Angaben zur Internetfälschung: Corona (Quelle: rbb)
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Prävention - Online-Betrug mit Fake-Angeboten und gefälschten Corona-Karten

Täter-Opfer-Polizei berichtete bereits in den vergangenen Wochen darüber, wie Kriminelle die Angst vor dem Corona-Virus ausnutzen. In diesem Fall geht es um Betrug im Internet. Die Polizei warnt unter anderem vor E-Mails mit gefälschten Corona-Karten und Fake-Angeboten für Atemschutzmasken.

Immer mehr Kriminelle nutzen die Angst vor dem Corona-Virus aus. Im Internet verkaufen sie Atemmasken in Fake-Shops oder versenden E-Mails mit Updates zum Virus. Ziel der E-Mails: Das Sammeln von Daten der Empfänger. Unser Präventions- und Sicherheitsexperte, Jascha Wozniak, klärt über diese Maschen auf und gibt Tipps, wie Sie sich schützen können.

Tipps zur Abwehr von Corona-E-Mails:

  • Wenn man wirklich Rat zum Corona-Virus benötigt, ist die eigene Recherche bei den bekannten Behörden und Einrichtungen der richtige Weg. Niemals unter Druck setzen lassen, um auf einen Link in einer E-Mail zu klicken.
  • Lassen Sie sich niemals vom Namen des Absenders beeinflussen! Diese neue E-Mail-Attacke kommt angeblich von der "Weltgesundheitsorganisation". Doch der Absender kann jeden beliebigen Namen in das Feld "Von:" eingeben.
  • Achten Sie auf Rechtschreib- und Grammatikfehler! Nicht alle Gauner machen solche Fehler, aber viele tun es. Man sollte sich die Zeit nehmen, um die Nachrichten auf verräterische Anzeichen für Betrug zu überprüfen.
  • Bevor man auf einen Link klickt, sollte man die Webadresse überprüfen. Wenn der Link zur Website seltsam aussieht, sollte man diesen nicht anklicken.
  • Geben Sie niemals Daten an, nach denen Sie auf einer Website gefragt werden. Es gibt keinen Grund, dass auf einer Webseite nach dem Gesundheitsbewusstsein oder nach einer E-Mail-Adresse gefragt wird, geschweige denn nach einem Passwort.
  • Sollte man dennoch versehentlich ein Passwort an Betrüger weitergegeben haben, muss dieses umgehend auf der korrekten Webseite geändert werden. Die Betrüger, die die Websites betreiben, probieren gestohlene Passwörter in der Regel sofort und oftmals automatisiert aus. Je früher man reagiert, desto wahrscheinlicher ist es, dass man den Cyberkriminellen zuvorkommt.

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