklagte. Die lenkt schließlich ein. Und erklärt reuevoll: Ihr ging es doch nur um Klausi.  

 

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