93 Kommentare

  1. 93.

    Ihr Beitrag deutet an, wie weit die BGE-Dikussion in gesellschaftliche Mißstände hineinreicht, und auch hineinreichen sollte. Das betrifft vor allem auch die Finanzierung. Über die zu erwartenden Einsparungen durch Aufhebung der bloßen Verwaltung von "Arbeitslosigkeit" und Armut wäre BGE ein guter Grund, endlich offensichtlich unrechtmäßig erworbene Vermögen wirksam anzugreifen: Steuerhinterzierung effektiv verfolgen, Finanztransaktionssteuer erheben, Gewinne aus Immobilienspekulation einziehen, Mietwucher verhindern u.s.w. Michael Bohmeyer hat überraschend viele Aspekte dafür genannt, dass sich die Diskussion lohnt, und es könnten sich noch deutlich mehr positive Argumente ergeben.

  2. 92.

    Das würde auch dehnen helfen, die durch medizinische Behandlungsfehler Arbeitsunfähig werden. Weil wir da ein System haben, wo Verrentung vor Heilung praktiziert wird. Versichert und verloren https://www.youtube.com/watch?v=pK2_6QvjU7A https://www.br.de/mediathek/video/arbeitsunfall-krank-arbeitsunfaehig-allein-gelassen-av:5c0849b0026fa00018a9dab9

    Es wird darauf ankommen, wie die Anreize gestaltet werden. Wer wie heute wenig hat wie bei Harz4 und bei einem Einkommen 80% an Lohnsteuern zahlen muss wird der Anreiz gesetzt nicht zu Arbeiten.
    Firmen benutzen dagegen Steueroasen.

  3. 91.

    Zu Herrn Butterwegge und zum Thema BGE schafft Armut: durch ein angemessenes BGE, könnten sich Arbeitnehmer eher leisten einen schlecht bezahlten Job gar nicht erst anzunehmen. Arbeitgebern würde andererseits die Grundlage für Billiglöhne und Ausbeutung genommen.

  4. 90.

    Was ist gerecht-ungerecht ?
    Zutiefst ungerecht ist das jetzige Hartz IV-System.
    Und es ist zudem viel zu teuer, zu bürokratisch und contraproduktiv. Und es werden in diesem System Millarden für unsinnige Maßnahmen und sinnlose Weiterbildungen-coachings ausgegeben. Diese grossen Weiterbildung-coaching Firmen stellen schlechte Coaches ein, und verdienen sich eine goldene Nase. Die Arbeitslosen haben meist nichts davon und die Politik rühmt sich.

    Ein bedingsloses Grundeinkommen wäre nicht nur gerechter, es wäre auch wesentlich produktiver. Mit Hartz IV werden die Leute zum Nichtstun verdammt und rutschen in Altersarmut. Hartz IV ist demütigend und macht krank. Ein BGE dagegen setzt Kräfte frei und motiviert zum Arbeiten. Es muss ja nicht total bedingungsslos sein, z.B. könnte man nach Alter staffeln, oder erst ab 30 Jahren; oder wer eine Ausbildung absolviert hat, bekommt x Euro mehr.
    Es ist schade und nicht zu begreifen, dass es nicht voran geht. Viele stehen vor der Altersarmut.

  5. 89.

    Man muss FFF und BGE zusammen denken...
    Luisa Neubauer @ Basic Income March 2020: https://vimeo.com/459986071/5427043267
    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-08/gruenen-brandenburg-landtagswahl-spitzenkandidatin-ursula-nonnemacher-ministerpraesidentin?cid=25715866#cid-25715866
    Dazu die Ideale Alexander v. Humboldt's lehren, feiern und leben lernen...

  6. 88.

    Liebe Sabine Heissner,

    bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich neben Ihnen noch viele andere Menschen zum Thema äußern und das über viele Kanäle. Wie versuchen natürlich, so viele Meinungen unserer Zuschauer wie möglich mit in die Sendung zu nehmen. Herzlichen Dank für Ihr Interesse am Thema, für's Zuschauen und für Ihre Kommentare.

  7. 87.

    Lieber Manuel,
    natürlich lesen wir Ihre Kommentare. Die Meinung unserer Zuschauer ist uns wichtig. Danke also für Ihren Einwurf.

  8. 86.

    Habe ich gelesen. Da steht nichts, außer nur Behauptungen und Verweis auf irgendwelche Studium. Erkläre doch deine Idee einfach an den Steuereinnahmen und deren Verteilung, siehe Bundes-/Länderhaushalte. Wenn du diese Hausaufgaben gemacht hast, dann können wir gerne anfangen zu diskutieren. Achso, Facebook so ein Schmierenmedium nutze ich nicht!

  9. 85.

