Martin Hikel (SPD), Bürgermeister von Berlin Neukölln, Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa
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Pragmatische Politik für den Problembezirk - Martin Hikel - Bezirksbürgermeister Berlin Neukölln

Im "Talk aus Berlin" erzählt Martin Hikel, warum man in seinem Amt zwangläufig prominent wird und was er gegen die Parallelgesellschaft der Neuköllner Hipster zu tun gedenkt. Außerdem erklärt er Jörg Thadeusz, warum sein Bezirk für ihn nicht für Chaos und Clans, sondern Bienenstich und Baklava steht.

Das bunte, aber oft schwierige Image Neuköllns bietet Fernsehserien authentische Würze. Es steht allerdings auch für vieles, was die Menschen im Land unter "Berliner Verhältnissen" verstehen: Clans, Gentrifizierung, Parallelgesellschaften.  Martin Hikel ist seit einem Jahr Bürgermeister des wahrscheinlich bekanntesten Bezirks Deutschlands und damit verantwortlich für 330.000 Menschen aus 160 Nationen.

Der überraschende Wechsel seiner Vorgängerin Franziska Giffey als Familienministerin ins Bundeskabinett katapultierte den studierten Lehrer ins Neuköllner Rathaus. Seit dem ersten Tag seiner Amtszeit fährt der 32-jährige SPD-Politiker einen gleichermaßen zupackenden wie pragmatischen Politikstil. Wird es ihm gelingen, die zahlreichen Herausforderungen seines Heimatstadtteils in eine Erfolgsgeschichte zu verwandeln?