A100 27.02.2018 (Quelle: imago/Frank Sorge)
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Bild: imago/Frank Sorge

Zu dreckig, zu laut, zu voll - Autos raus aus Berlin?

In Berlin sind gegenwärtig 1,2 Millionen PKW zugelassen, mehr als je zuvor. 154 Stunden im Jahr stecken Berlins AutofahrerInnen durchschnittlich fest. Berlin ist damit auch Deutschlands Stauhauptstadt! Die zweite Ausgabe des rbb Bürgertalk stellt daher die Streitfrage: "Autos raus aus Berlin?"  

Live vom Winterfeldtplatz in Berlin Schöneberg

Die Moderatorinnen Janna Falkenstein und Tatjana Jury empfangen als Gäste aus der Politik Antje Kapek, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus, und Burkard Dregger, Fraktionsvorsitzender der CDU im Abgeordnetenhaus. Ein weiterer Gast ist der Verkehrsexperte Prof. Heiner Monheim, der seit Jahren zum Thema forscht und für autofreie Städte wirbt. Außerdem werden Florian Fleischmann von der Initiative "Autofreier Wrangelkiez" und Nina Illgen, autoaffine Texterin, für die eigene Mobilität beruflich und privat unverzichtbar ist, auf dem Winterfeldtplatz dabei sein.

Auch von zu Hause aus können die Zuschauerinnen und Zuschauer an der Diskussion teilnehmen: direkt hier über die Sendungsseite, die sozialen Kanäle des rbb Fernsehens sowie den "zibb-Messenger".

Der Winterfeldtplatz liegt in unmittelbarer Nähe zur immer wieder heiß diskutierten, verkehrsberuhigten Maaßenstraße. Sie zählt zu den vielen Versuchen, Autos im Berliner Straßenverkehr zurückzudrängen.

Rund 1,2 Millionen PKW sind derzeit in Berlin zugelassen, mehr als je zuvor. Und: Berlin ist Stauhauptstadt Deutschlands. 154 Stunden im Jahr stecken Berlins Autofahrerinnen und Autofahrer durchschnittlich im Verkehr fest.

Welche Alternativen müssen geschaffen werden, damit die Berlinerinnen und Berliner in Zukunft auch ohne Auto zuverlässig von A nach B kommen?

Zu den Streitthemen gehören eine mögliche City Maut, höhere Parkgebühren, eine Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung sowie zeitweilige Sperrungen des Ku'damms und der Friedrichsstraße für Autos.

Autos raus aus Berlin?

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Kommentar

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38 Kommentare

  1. 38.

    Also erstmal Glückwunsch dass den Moderstoren nichts passiert ist, da man (siehe sek 0-6 ) mit einem Gefärt nicht sicher fährt und beim Straße überqueren nicht mal schaut, naja die Autofahrer machen das schon und Die STVO gilt für alle auch Radfahrer siehe Sek. 21 entgegen der Fahrtrichtung.

    Zum 2. beteiligen sich die 1.2 Mio Autofahrer kaum an Sanierungen Instandsetzung etc.
    Kurze Aufrechmung:
    Wenn die Autofahrer im Schnitt 148 € pro Jahr bezahlen
    = 1.2 Mio × 148 € = 177.6 Mrd. ÷ 12 Monate = 14,8 Mio monatlich.

    Hmm da frage ich mich doch wo das ganze Geld bleibt.
    Warum beteiligen sich die Radfahrer nicht am Ausbau der Radwege ?
    Für die kurze Zeit , die sie mit Ausnahmen die Radwege nutzen und sich sorry wie die letzten Penner benehmen und Fussgänger umkacheln , nötigen und sich auch mit Autofahreren anlegen, weil die STVO für sie nicht gilt, frage ich mich schon warum dieser Aufstand gemacht wird.
    Liebe Politiker geht doch bitte erstmal mit gutem Beispiel voran

  2. 37.

