Claire Lachky, Foto: Gudrun Senger
Gudrun Senger
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Haarige Angelegenheiten in der Corona-Krise - Claire Lachky - Friseurin

Im "Talk aus Berlin" spricht die Friseurin Claire Lachky über die Herausforderungen für Kundinnen, Kunden und ihre Haare in der Corona-Zeit sowie ihr Überleben als Selbständige in der Krise.

Einigen BerlinerInnen und BrandenburgerInnen ist es bereits anzusehen: Die Maßnahmen zur Eindämmung von COVID19 lassen eine Öffnung von Friseursalons nicht zu. Im "Talk aus Berlin" spricht Claire Lachky über die Herausforderungen für Kundinnen, Kunden und ihre Haare in der Corona-Zeit sowie ihr Überleben als Selbständige in der Krise. Außerdem erklärt sie Jörg Thadeusz, wie Haarpflege ohne professionelle Hilfe von statten gehen kann.

"Wir wissen, es geht weiter, es geht immer weiter… Es ist für uns alle eine Herausforderung. Gemeinsam mit Solidarität und gutem Willen werden wir das rocken!" schreibt Claire Lachky, Chefin des Friseursalons Vokuhila, im Prenzlauer Berg auf ihrer Website. In ihrem Alltag schwankt sie zwischen vorsichtigem Optimismus und Verzweiflungsanfällen.

Claire Lachkys Friseurladen Vokuhila feiert in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen. An gleicher Adresse, Kastanienallee 16/17, werden sogar schon seit über 70 Jahren Haare geschnitten und Seelen gestärkt. Als Claire Lachky mit Mitte Zwanzig ihren Meisterbrief in der Tasche hat, eröffnet sie mit Privatdarlehen und Elternhilfe ihren Laden: aus dem tradierten Coiffeur Rungenhagen wird ihr Vokuhila. Im Friseur und vor der Ladentür erlebt sie den Wandel von der Kastanienallee zur "Castingallee" hautnah - und auch jetzt nimmt sie Stimmungen und Veränderungen deutlicher wahr als andere.