Prof. Manfred Hild und Roboter Myon; Bild: Beuth Hochschule/Ernst Fessler
Bild: Beuth Hochschule/Ernst Fesseler

Beuth Hochschule für Technik Berlin - Prof. Manfred Hild

"Humanoide Robotik steckt noch in den Kinderschuhen. Doch es gibt bereits starke Bestrebungen,  mithilfe künstlicher Intelligenz die totale Überwachung der Bürger vorzunehmen, wie beispielsweise in China. Auch große Konzerne wie Amazon und Google haben bereits Augen und Ohren in der Privatsphäre vieler Menschen. Wie kann es gelingen, trotz immer neuer digitaler Technologien die Kontrolle über unsere Daten zu behalten?"

Als Brain City Berlin-Botschafter und Professor für Digitale Systeme und Studiengangsprecher Humanoide Robotik weiß Prof. Dr. Manfred Hild, dass die Entwicklung von Robotern in einen gesellschaftlichen Diskurs eingebettet werden muss. Da kann es für das Verständnis in der Öffentlichkeit hilfreich sein, wenn ein Roboter seinen großen Auftritt auf der Bühne der Komischen Oper in Berlin hat und dadurch die Forschung von Prof. Hild - humanoide Robotik,  Künstliche Intelligenz, neuronale Netze - mit einem konkreten Ereignis unterstützt. Prof. Hilds Lebensmotto "Lebe deinen Traum"  zeigt sich auch in seinen Leidenschaften wie  kinetische Skulpturen, synthetischen Klängen und Science Fiction Filmen, die ideale Ergänzung seiner beruflichen Tätigkeit. Ob er auch dort "robustes Verhalten durch minimalistische Prinzipien" als Innovationsmotto beibehalten kann, wird sich zeigen. Mit seinem Lieblingssoundtrack "Mortuos plango, vivos voco" von Jonathan Harvey als melancholischer Verbindung zwischen Tradition und Moderne beweist Prof. Hild, dass er den Titel "Brain-Botschafter" völlig zu Recht trägt.