    Hallo Mario,
    Ja, es gab zumindest für den ehemaligen Westteil viele Pläne, die U-Bahn zu erweitern, sind leider alle in der Schublade verschwunden. Ebenso wurde versäumt, zusammen mit dem Land Brandenburg brauchbare Konzepte für die Pendler zu schaffen, beispielsweise S-Bahnen verlängern/aus der Stadt herausführen und dort wo noch Platz ist an den Bahnhöfen entsprechend P&R Platz zu schaffen. Hier wären beispielsweise normal kostenpflichtige Parkhäuser/-plätze denkbar, die von Umweltkarteninhabern kostenfrei nutzbar sind.
    Vielleicht sollte man nicht immer nur nach Kopenhagen, etc. geschaut werden (hinkt aus meiner Sicht, da ganz andere Größenverhältnisse), sondern mal den Blick auf andere, echte Großstädte. In Shanghai wurden seit Anfang des Jahrtausends viele U-Bahnlinien gebaut. Auch in London steht eine neue Linie vor der Fertigstellung, und das sind nicht nur ein paar Stationen Kanzler-U-Bahn.

  3. 36.

    Nachtrag (1000Zeichen sind zu knapp)
    Ich bin noch nicht der Meinung, dass der Individualverkehr vor dem Ende steht. Letztendlich ist doch auch Car-Sharing ein verteilter Individualverkehr. In der positiven Utopie kann das durchaus funktionieren und ich könnte mich damit auch anfreunden, ich muss keinen PKW besitzten, ich möchte jedoch nach Wunsch einen (sauberen, funktionierenden) PKW für die gewünschte Strecke/Zeit nutzen können, ohne längere Wartezeit oder Einschränkung durch Start-/Zielort.

  4. 35.

    Ich beziehe mich auf die Politiker, da ich ihnen nicht abnehme, dass sie das leben können, was sie den Bürgern vorschreiben wollen. Herr Fleischmann aus der Diskussion muss mich nicht überzeugen, ihm glaube ich, dass er (wie er sagt) weitestgehend nur mit dem Fahrrad leben kann. Da die meisten Politiker aus bereits gut gestellten Lebensverhältnissen kommen, kennen sie die Probleme der normalen Bürger nicht. Ich vermute, keiner von ihnen (den Politikern) muss zu Randzeiten nach/vor der Schicht quer durch Berlin, nur als ein Beispiel. So blöd es klingen mag, Politiker sollten Vorbilder sein. Wenn sie nur fordern oder selbst danach zu leben, sind sie es nicht.

  5. 34.

    Hallo Karsten,
    da stimme ich Dir voll ganz zu. Aber - wenn man öffentlich die Radfahrer gegen die Autofahrer ausspielt und die Autos als böse Ursache darstellt, fällt es nicht auf, das der Senat in den letzten 30 Jahren nichts zum Thema Verkehrsinfrastruktur unternommen hat, ausgenommen dem Bundesverkehrswegeplan aus den 90'Jahren. Beschlossen und bezahlt vom Bund.

  6. 33.

    Warum ziehen sie die Diskussion auf die Politiker? Das ist sehr pauschalisierend auch auf deren Gruppe. Jeder sollte sich selber hinterfragen, ob es Sinn macht ein Auto für das jeweilige Bedürfnis haben zu müssen bzw. zu benutzen, oder aber sich Alternativen zu suchen. Natürlich sollten die Politiker alles dafür tun, dass es einfacher, günsiger, sicherer und klimafreundlicher ist, sich ohne ein eigenes Auto im städtischen Raum zu bewegen, bzw. öfters andere Mittel zu wählen. Das Zeitalter des Individualverkehrs in Großstädten mittels Autos mit Verbrennern neigt sich jedenfalls dem Ende zu.

  7. 32.

    Dann Kommt der Punkt "Die Zeit", Auch hier hat jeder Mensch einen anderen Tagesablauf. Und es wird darauf nicht eingegangen, im gegenteil. es wird veralgemeinert.... versucht eine Richtlinie irgendwie festzusetzten...... die dann für alle gilt......

    So funktioniert das nun mal leider nicht. In Berlin (habe ich selber 5 Jahre gelebt) versucht jeder irgendwie alles umzusetzten bzw das was sich jeder vorgenommen hat zu erledigen zu erreichen........ nur hat wie erwähnt jeder einen anderen Tagesablauf....... jeder muss hier oder dort hin...... das machen oder dort noch hin. achja, das Kind muss von dort abgeholt werden, und danach muss ich das oder jenes noch erledigen. Jeder hat in Berlin mit der Zeit zu tun..... und NUR JEDER WILL IN BERLIN AUCH DER ERSTE SEIN, DER DANN WIEDER ZU HAUSE IST.