    VIELLEICHT LESEN DIE SENDUNGSVERANTWORTLICHEN DAS HIER JA NACH, UND KÖNNEN SICH IM NACHHINEIN EIN RICHTIGES BILD VOM BGE MACHEN, WENN SIE SICH SCHON NICHT ORDENTLICH DARAUF VORBEREITEN...

  10. 84.

    Seh ich auch so, und Butterwegge als Armutsforscher... Katastrophe... Der hat seinen Job verfehlt...

    Bohmeier muss echt immer frustriert aus diesen Sendungen herausgehen, weil seine Diskussionspartner es meist einfach nicht verstanden haben...

  11. 83.

    Schade, Sendung war schlecht moderiert. Die eigentliche Idee kam zu kurz. Leider bekam der Politiker zu viel Raum. Er hat das BGE nicht verstanden.
    Herr Bohmeyer ist immer noch zu bescheiden, um entsprechend einzugreifen.
    Moderatoren waren nicht gut vorbereitet, um keine fundierte Fragen gestellt.

    Ursula

  12. 81.

    Nach über 70 Kommentaren, hat fast niemand sich über die Kosten Gedanken gemacht. Neben den Erwerbstätigen(fähigen)Solen auch die Rentner, also ca. 65 Millionen Menschen das BGE bekommen. Dann wird hier über 950 Mtd € diskutiert und verteilt! Woher soll das Geld kommen? Aktuell sind nur 700 Mrd € da, 100 Mrd alleine Rentenzuschuss. Keine Kindergärten, keine Armee, keine Schulen, keine Straßen etc.!?

  13. 80.

    Den Bezug auf die Wendezeit finde ich sehr gut. Die Wendezeit ist ein Beispiel für Bedingungen, die größere Einbrüche der Arbeitsmöglichkeiten verursachen, wie auch z.B. der Strukturwandel im Ruhrgebiet oder Saarland, oder wie jetzt auch Corona. Die Folgen werden den Betroffenen auferlegt, sie müssen sich neu orientieren, unsichere Zeiten überstehen und Einbußen hinnehmen. Dazu kommen die übergriffige Überwachung und Enteignugn durch das Arbeitsamt, Beschimpfungen durch Politiker, dass man keine Verantwortung übernehmen will und weitere sehr unangenehme Dinge für Menschen, die gern gearbeitet haben und auch aus eigener Kraft aus dieser Krise herausfinden müssen. Gerade für solche Situationen wäre ein BGE hilfreich. Auch für Studenten wäre es in vielen Fällen besser, wenn sie unabhängig von ihren Eltern und trotzdem, ohne Kellnern o.ä. unter ständiger Sorge um den Arbeitsplatz, sich einfach dem Studium widmen könnten. Und vielen Menschen, die Familenarbeit leisten.

  14. 79.

    Mit dem jetzigen Sozialsystem (das oft gar nicht sozial ist) könnte das passieren...

    Ein BGE kann hier besser unterstützen!

  15. 78.

    Sucht mich auf Facebook:
    Manuel Mautner

    Diskutieren wir dort weiter...

  16. 77.

    Guten Abend. Ich hab anhand eines körperlichen Handicap wenig berufchanchen gehabt, daher leider oft arbeilos bzw schwer vermittelbar. Bin 45 Jahre und mich beschäftigt die Frage ob ich später an Altersarmut leiden werde. Bitte um eine erliche Antwort.

  17. 76.

    Da sind noch sehr viele alte Hüte in den Köpfen der Verweigerer - dennoch lohnt es sich weiter für das BGE zu kämpfen.

  18. 75.

    Das ist das Problem bei den ganzen Tag Diskussionen...
    Da kann es nur allgemein diskutiert werden, und da checken die Gegner einfach nicht, dass das über Einkommenssteuern zum Teil gegenfinanziert wird... Usw...

  19. 74.

    Unbegründet, weil Geldmenge die elselbe bleibt und nur umverteilt wird...

  20. 73.

    Finanzierung ist nicht möglich, sondern definitiv möglich.

    Steuerreform in Richtung flat Tax von 50%,
    Finanztransaktionssteuer/Micro-Steuer in Höhe von 1%

    Sozialleistungen können zum Teil wegfallen (siehe mein Post weiter unten)

  21. 72.

    Ich hatte es vorhin im Beitrag so verstanden, als solle jeder (unabhängig vom Alter) 1000€ bekommen. Fände aber "Dein" Modell mit den gestaffelten Beträgen deutlich besser!

  22. 70.

    Zu Herrn Gräff:
    Warum ist es nicht gerecht? Die, die Arbeiten bekommen doch eben auch etwas und müssen eben nicht sagen, ich arbeite und die anderen bekommen das einfach so.
    Finanzierung: Man könnte anfangen nicht Einkommen aus Erwerbsarbeit zu besteuern, sondern leistungsfreie Einkommen(Kapitalerträge, Erbschaften) und Vermögen.

