Wolfgang Schäuble (Bild: dpa)
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30 Jahre Mauerfall - Zeitzeugen - Wolfgang Schäuble - Bundestagspräsident

Vor 30 Jahren fiel die Mauer. Freude, Jubel, Erleichterung - ein einmaliges Ereignis. Im "Talk aus Berlin" blickt Jörg Thadeusz in dieser Woche mit seinen Gästen auf diese Zeit zurück. In dieser Sendung erzählt Wolfgang Schäuble warum er immer an die Einheit geglaubt hat und was er - insbesondere bei den Verhandlungen zum Einigungsvertrag mit der DDR - rückblickend anders machen würde.

"Selbst Menschen, die wie ich daran geglaubt haben, wussten nicht so recht, ob sie es erleben und wann es sein würde. Und dann ist es passiert." Wolfgang Schäuble war Bundesinnenminister als die Menschen in der DDR am 9. November 1989 durch ihren Protest die Öffnung der Grenzen erzwangen.

Wolfgang Schäuble sitzt seit über 45 Jahren für die CDU im Deutschen Bundestag. Bis 1984 als Parlamentarischer Geschäftsführer, anschließend Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes, bevor er von 1989 bis 1991 Bundesminister des Innern wurde. Seine Rede im Bundestag im Juni 1991 gibt den entscheidenden Ausschlag für Berlin als Bundeshauptstadt. 1991 bis 2000 war er Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ab 2005 erneut Bundesinnenminister und dann von 2009 bis 2017 Bundesfinanzminister. Seit 2017 ist Wolfgang Schäuble Präsident des Bundestages.