    Der Platz hier um seine Meinung zu schreiben ist auch begrenzt... wie soll man da seine Meinung schreiben, äußern....
    bin ja schon wieder am ende

  8. 31.

    Ich will mehr Fahrradwege, ich will mehr autofreie Zonen, ich will dies ich will das und die bösen sind immer die Autofahrer die man bestrafen muss. So kommt es live vom Winterfeldplatz. Ich (Mario) habe viele Jahre in Oslo und Trondheim gelebt, mit ähnlichen Verkehrsproblemen wie hier. Aber wir haben uns die Frage gestellt, wie wir ! das Problem angehen können und wie wir ! Lösungen finden und wie wir ! diese realisieren. Der Umbau der Verkehrsinfrastruktur einer Stadt braucht ca. 30 Jahre. Ein paar Radwege auf die Straße malen und noch mehr Verkehrsschilder hinstellen ist doch nur blinder Aktionismus der Grünen. Nur - als ich nach 15 Jahren wieder nach Berlin gezogen bin - U7 vom SXF?, eine einzige Straßenbahn wieder in den Westteil (nach 30 Jahren), überall kaputte Brücken, Nachts ÖPNV? 1989 war unsere Parole 'Wir sind das Volk!'. Und Heute? Na dann gute Nacht Deutschland

  9. 30.

    Wir wohnen als 5-köpfige Familie ebenfalls in Halensee wie die Talk-Teilnehmerin Frau Illgen. Hier gibt es sehr wohl alles für den täglichen Bedarf und noch mehr in Lauf- und Radnähe! Wir kommen zu Fünft ganz ohne Auto aus. Großeinkäufe und Ausflüge erledigen wir mit (Lasten-)Fahrrad. Warum schaffen das Andere nicht? Es kommt eben auch auf die persönliche Einstellung und Bequemlichkeit an. Weil viele Verkehrsteilnehmer einfach zu faul sind, müssen Klima der Erde und Gesundheit der Mitmenschen leiden. Ich finde das ungerecht!

  10. 29.

    Ich habe mir die Sendung angesehen, zugehört........ hilfe........... hilfe............ Was war das?
    Wir müssen reden.......... hahahahaha,
    Es wurden Agumente in den raum geworfen, von beiden Seiten, auch vom Publikum, nur wirklich auf den Punkt kommt da keiner. Weder Die eine Seite noch die andere........ und dann soll über alles in 1 Std Sendezeit geredet werden?

    Oh man nee.......

    Wir hier in Deutschland, leben in einer Gesellschaft, wo die Mobilität wichtig ist, Der Fortschritt weiter angetrieben wird.
    Jeder einzene Mensch, unabhängig vom Ort in dem er wohnt (Dorf, Kleinstadt, Stadt, Großstadt), ist auf ein Auto angewiesen oder auch nicht. das richet sich aber danach wo er wohnt, wie er lebt, wo er Arbeitet, wo Familie ist, ob man aus Gesundheitlichen gründen auf ein Auto angewisen ist und so weiter. In Berlin kommt noch dazu, das der Kindergarten bzw die Schule auch nicht immer gleich um die Ecke ist, oder möglichkeiten zum Einkaufen.

  11. 28.

    Ein sehr zutreffende Kommentar, es geht nur als Mix miteinander mit Hauptaugenmerk auf den ÖPNV, solche Spinner die Autos aus der Stadt fordern werden sich nicht durchsetzen und denken realitätsfremd.

  12. 27.

    Ich denke schon, dass ich verstehe, ich möchte die Diskussion auch nicht abwürgen, es geht nur miteinander. Nur leider wird immer nur gegeneinander gearbeitet. Wenn mir seitens der Politik gesagt wird, ich solle auf meinen PKW verzichten, dann kann ich gerne erwarten, dass mir seitens der Politik auch konkret gezeigt wird, wie das geht. Solange die Politiker das, was sie fürs Volk wollen, nicht selber können/wollen, dann sind sie unglaubwürdig.

  13. 26.