    Letztendlich berührt die Frage auch den Komplex nachhaltiges Wirtschaftssystem, Entkopplung von Arbeit und Einkommen, sowie das überwinden einer konsumgetriebenen Wirtschaft.

  23. 68.

    Kurzes Gedankenspiel: Ich bekomme einfach flott 5 Kinder und lebe fortan mit meinem Mann von 7000 netto in saus und braus?!

  24. 67.

    Der Mindestlohn muss weiterhin angemessen steigen.
    Für Pflege muss ein flächendeckender Tarifvertrag her. Dann kann es kein Lohndumping geben

  25. 66.

    Ich könnte mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen meine Schulden besser tilgen und nebenbei ohne Druck meine Abendschule besuchen, ohne Angst zu haben am Ende des Monats kein Geld mehr zu haben. Und nach der Schule kann ich Praktikas machen, ohne die Angst zu haben keine Transferleistungen mehr zu erhalten. Denn das Jobcenter sieht es nicht gerne, wenn man unbezahlte Praktikas macht.

  26. 65.

    Grundsätzlich finde ich die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens gut. Wie aber soll das Ganze zusammen mit dem derzeitigen Wirtschaftssystem funktionieren? Bspw. Was nützt es wenn schon alleine das Grundeinkommen nicht einmal reicht um die Miete in einigen Orten zu bezahlen? Oder aber, werden die bisher günstigeren Mieten steigen, da ja jeder sowieso schon 1000 Euro bereit hat? Oder werden die Lebensmittel teurer? Ich denke, das Grundeinkommen benötigt noch zusätzliche Regularien.

  27. 64.

    Kann BGE bei aller auch psychischer Entlastung eine große Inflation auslösen?

  28. 63.

    Zur Finanzierbarkeit:
    Man bräuchte viele Sozialleistungen gar nicht mehr (Kindergeld, ALG II, BaFöG) oder in reformierten, geringerem Umfang (Renten, ALG I). SV-Beiträge würden sinken. Nebeneffekt wären Personaleinsparungen im öff. Dienst. Steuersystem müsste dahingehend reformiert werden, dass Einklmmensteuer ab dem 1 € entsteht (keine steuerfreies Existenzminimum mehr, keine Freibeträge mehr). Höhere Steuereinnahmen aus der Einkommensteuer wären die Folge.
    Mit Einsparungen bei den Sozialbersicherungen und höheren Steuereinnahmen halte ich eine Finanzierbarkeit für möglich!

  29. 62.

    Ich halte das Modell volkswirtschaftlich betrachtet für fragwürdig. So würde der Kauf/Konsum von Gütern, die nicht national produziert werden, das BSP anderer Länder unterstützen. Ein pauschaler Einkommenssteuersatz wäre meiner Meinung nach gerechter UND wirtschaftlich sinnvoller.

  30. 61.

    Kann passieren dass du in Altersarmut leben musst.
    Gäbe es ein BGE wäre dem nicht so

    (Und es ist finanzierbar... Siehe weiter unten)

  31. 60.

    Das ist auch meine Befürchtung, dass damit dann die KV, Lebensmittel etc. damit wieder teurer werden und das mit dem BGE gerechtfertigt wird...:/

  32. 59.

    Das bedingslose grundeinkommen würde ebenfalls eine Lockerung der Arbeitsverhältnisse erfordern da wir ähnlich wie in den USA öfter hire and fire Szenarien hätten, sowohl von Arbeitnehmer als auch von Arbeitgeber Seite aus.

  33. 58.

    Ich bin 35 Jahre LKW & Bus gefahren, jetzt mit 61 Jahre sagt das Amt zu Alt für Umschulung . Für Rente noch nicht bereit und auf 6 Stunden Arbeit abgestuft. Aber was tut man mit 850 Euro ohne Job , PKW und das Geld selber eine Umschulung zu machen oder das Geld in die eigene Gesundheit zu stecken. An den Bäckermeister die Frage was ist wenn Sie Morgen krank werden und nicht mehr Ihren Job machen können , sind Sie dann faul ? Oder wären Sie froh in diesen Zeiten wenigstens 1000 Euro schon mal zu haben zu dem was Sie dann an Krankengeld oder Eigenleistung hätten.
    Ich wäre dankbar und könnte aus meiner Situation bestimmt raus und was verändern .

    Gruss Klaus

  34. 57.

    Ich glaube kaum, dass die meisten Menschen gar nicht mehr arbeiten würden- schön wäre es, wenn grundsätzlich weniger gearbeitet wird, mehr Menschen soziale Aufgaben übernehmen oder auch vlt einmal im Monat dort aushelfen, wo es nötig ist ( wie z.B. bei Bäckern etc) ?!

