Marco Baldi, Manager ALBA, Foto: imago images/Bernd König
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Ein Basketball-Club in der Zwangspause - Marco Baldi - Geschäftsführer von ALBA Berlin

Der "Shutdown" zur Eindämmung von COVID 19 hat auch den Basketballern von ALBA Berlin eine unfreiwillige Spielpause beschert. Im "Talk aus Berlin" spricht der Geschäftsführer des Bundesliga-Klubs, Marco Baldi, über Kreativität im Krisenmanagement und die Auswirkungen der Corona-Krise auf einen Profisportclub.

Dass der heutige ALBA-Geschäftsführer in der württembergischen Gemeinde Korb aufwuchs, kann als erster Hinweis auf seine Leidenschaft für den Basketballsport gewertet werden. Nach dem Abitur ging der ehemalige Junioren-Nationalspieler nach Berlin, um hier Betriebswirtschaft zu studieren und beim DTV Charlottenburg zu spielen - der Mannschaft, aus der später ALBA Berlin wurde. Im Anschluss spielte er sechs Jahre in seiner Heimat bei der Spielvereinigung Ludwigsburg, kehrte vor 30 Jahren, am 1. Mai 1990, aber in die Hauptstadt zurück und formte den heutigen Spitzenklub ALBA Berlin. 

 

 "Wichtig ist, dass man nicht untätig ist", sagte Marco Baldi schon kurz nach der Verkündung der ersten strengen Corona-Maßnahmen. Und in der Tat sind die "Albatrosse" alles andere als das: "ALBAs tägliche Sportstunde", als Stream auf der Website des Vereins sowie über das Videoportal youtube abrufbar, bietet beispielsweise Fitnesskurse für Kitakinder sowie Grund- und Oberschüler.

Im "Talk aus Berlin" erläutert der Manager wie er den Klub, in dem allein 120 Trainer beschäftigt sind, am Laufen hält. Außerdem erklärt er Jörg Thadeusz, wie man sich auch zu Hause fit halten kann.