    In Berlin aufgrund private Beziehung des öfteren.
    Daher. Klimaschutz darf auf keine Fall vor der demokratischer freier Wahl des Verkehrsmittel gehen. Die Öffis haben einen entscheiden Nachteil, sie sind öffentlich. Jeder Verhaltens- und geruchsoriginelle Person begleitet mich auf meine Wegen in den Öffis. Von den kriminellen ganz zu schweigen.

    Die Radelnden Mitbürger haben ja aufgrund hoher moralischer Überlegenheit jederzeit das Recht, zu pöbeln, beleidigen, Fußgänger zu bedrängen und beschimpfen und alle Verkehrsregeln zu mißachten. Diesen Menschen muss der Verkehrsraum entzogen werden. Der Höhepunkt ist die Selbstverständlichkeit mit der in Fahrradstraßen auch zusätzlich die Fusswege genutzten werden. Mit entsprechender Beschimpfung sich wehrender Fußgänger.

  14. 25.

    Wann gibt es endlich Kennzeichen- und Versicherungspflicht für Fahrräder? Ich verdanke meinen Rollstuhl einem Radfahrer, der ohne Licht von hinten auf dem Gehweg kam, mich umfuhr und dann türmte.

    Auch habe ich seit dem schon mehrfach erleben müssen, daß Radfahrer auf dem Gehweg mich touchierten und dann noch "Stinkefinger".

  15. 24.

    Es wäre schon hilfreich, wenn
    1.
    die Öffis fahren würden; zu den Zeiten, wie angegeben; angepasste Abteile und verkürzte Intervalle zum Feierabend, zum Anfang und Ende der Schulen und Unis.
    2.
    zeitnahe Reparaturen der Fahrzeuge, Rolltreppen und Aufzüge.
    3.
    Mehr Platz für Räder und Kinderwagen.
    4.
    Konsequente Anwendung bestehender Gesetze und Strafen bei Verstößen gegen die StVO. Geld für mehr Personal für das Ordnungsamt, Polizei und BVG, anstatt Geld auszugeben für neue Gesetze oder Regeln.

  16. 23.

    Hallo,

    den rasenden Fahrradfahrern muß dringend das Handwerk gelegt werden, besonders denen mit Kopfhörern in den Ohren, die wie die Besengten Säue auch über Fußwege fahren......

  17. 22.

    In den 70er u. 80er gab es einen 3 min. Takt. Busse gab es einnsetzer. Das gibt es nicht mehr

  18. 21.

    Sie haben etwas nicht verstanden. Es geht darum den Individualverkehr mit Autos zu begrenzen. Nicht darum, Autos komplett abzuschaffen.

  19. 20.

    Die Sendung ist wie die Stimmung im Verkehr in Berlin... total durch die Medien aufgeheizt. Es besteht kein Zweifel daran, dass das Auto zurückgedrängt werden muss, das Klima und die schwächeren Verkehrsteilnehmer geschützt werden müssen. Aber das erreichen wir nur alle ZUSAMMEN. Aber das ist bei diesen Medien in der Stadt nicht möglich... Eine rote Linie? Wo sich möglichst alle schön die Köpfen einrennen. Der RBB hat noch nicht kapiert, dass die Stadt unter dem Gegeneinander leidet, dass er selbst mit solchen schlechten Sendungen immer noch mit befeuert. Bringt gute Beispiele und Lösungen, redet mit denen die es schon gemacht haben (Kopenhagen etc.) und hört auf die Leute aufeinander zu hetzen!

  20. 19.

    Vorschlag an die in der Politik, die Autos abschaffen wollen und ihre Fraktionen in Berlin und Bund: Sie verzichten freiwillig für mindestens ein Jahr im Vorlauf vor entsprechenden Entscheidungen auf die Nutzung von PKW, also keine Dienstwagen, private PKW, Taxi, Car-Sharing, Mitfahren bei anderen. Lediglich das BVG Angebot (Bus, U/S Bahn, Tram) und das Fahrrad steht ihnen zur Verfügung. Bundesweit/International natürlich nur die Bahn, kein Flugzeug. Das gleiche wird auf ihre Lebenspartner angewandt, ebenso auf ihre Eltern und die ihres Lebenspartners und all ihr Nachwuchs, Enkel, Urenkel. Damit können sie entprechendes Feedback bekommen, wie toll es ist, wie der Einkauf zu stemmen ist, wie gut es zu organisieren ist die kranken Kinder mit der BVG zum Arzt zu bringen, etc. Sollten sie in einem PKW "erwischt" werden, sind sämtliche ihrer Pläne dann natürlich gescheitert, wenn sie so nicht leben können/wollen, warum soll es der kleine Bürger? Wasser predigen, Wein trinken ...