  35. 56.

    All diese Experimente mit dem Grundeinkommen waren doch sowohl zeitlich als auch personell begrenzt. Ich finde, das verfälscht das Ganze. Wenn ich weiß, dass es nach einem Jahr wieder wegfällt, überlege ich mir es vielleicht zweimal, ob ich meinen Job kündige oder besser nicht... Oder?

  36. 55.

    Hallo,
    die Idee finde ich gut. Ich mache auch schon lange mit.
    Ich befürchte allerdings, dass wenn es das Grundeinkommen für jeden gibt, es gleich wieder durch Teuerungen in allen möglichen Bereichen abschöpft wird.
    Leider befürchte ich weiter, dass sich viele darauf ausruhen, wie jetzt auf ALG II. Sie werden träge und faul und andere müssen sich dafür abrackern. Es bleibt ungerecht, zumal wenn es jeder bekommt.

  37. 54.

    Ich finde das Grundeinkommen eine sehr gute Idee es bietet vielen Menschen Flexibilität.
    Die Diskussion um das die Menschen nicht mehr arbeiten gehen kann ich nicht richtig nachvollziehen.
    Es gibt unter Harz 4 jetzt Leute die sich auf Kosten von Vater Staat ausruhen und die Leute wird es auch unter dem Grundeinkommen geben.

    Aber das es mehr Menschen geben soll die nicht mehr arbeiten gehen, das glaube ich nicht.

  38. 53.

    Ist es nicht zu befürchten, dass das bedingungslose Grundeinkommen nicht auch genau wie die aufstockenden Leistungen der Jobcenter von den Unternehmen beim Lohn „eingepreist“ werden? Und dass damit auch die generelle Preisentwicklung ordentlich Fahrt aufnimmt?

  39. 52.

    Es ist eine Lüge, dass noch nie experimentiert worden ist mit Grundeinkommen. Die Städte London (in 2009) und Amsterdam haben schon experimente mit Grundeinkommen gemacht UND das Ergebnis war wunderbar: Drogenabhängigkeit verschwand, es spart Kosten (!!!), die Leute wurden gesunder und noch viel mehr Vorteile. Buch (leider auf Niederländisch, wird aber noch übersetzt): Gratis Geld voor iedereen = Gratis Geld für Jedermann - über das Grundeinkommen- Schriftsteller: Rutger Bregman. Bitte lesen, Damen und Herren Politiker!

  40. 51.

    Der Butterwegge als Armutsforscher versteht es einfach nicht!!!

  41. 50.

    Wenn in diesen Zeiten jede/r ein Bedinungsloses Grundeinkommen bekommen würde, wäre die Corona-Krise für alle finanziell wesentlich leichter zu meistern als bisher. Die zig Milliarden, die von der Bundesregierung gerade in alle Richtungen ausgeschüttet werden, sind als Summe sicher um ein Vielfaches höher als ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle wäre.

  42. 49.

    Ich bin sehr für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Wenn ich höre, dass das erste Ausbildungsjahr eines Bäckers mit 600 Euro vergütet wird, dann denke ich, dass wohl niemand den Beruf wegen des sagenhaften finanziellen Einkommens wählt, sondern man mit einem bedingungslosen Grundeinkommen endlich angemessen entlohnt werden würde. Und das gilt für sämtliche andere unterbezahlte Berufe.

  43. 48.

    Sie müssen unsere heutigen Abhängigkeiten verstehen, genau diese Abhängigkeiten haben wir nicht mehr mit BGE.

    Interessant, dass Sie mich nicht vorlesen!!!

  44. 47.

    Guten Abend. Ein sehr interessantes Thema. Aber verstehe ich das richtig, das ich mit 45 Jahren, wenig Erfolg gehabt auf dem Arbeitsmarkt wegen Handicap, im Rentenalter an Altersarmut leider werde? Bitte um eine erliche Antwort.

  45. 46.

    Gerade ich schau auf die Zukunft.

    Das Rentensystem, das Sozialsystem in der jetzigen Form ist nicht nachhaltig finanzierbar.
    Mit BGE und der Finanzierung über Steuerreform und Finanztransaktionssteuer/Micro-Steuer kann dieses jedoch gesichert werden...

  46. 45.

    Lasst Herrn Bohrmann erkläääären.... Nicht nur diese Besserwisser. Er kommt nie zu Wort. Es wird gefragt wie warum usw. aber lasst ihn nicht reden!!! das ist nicht nett. In anderen Ländern gibt es das schon. Und dieser "experte" weiß gar nix!

  47. 44.

