Demonstration am 4. November 1989 am Berliner Alexanderplatz. | rbb/ARD/Manfred Selle
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Geschichte im Ersten - Grenzenlos - Das Jahr 1989

Der 4. November '89 ist ein grauer Tag, Nieselregen über Ostberlin. Am Alexanderplatz hat sich eine halbe Million Menschen versammelt, um der Führung der DDR zu sagen: Wir sind das Volk! Die Demonstranten fordern freie Wahlen und das Ende der Diktatur der SED. - Die Dokumentation von Gabriele Denecke erzählt Geschichten aus dem Jahr 1989, einem Jahr des Aufbruchs und des Umbruchs. Nach den letzten Republikfluchten, den Wahlfälschungen, dem Lavieren und dem Rücktritt der Regierung, steht die Mauer im Herbst, nach 28 langen Jahren, plötzlich offen.

Moderatorinnen Janna Falkenstein und Tatjana Jury (re.) | rbb/Claudius Pflug
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"Wir müssen reden!" am 7. November live aus dem Sony Center am Potsdamer Platz - 30 Jahre Mauerfall – Sind Ostdeutsche Bürger zweiter Klasse?

"30 Jahre Mauerfall – Sind Ostdeutsche Bürger zweiter Klasse?" ist das Thema bei "Wir müssen reden!", dem politischen Bürgertalk im rbb Fernsehen, am Donnerstag, 7. November 2019, 20.15 Uhr – diesmal in Extralänge bis 21.45 Uhr. Im Sony Center am Potsdamer Platz sprechen die Moderatorinnen Janna Falkenstein und Tatjana Jury mit Bürgerinnen und Bürgern aus Ost und West über die persönliche, gesellschaftliche und politische Bilanz 30 Jahre nach dem Fall der Mauer. Die Gäste aus der Politik sind Matthias Platzeck, ehemaliger Ministerpräsident Brandenburgs (SPD), und Sahra Wagenknecht, Bundestags-Fraktionsvorsitzende Die Linke.

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NDR Presse und Information

"Deutschland feiert. 30 Jahre Mauerfall"

Das Erste feiert 30 Jahre Friedliche Revolution und Mauerfall mit einem 90-minütigen Programmschwerpunkt am Samstag, 9. November: Von 16.30 Uhr an melden sich Mareile Höppner und Sascha Hingst live vom Brandenburger Tor, wo Tausende Menschen erwartet werden, um dieses besondere Jubiläum zu feiern. Auch "Brisant" aus Leipzig legt ab 17.10 Uhr den inhaltlichen Fokus auf das Mauerfall-Jubiläum. Mit Live-Schalten und Beiträgen aus Berlin und Leipzig begeht das Erste gemeinsam mit prominenten Gästen und den Zuschauerinnen und Zuschauern diesen Jahrestag.

Die Jahre aus Gold und Eis | rbb Serienstoff © rbb
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Neuer rbb-Serienstoff zum Mauerfall-Jubiläum: "Die Jahre aus Gold und Eis"

Die Serie erzählt die Geschichte jener ersten Wendejahre zwischen 1989 und 1991, in denen die Weichen gelegt wurden für alles, was danach kam. Es sind die "wilden" Jahre eines neuen Deutschlands, Jahre enormer Verwerfungen und einer enormen Transformation. Den Protagonisten der Serie bieten sie nie zuvor gekannte Lebenschancen, aber zugleich auch werden sie mit vorher nie gekannten Ängsten und Verlusten konfrontiert. "Die Jahre aus Gold und Eis" ist die rbb-Serie zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls.  

Martin Böttger (li.) und Sohn Daniel | rbb/Catarina Woj
rbb/Caterina Woj

Die Kinder der friedlichen Revolution

Vor 30 Jahren fiel die Mauer. Der Kinder der Bürgerrechtler sind heute so alt wie ihre Eltern damals. Führen sie das Lebenswerk fort oder hat das Engagement ihrer Eltern sie zu einer unpolitischen Generation gemacht? Im Film von Caterina Woj erzählen Nadja, Tochter der Regisseurin Freya Klier, und Daniel, Sohn von Martin Böttger, dem Mitbegründer des Neuen Forums, wie ihre Eltern sie geprägt haben.

Nina Rubin (Meret Becker) überrascht Karow (Mark Waschke) in einem Moment der Einsamkeit und Trauer. (Bild: rbb/Marcus Glahn)
rbb/Marcus Glahn

Tatort: Das Leben nach dem Tod

Als Kriminalhauptkommissar Robert Karow (Mark Waschke) nach Hause kommt, steht vor seinem Haus ein Leichenwagen. Karows Nachbar ist tot. Der Kommissar hat wochenlang neben einer Leiche gelebt und nichts bemerkt. Karow ist erschüttert, während es die Vermieterin Petra Olschewski (Karin Neuhäuser) auffällig eilig hat, den Ort reinigen zu lassen. Obwohl er nie Kontakt zu dem Mann hatte, betritt Karow spontan die Nachbarwohnung und erklärt sie zum Tatort.