  21. 18.

    Weiter...

    Bestes Beispiel ist das neue Ostkreuz, wo zum Bus nur 1 Aufzug steht und auch zu den Bahnsteigen gibt es jeweils nur 1 Aufzug.

    Mein Freund hatte mal angeregt, daß alle berliner Autofahrer das KFZ abmelden, im Umland auf Privatfelder parkt, mit Ölschutz und dann nur noch mit dem ÖPNV fährt.

    Das würde zum Verkehrschaos führen, Wirtschaft bricht zusammen und der Stadt fehlen Einnahmen wie Steuern in hunderte Millionen und die Tankstellen gehen pleite.

    Wollen dann die Autogegner sämtliche Einnahmeverluste der öffentlichen Hand durch eine Steuererhöhung subvenzionieren?

    Es gibt noch diverse Probleme; z.B. würde ich gerne der "Radfahrerlobby" mal wünschen, daß sie für ein paar Monaten die Beine nicht benutzen können, denn ab einem bestimmten Alter ist Radfahren für die Masse leider unmöglich.

  22. 17.

    Ich werde auf mein Auto nicht verzichten, alleine aus beruflichen Gründen ist das für mich nicht umsetzbar

  23. 16.

    Ich finde eine Stadt ohne Autos unmöglich. Ich wohne in einer STADT und will Autofahren. Wenn ich Rad fahren will muss ich aufs Dorf ziehen. Die Autofahrer bezahlen alles und es wird alles autounfreundlich umgebaut. Ich finde das unmöglich. Ich bin schwerbehindert und kann auf mein Auto nicht verzichten. Ich will auch nicht in der Nacht in den öffentlichen Verkehrsmitteln belästigt werden. Ein Auto bedeutet für mich Freiheit und die lasse ich mir nicht nehmen.

  24. 15.

    Autos zu verteufeln, ist ideologiegeleitete Politik, nicht mehr und nicht weniger. Als Erstes sollte der gegenseitige Respekt im Strassenverkehr propagiert werden. Respekt scheint mitunter auch für Radfahrer ein echtes Problem zu sein.
    Ein weiteres Problem ist die Sicherheit in den öffentlichen Verkehrsmitteln, die gerade nachts nicht gewährleistet ist.

  25. 14.

    Nur 17% aller Wege werden von Berliner Innenstadtbewohner*innen mit dem Auto zurückgelegt und nur weniger als 20% besitzen ein Auto. Trotzdem gehören 80% des Straßenraums stehenden und fahren Autos, die alle stark belasten. Das ist ungerecht und muss korrigiert werden.

  26. 13.

    Wie soll eine Rollstuhlfahrerin ohne Auto ihren Einkauf stemmen oder zu Ärzten und Behörden kommen?
    Der ÖPNV ist katastrophal, wenn es Behinderte betrifft, denn versuchen Sie mal in einen vollen Bus rein zu kommen, denn den Platz belegen oft Kinderwagen und ich habe es oft erlebt, daß sich die Busfahrer nicht drum kümmern und weiter fahren.

    Die Tram hat auch öfters keinen Platz, denn die Tatras sind behindertenfeindlich, selbst wenn jemand gehbehindert ist, wie mein Bekannter.

    Auch diverse U-und S-Bahnstationen sind behindertenfeindlich und wenn mal ein Aufzug da ist, dann wird er oft von Chaoten beschädigt und der ÖPNV weigert sich dafür zu sorgen, daß jede Station 2 separate Aufzüge hat.

  27. 11.

    In meinem Auto fühle ich mich sicher, wer bietet mit bei besserer Anbindung mit dem ÖPNV mehr Sicherheit ?