    Mit 1000€ besteht kein Grund zu faulenzen. Wenn MIete und laufende Kosten weggehen reicht es auch weiterhin nur knapp. Wer mehr will muss einfach etwas zusätzlich tun. Seit 20 Jahren wird unter www.regio-ww.de ein Experimentiermodell gemacht. Das Geheimnis liegt in der Geldquelle. Mit einer komplementären Währung und einem verbindlichen Maßstab funktioniert das ohne dass es bislang ein Problem gab. Guthaben verfallen zum Lebensende. Da kommt natürlich reflexartig Widerspruch, weil die konditionierten Ökonomen etwas anderes gelernt haben und selbst nicht mehr in der Lage sind frei zu denken.

  48. 43.

    Ich bin definitiv für ein BGE nur was passiert dann in der Realität z.B. mit den Mietpreisen? Dann kostet jede 1 Zimmer Wohnung oder das WG-Zimmer in Berlin 1000 Euro Miete pro Monat...

  49. 42.

    Also mit dem Grundeinkommen würde ich gerne mich zum Pfleger umlernen lassen, denn mit diesem Geld zusätzlich kann ich es mir auch finanziell Leisten.

  50. 41.

    Bedingungsloses Grundeinkommen bedeutet alle bekommen das Gleiche.

    Jetzt bekommt die Schwangere sowie der Krebskranke höhere Leistungen im Rahmen von Hartz-IV.
    Es gibt Leistungen für eine Erstausstattung, wenn ein Baby kommt.
    Gibt es das dann auch beim Bedingungslosem Grundeinkommen?


    So, wie ich das bisher gelesen habe, gibt es für alle das Gleiche, egal, wie teuer die Wohnung ist.

  51. 40.

    Aktuell ist Arbeit für mich eine Art Zwangshaft. Ich weiß, dass ich gerne arbeite, aber ich will nicht zum überleben arbeiten. Aktuell arbeite ich nur, um nicht obdachlos zu werden, was meine Leistungsfähigkeit hemmt. Ich spüre das deutlich. Ich will arbeiten. Aber nicht, weil ich muss. Ich will so effektiv wie nur möglich arbeiten und ich persönlich glaube, dass ich mit BGE sogar mehr arbeiten würde, als ohne.

  52. 39.

    Ich hätte nur etwas gegen das bedingunslose Grundeinkommen, wenn die nicht arbeitende Befölkerung für dieses Einkommen keine Auflagen bekommen würden wie z.B. eine mindestanzahl an Bewerbungen und Eigenbemühungen nachzu weisen und Ähnliches .... die Arbeitende Bevölkerung bekähme dies nicht, da sie in Arbeit ist .... andernfalls ist dieses Einkommen für die Gesellschaft nicht tragbar

  53. 38.

    Im Lockdown haben viele von uns nichts machen dürfen. Die meisten fanden es furchtbar. Warum sagen jetzt immer noch so viele, dass wir sofort nichts mehr tun, wenn wir nicht finanziell dazu gezwungen werden?

  54. 37.

    Es ist für mich immer noch ein sehr Großes (?) Würde es denn Heißen, wenn man Grundsicherungsempfänger ist und mit einmal ein bedingungsloses Grundeinkommen bekommen würde, das ich mich auch ohne weiters selbstständig machen könnte ??? wo ist der Harken an der ganzen Sache ???.

  55. 36.

    Es ist bezahlbar, bspw mit folgendem Modell: BGE für alle ab 18 in Höhe von 1200€, von 0-14 400€, von 14-18 600€.
    Steuerreform in Richtung Flat Tax von 50%, zusätzlich Finanztransaktionssteuer/Micro-Steuer von 1%

    Menschen mit geringem Einkommen wären Netto-Gewinner, Menschen mit sehr hohen Einkommen (~80.000 Euro Jährlich) haben unterm Strich genau so viel wie aktuell, ggfs vielleicht sogar etwas weniger

    85% der Bevölkerung würden von einem BGE profitieren!

    Gewisse Sozialleistungen, die oft auch verwaltungsintensiv sind können wegfallen. (Karenz, Kindergeld, Stipendien, verschiedenste Zuschüsse, ...)

  56. 35.

    Hallo zusammen, ich finde diese Diskussion sehr gut. Es gibt bereits 2 Versuche unter anderen eines in Spanien. Warum werden diese hier nicht erwähnt mit all den Ergebnissen???

  57. 34.

