Lola-Statuette
Die Lola-Statuette | Bild: Clemens Porikys/Deutscher Filmpreis

- rbb mit drei Nominierungen beim Deutschen Filmpreis 2023

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg ist mit der rbb-Koproduktion "Liebe, D-Mark und Tod – Aşk, Mark ve Ölüm" (Regie: Cem Kaya) als "Bester Dokumentarfilm" für den Deutschen Filmpreis 2023 nominiert. Die rbb-Koproduktion "In einem Land, das es nicht mehr gibt” (Regie: Aelrun Goette) hat Chancen auf eine Auszeichnung in den Kategorien "Bestes Kostümbild" und "Bestes Maskenbild". Jördis Triebel ist für ihre Rolle in diesem Film als "Beste Nebendarstellerin" nominiert.

Die Deutsche Filmakademie hat die Nominierungen heute (24. März 2023) bekannt gegeben. Wer von den Nominierten eine Lola gewinnt, wird bei der Preisverleihung am 12. Mai 2023 in Berlin verkündet.

Die nominierten rbb-Koproduktionen

Liebe, D-Mark und Tod © Rapid Eye Movies
| Bild: Rapid Eye Movies

Liebe, D-Mark und Tod – Aşk, Mark ve Ölüm

Dokumentarfilm Deutschland 2022
Regie: Cem Kaya, Drehbuch: Cem Kaya, Mehmet Akif Büyükatalay

Liebe, D-Mark und Tod – Aşk, Mark ve Ölüm von Cem Kaya erzählt die Geschichte der einzigartigen Musik türkischer Gastarbeiter*innen und ihrer Enkelkinder in Deutschland. Diese musikalische Kultur, die es in dieser Form nur in Deutschland gab, ist ein kulturelles Erbe der Bundesrepublik. Für die meisten Zuschauer*innen wird die Entdeckung dieser musikalischen Subkultur viele neue Perspektiven auf Themen wie Heimat, Identität und Partizipation eröffnen.

Eine Produktion von filmfaust Produktion in Koproduktion mit Film Five, WDR (Redaktion: Jutta Krug) und rbb (Redaktion: Rolf Bergmann) in Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert durch BKM, FFA und DFFF, die Film- und Medienstiftung NRW.

In einem Land, das es nicht mehr gibt © TOBIS Film
| Bild: In einem Land, das es nicht mehr gibt © TOBIS Film

In einem Land, das es nicht mehr gibt

Spielfilm Deutschland 2022
Regie und Drehbuch: Aelrun Goette
Darsteller*innen: Marlene Burow, Sabin Tambrea, David Schütter, Claudia Michelsen, Jördis Triebel u. a.

"In einem Land, das es nicht mehr gibt" basiert auf wahren Begebenheiten nach einem Originaldrehbuch der Regisseurin Aelrun Goette, die das Publikum in eine für viele völlig unbekannte Welt führt: die Modeszene der ehemaligen DDR. Der Film taucht in das Ambiente und die Lebenswelt des legendären Magazins Sibylle sowie der volkseigenen Luxusmarke Exquisit ein, spannt den Bogen aber weiter bis in die kreative Subkultur, wo Kollektionen aus Duschvorhängen und grenzenloser Fantasie ihren ganz eigenen Widerstand gegen den grauen Alltag ausdrückten.

Der Film ist eine Produktion der Ziegler Film in Koproduktion mit Tobis Film, Babelsberg Film, Gretchenfilm sowie dem rbb (federführende Redakteurin: Cooky Ziesche), WDR, MDR, SWR und der ARD Degeto in Zusammenarbeit mit ARTE.

Der Deutsche Filmpreis

Der Deutsche Filmpreis ist die renommierteste Auszeichnung für den deutschen Film. Er ist mit Preisgeldern der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in einer Gesamthöhe von knapp drei Mio. Euro dotiert und wird nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsministerin Claudia Roth verliehen.

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