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Mit dem Zelt auf dem Dach in die Ferne gereist - Urlaub im Trabi

Es muss ja nicht immer das große Zelt oder der riesige Caravan sein. In DDR-Zeiten tourten die ostdeutschen Campingfreunde mit Minivarianten in die Ferne, so weit es möglich war. Mit einem speziellen Auto-Dachzelt oder einem Mini-Wohnmobil machten sie es sich gemütlich.

Das junge Senftenberger Paar Marco und Antje Graf mögen was in der Generation ihrer Großeltern der Hit war: Ein Zelt auf dem Trabidach. Zu zweit kann man darin wunderbar übernachten. Zugelassen ist die Konstruktion bis 250 Kilo. Da hat sogar das Baby noch Platz. Der Vorteil ist, dass diese Variante praktischerweise als Parken gilt. Camping wird es erst, wenn man einen Stuhl davor stellt. Ab und zu verirrt sich auch ein Dachzelt-Auto zu einem Trabitreffen. Dann ist es schnell umringt - von vielen Leuten mit Erinnerungen. Einige meinen, so hoch oben zu schlafen, wäre bequemer als auf dem Boden. Die Steigerung des Dachzelturlaubs war der Wohnwagen Qek. Das ist eine Abkürzung für Qualitäts- und Edelstahlkombinat Hennigsdorf. Bei Olaf Behling hat der Qeki einen Platz im Herzen, weil er wie eine rollende Ferienwohnung war: Essen, Schlafen, alles drin. Und sehr pflegeleicht.

Ein Beitrag von Theresa Majerowitsch

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Eine ostdeutsche Missionarin wollte in Tansania helfen - Aus Freienwalde in die Welt

Die Missionsschwester Christa Müller macht sich im Herbst 1957 auf den Weg nach Afrika, nach Tansania. Was aus heutiger Sicht vielleicht nicht gerade als herausragendes Ereignis klingt, war für Christa Müller in doppelter Hinsicht ein Weg ins Ungewisse. Denn sie lebte in der DDR und da war eine Reise nach Tansania alles andere als normal.

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Vergessen und verstaubt nach einer langen Reise - Der Schmetterlingskoffer

Er kehrte 1939 ohne seinen Besitzer nach Berlin zurück. Im Koffer befanden sich Insektensammlungen, vor allem Schmetterlinge von einer 5jährigen Forschungsreise. Im Jahr 2006 wurde der Sammlungskoffer im Naturkundemuseum wiederentdeckt. Dafür hat sich der Schauspieler Hanns Zischler interessiert und ein Buch über die Geschichte des Koffers und seines Besitzers geschrieben. Seit dem vergangenen Jahr wird auch der Inhalt, nach beinahe 70 Jahren, wissenschaftlich ausgewertet.