    Bedingungsloses Grundeinkommen, ja - aber unbedingt mit Arbeit "unterfüttern" müssen. Von 1000 Euro kann man nicht unbedigt gut leben.
    Ich denke unsere Arbeitswelt muss sich neu erfinden.
    Damit hätte jeder Mensch neue Möglichkeiten.
    Warum müssen immer weniger Arbeitnehmer mehr leisten müssen?
    Man könnte so unattraktivere Berufe aufwerten, indem ganz einfach mehr Arbeitnehmer einstellt. Es könnten z.B. weniger Stunden gearbeitet werden.
    Der Leistungsdruck könnte abgebaut werden, man bleibt gesünder, die Krankenkassen auf längerer Sicht nicht so strapaziert.

  58. 33.

    Bei diesem Thema denken alle immer nur an sich. Soll heißen: Was macht es mit mir? Dem gebildeten Durchschnittsbürger, der jeden Morgen aufsteht und zur Arbeit geht. Niemand denkt daran, was es mit der nächsten und übernächsten Generation macht. Junge Menschen, die in Verhältnissen aufwachsen, in den man nicht zu arbeiten braucht, werden nie lernen, für ihre Traumerfüllung etwas zu tun.

  59. 32.

    Sorry, sollte keine Antwort auf Ihr Post sein. Das ruckelt hier genauso, wie bei der Übertragung aus Brandenburg...

  60. 31.

    Regina...nichts für ungut, aber Sie haben meinen Post nicht verstanden oder?

  61. 30.

    ALG 2 Leistungen sind höher als 1000 €, wenn man Krankenkassenbeiträge, Miete, Vergünstigungen etc. zusammenrechnet. Wie soll man damit leben, bei Kaltmieten ab 500 €?

    Wie ist es mit EU Bürgern, die in Deutschland einen Wohnsitz nehmen? Bekommen sie auch ein Grundeinkommen? Wenn ja, wie soll es finanziert werden?

  62. 29.

    Es gibt keine Hinweise (aus diversen Studien die ansatzweise in Richtung Grundeinkommen gingen), dass die Leute fauler werden... Im Gegenteil, Umfragen zeigen, dass ein Großteil weiterarbeiten würde, zum Teil vielleicht in anderer Form, anderem Job, ggf in Selbständigkeit...

    Es ist bezahlbar, bspw mit folgendem Modell: BGE für alle ab 18 in Höhe von 1200€, von 0-14 400€, von 14-18 600€.
    Steuerreform in Richtung Flat Tax von 50%, zusätzlich Finanztransaktionssteuer/Micro-Steuer von 1%

    85% der Bevölkerung worden von einem BGE profitieren, auch du...
    (Du kannst es dir ausrechnen: aktuelles Bruttogehalt durch zwei, zzgl BGE von 1200€ - demgegenüber dein aktuelles Netto)
    Gewisse Sozialleistungen, die oft auch verwaltungsintensiv sind können wegfallen. (Karenz, Kindergeld, Stipendien, verschiedenste Zuschüsse, ...)
    Für Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder erhöhtem Pflegebedarf gibt es natürlich weiterhin zusätzliche Unterstützung
    ...

  63. 28.

    Bei 1.000 Euro Grundeinkommem plus Gehalt stehe ich 0.00 Uhr pünktlich vor der Backstube in der Bölschestrasse!

    Liebe Grüße

  64. 27.

    Wir habe doch schon längst ein Grundeinkommen, es nennt sich Grundsicherung. Sozialgerichtsentscheidungen der letzten Jahre lassen diese Grundsicherung dann auch bedingungslos erscheinen.

  65. 26.

    Es gibt keine Hinweise (aus diversen Studien die ansatzweise in Richtung Grundeinkommen gingen), dass die Leute fauler werden... Im Gegenteil, Umfragen zeigen, dass ein Großteil weiterarbeiten würde, zum Teil vielleicht in anderer Form, anderem Job, ggf in Selbständigkeit...

    Es ist bezahlbar, bspw mit folgendem Modell: BGE für alle ab 18 in Höhe von 1200€, von 0-14 400€, von 14-18 600€.
    Steuerreform in Richtung Flat Tax von 50%, zusätzlich Finanztransaktionssteuer/Micro-Steuer von 1%

    85% der Bevölkerung worden von einem BGE profitieren, auch du...
    (Du kannst es dir ausrechnen: aktuelles Bruttogehalt durch zwei, zzgl BGE von 1200€ - demgegenüber dein aktuelles Netto)
    Gewisse Sozialleistungen, die oft auch verwaltungsintensiv sind können wegfallen. (Karenz, Kindergeld, Stipendien, verschiedenste Zuschüsse, ...)
    Für Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder erhöhtem Pflegebedarf gibt es natürlich weiterhin zusätzliche Unterstützung
    ...

  66. 25.

    Wieviele von "Mein Grindeinkommen" waren davor schon viele Jahre arbeitslos?

  67. 24.