    Es gibt immer mehr steuern und kosten für Autofahrer, ein normaler Mensch kann sich das nicht mehr leisten. Das hat für mich nichts mit Selbstbestimmung zu tun. Es sollte eher ein Anreiz für den ÖPNV geben und nicht mehr Strafen für die Autofahrer! Ich fühle mich in den öffentlichen nicht sicher !!!

  28. 10.

    Eins ist klar: in Berlin gibt es zu viele Autos. Für viele Autofahrer ist das Hauptargument, dass sie mit dem Auto schneller sind als mit ÖPNV. Also muss der ÖPNV schneller werden, mehr Busspuren, dichterer Bahntakt, besseres Angebot. Und der Autoverkehr muss gebremst werden (obwohl er sich ja immer mehr selbst ausbremst). Für #geschwindigkeitsgerechtigkeit und mehr Radwege.

  29. 9.

    Der öffentliche Nahverkehr ist jetzt schon überlastet. Würde nur ein kleiner Teil ihr Auto stehen lassen, würde der öffentliche Nahverkehr zusammenbrechen. Ein vernünftiger Ausbau dauert mindestens 20 Jahre. U Bahn fahren macht so kein Spaß.

  30. 8.

    Es geht auch darum, dass kein Mensch in einer Stadt ein SUV benötigt. Diese werden immer mehr, die meisten davon Firmenwagen. Hier sollte eine drastische Steuererhöhung erfolgen, die Menschen, welche meinen unbedingt ein SUV in einer Stadt fahren zu müssen bis zur finanziellen Schmergrenze bringt. Ich sehe jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit fast aussschließlich Fahrer die alleine in ihren tonnenschweren SUVs durch Berlins Innenstadt zu bewegen. Das ist sowohl klimamässig, als auch durch Emssionen die nur durch Betrug der Autoindustrie als "sauber" verkauft wurden, völliger Irrsinn. Die Halter solcher Fahrzeuge müssten einkommensbedingt so viel Steuer zahlen, dass es ihnen finanziell weh tut.

  31. 7.

    Das geht zu weit!!!!Jeder sollte selbst entscheiden ob oder kein Auto!!!!
    Ich bezahle dafür und habe ein neues Auto!!!
    Auto......Ja

  32. 6.

    Ich werde nicht auf mein Auto verzichten !
    Für mich ist es Luxus und mein Recht auf Selbstbestimmung.
    Regeln sollten nicht nur für Autofahrer gelten sondern auch für Radfahrer und strenger kontrolliert werden!

  33. 5.

    Arbeite in 3 Schichten und möchte nicht grade Nachts mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein.
    Bin mit dem Auto auch schneller zu Hause als mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn ganz Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren bricht die BVG auch komplett auseinander

  34. 4.

    Die Verbesserung des ÖPNV tut not. Durch immer mehr Verdichtung des Wohnungsbau, nehmen PKW uns den öffentlichen Platz.

  35. 3.

    Die Personen können nicht unterscheiden zwischen "wollen" und "brauchen". Für das Transportieren eines Laptops brauche ich kein Auto.

  36. 2.

    Berlin ist ein Paradies für Autofahrer und -besitzer: viele extrem breite Straßen, oft mehrspurig, lächerliche Parkgebühren für Jahres-Stellplätze, nur sporadische Tempokontrollen, nur eine Handvoll stationärer Blitzer, flächendeckend kurze Grünphasen für Fußgänger. Zudem Busspuren, die meist gefahrlos als Kurzzeit-Parkplatz missbraucht werden können. Eine Stadtautobahn, die selbst in Wohngebieten keine Lärmschutzwände hat und eng an den Häusern vorbeiführt, was ein besonderes Schnelligkeitsgefühl und schöne Ausblicke ermöglicht. Nicht zuletzt existiert mit der "Verkehrslenkung" eine Institution, die sich einseitig für die Auto-Interessen einsetzt. Zudem ein Senat, der in drei Jahren selbst kleinste, sogar kostenneutrale Verbesserungen für ÖPNV-Nutzer, Radfahrer und Fußgänger (siehe Ampelphasen) nicht hinbekommen hat. Was will man mehr als Autofahrer?

  37. 1.

    Früher Polster, heute Hartschale: Die neuen U-Bahnsitze machen den Nahverkehr nicht attraktiver. Die BVG spart an falscher Stelle. Komfort ist auch entscheidend.

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