Radikal Regional - Solidarische Landwirtschaft auf Hof Schwalbennest

Einer für alle und alle für eine - diesem Prinzip folgt die Idee der „Solidarischen Landwirtschaft“: Anstatt aufs Geratewohl zu produzieren und am Ende allein auf Kosten und Risiko sitzen zu bleiben, bilden Hof und Ernteabnehmer eine Gemeinschaft.

Dabei trägt eine Gruppe von Privatleuten die Kosten, die bei der Erzeugung der Lebensmittel anfallen, im Gegenzug erhalten sie dafür einen Anteil des Ernteertrags. Landwirte werden dadurch vom Aufwand der Vermarktung entlastet und auch das Risiko von Ernteausfällen bleibt nicht mehr allein an ihnen hängen. In Chorin profitiert der Hof Schwalbennest von diesem Prinzip. Wir haben den Hof besucht, waren bei einem gemeinsamen Ernteeinsatz dabei und sprachen mit einer Professorin für Ökolandbau und Vermarktung von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung in Eberswalde über den Grund für das immer weiter steigende Interesse an Solidarischer Landwirtschaft.

Beitrag von Alena Hecker