    Ein Quatsch, was der Bäckermeister da erzählt. Wenn jmd. faul sein will, macht er auf Hartz4 und bekommt Wohnung, Sozialleistungen bezahlt und den Grundsatz von 432 Euro, also zusammen gleich oder sogar mehr als das Grundeinkommen. Sofern er ein guter Chef ist und die Leute nicht vorhat zu versklaven, werden Leute weiterhin und vllt. Sogar glücklicher arbeiten. Dieser Blödsinn sich mit Flaschensammeln nochmal das Gleiche zu verdienen, war wohl auch schneller gesprochen als gedacht von ihm. Einerseits sind es faule Menschen, dann aber laut ihm wohl doch fleißig sich mit 8 cent flaschen nochmal 1000 euro zu verdienen. Also unterm Strich gibt es viele Gründe für das Grundeinkommen. :)

  68. 23.

    Ich denke, dass die Arbeitgeber das Grundeinkommen "einpreist" und die Löhne und Gehälter dann geringer sind. Es ist also nichts gewonnen.

  69. 22.

    MM nach wäre es angebracht, das Grundeinkommen (1000€) für 6 Monate zu zahlen. In Zeiten dieser Pandemie wäre sicherlich vielen Leuten geholfen. Die Mehrwertsteuer-Senkung für 6 Monate ging ja auch "problemlos".
    Auf Dauer würde das Grundeinkommen mehr Probleme bereiten, da auch ich glaube, daß einige nie wieder arbeiten gehen würden.

  70. 21.

    "Faulenzen, Soziale Hängematte oder Vollgas" ... was ist denn das für ein Framing bzw. Menschbild? Für mich geht es um Selbstwirklichung in der Arbeit, aber leider gibt es noch viele atypische und prekäre Verhälntnisse in der Arbeitswelt #leistungsdträger

  71. 20.

    Sparen? Vielleicht 100-200 Mio Euro. Das Grundeinkommen kosten aber 650 Mrd €! siehe meine Anmerkung unter Kommentar Nr. 4

  72. 19.

    Du kannst Dir ja im Bäckerhandwerk was hinzuverdienen...das ist ja auch irgendwie Kultur, gemein oder?

  73. 18.

    Was sind denn das für Argumente vom rbb. Ich arbeite weiter aber der andere nicht.
    Das sind längst überholte Diskussionen.
    Ein BGE ist ein Menschenrecht. Es steht JEDEM zu.

    Wir zahlen heute 80 % Steuern!!!!
    Mit einer Konsumsteuer von 50 % ist das BGE finanziert.
    Es fallen Steuern fort für Alkohol, Zigaretten, Benzin etc.

  74. 17.

    ich denke, dass ein Unternehmen endlich verstehen muss, dass Arbeit ein Menschenrecht ist und kein Einkommen generiert werden will, sondern die Tätigkeit. Arbeit und Einkommen trennen. Und Sie werden verstehen, wie es funktioniert.

    Es gibt keine unattraktiven Jobs. Danke Michael Bohmeyer. Perfekt Michael.

  75. 16.

    1000 Euro sind zu wenig! Ich habe es durch! Miete, Betriebskosten, Versicherungen etc. Nur die wichtigsten Ausgaben und dann zum gesund Leben kaum noch Geld. Für Kultur bleibt gar nichts mehr und auch die Kultur gehört zum gesunden Leben

  76. 15.

    Man müsste mal ausrechnen, welche Beträge eingespart werden könnten, wenn durch das bedingungslose Grundeinkommen Rentenverwaltung, Arbeitslosengeld-Verwaltung, Sozialverwaltung usw. nicht mehr benötigt werden.

    Ein Grundeinkommen von 1000,- € reicht für die Deckung der Grundbedürfnisse aus (Wohnen, Lebenshaltungskosten)
    Wer sich weitere Wünsche erfüllen will, müsste also zusätzlich arbeiten.

  77. 14.

    Welche Konsumsteuer? Um wieviel hunderte Prozent muss die denn erhöht werden? Weniger Konsumgüter mehr kaufen, weniger Arbeitsplätze, mehr Arbeitslose...? Sollen alle Menschen als Altenpfleger arbeiten und das Geld wird gedruckt?

  78. 13.

    Solange der rbb das BGE nicht wirklich will, werden Fragen gestellt, die vollkommen entfernt sind von der Idee. Die Vorbereitung ist nicht tief genug.
    Das BGE ist existenzsichernd, bedingungslos, teilhabeberechtigt
    Es ist ein Menschenrecht.
    und bringen Sie nicht immer wieder 1000€ - das müssen wir uns zusammen erarbeiten. DAS steht nicht fest.

  79. 12.

    Es ist mir immer zu pauschal, Für oder wider! Zur Zeit wäre es super, wenn alle die, denen das Arbeiten verboten ist, dieses Grundeinkommen erhalten! Auch bin ich dafür, dass statt Hartz IV ein Grundeinkommen gezahlt wird!

  80. 11.

    Übrigens reichen 1000 € auch heute nicht einmal für die Miete. Es löst also die Corona Probleme nicht.

  81. 10.

    Wenn wir das BGE wollen, müssen wir alle akzeptieren, dass es auch Menschen geben wird, die nicht arbeiten. Wenn es dann nur Debatten um Schmarotzer gibt, spaltet es die Gesellschaft.

  82. 9.

    Bedingungsloses Grundeinkommen - ja, ABER für alle!

    So dass wer arbeiten geht, dieses Einkommen ZUSÄTZLICH bekommt, natürlich unter dem aktuell bestehenden Mindestlohn. Das wäre eine faire Variante und belohnt aktive Arbeitnehmer

  83. 8.

    Finanzierung:
    Konsumsteuer - und damit ist es finanziert.
    CDU will überhaupt nicht in das Neue denken.

  84. 7.

    Das ist dochkeine Lotterie - wie kommen Sie darauf!!!!!!!!!!!!!!!

    Das ist Bedingungslosigkeit!!!!!!!!!!!!!!1

  85. 6.

    Manche haben nach 40 Jahren arbeiten keine 1000€. Ich bin der Meinung sollte jeder für sein Geld arbeiten.

    Was soll das?

  86. 5.

    Das BGE fördert KEIN Nichtstun!!!!!!!!!!!!!! Im Gegenteil. Sie behalten das BGE für sich UND müssen unbedingt ein Einkommen beziehen. Vor allem ist das BGE ein MENSCHENRECHT.
    Nichtstun belohnt. So ein Unsinn. Das muss unbedingt aus den Köpfen der Menschen.
    Es geht hier um den Menschen und nicht um Kapitalismus.

  87. 4.

    In D gibt es 45 Mio Menschen im erwerbsfähigen Alter. Bei 1200€ kostet das Grundeinkommen dann im Jahr 650 Mrd €. Der Bundeshaushalt beträgt ca. 350 Mrd €, die Länderhaushalte in Summe sind ebenfalls ca. 350 Mrd € groß. Wie sollen dann die 650 Mrd € für das Grundeinkommen finanziert werden?

  88. 3.

    Ich freue mich auf die Diskussion. Mich interessiert dieses Thema seit längerer Zeit und ich kann mir das BGE als eine Lösung in der Zukunft vorstellen. Es ist doch nicht mehr zu übersehen, daß Arbeit sich drastisch verändert und einen anderen Stellenwert bekommt .Gerade in Umbruchszeiten, gesellschaftlich oder privat, wäre s ein BGE hilfreich , um die Weichen neu zu stellen. Hätte mir so ein Einkommen in den Wendezeiten gewünscht, gesundheitliche " Nachwirkungen" wären vielleicht zu vermeiden gewesen. Man hätte nicht Arbeit annehmen müssen, nur um zu "überleben", sondern hätte auf sein "Inneres" hören können.
    Auch viele Aufgaben, die der Staat nicht mehr leisten kann, könnten durch interessierte Bürger ausgeübt werden, das Wissen Älterer ginge nicht verloren usw.
    Das Geld dafür stünde auch zur Verfügung. Zum Verständnis empfehle ich u. a. das Buch von Dirk Müller "Machtbeben".

    Viele Grüße aus Neuenhagen an Michael.

    Ursula

  89. 2.

    Ich finde es schade, wie Herr Butterwegge die Scham, die Stigmatisierung und den Bürokratieaufwand ignoriert, die mit auch einer Sanktionsfreien Mindestsicherung verbunden wären. Mit einem BGE bekämmen alle das Geld, verdeckte Armut würde verschwinden, und für die Finanzierung wäre eine deutliche Umverteilung von Reichen zu Armen möglich. Ein "zielgenauer" Sozialstaat hat eben nicht immer alle im Blick und dann fallen einige durch das Netz. Es sollte natürlich weiterhin Mehrbedarfe geben für Menschen, die mehr als das BGE brauchen (ich würde es bei 1200 Euro ansetzen), und natürlich auch weiterhin die Möglichkeit für Menschen, die Arbeit suchen, den Staat dabei zur Hilfe zu nehmen. Jegliches Einkommen aus Erwerbsarbeit käme nach Steuern oben drauf. Jetzt gibt es große Abzüge bei Zuverdienst und einen bürokratischen Nachweis-Marathon.

  90. 1.

    Es gibt übrigens auch eine europäische Petition zum Grundeinkommen, die aktuell läuft und die man einfach online unterschreiben kann: ebi-grundeinkommen.de. Eine Million Unterzeichnungen werden bis September 2021 benötigt... machbar?