Service - Bibliotheken in Berlin und Brandenburg

Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) ist als "Bibliothek des Jahres" 2019 ausgezeichnet worden, denn sie hat Vorbildcharakter. Die Bibliothek 4.0 geht über die bloße Ausleihe von Büchern weit hinaus.

Bibliotheken in Berlin
Die 81 Berliner Bibliotheken sind einem Verbund, dem VOEBB, zusammengeschlossen und ermöglichen Ihren Nutzern so ein noch breiteres Angebot, insbesondere im digitalen Bereich. Durch den Zusammenschluss gibt es z.B. über 65.000 deutsch- und fremdsprachige eBooks und Hörbücher für die Nutzer. Über die Webseite des Verbunds der öffentlichen Bibliotheken Berlins können unterschiedliche digitale Angebote genutzt werden. Der Verbund erlaubt es auch, mit einem Ausweis alle Bibliotheken zu besuchen - zum Preis von 10 Euro im Jahr.
www.voebb.de

Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Die ZLB besteht aus zwei Standorten: der Amerika-Gedenk-Bibliothek und der Berliner Stadtbibliothek. Mit jährlich etwa 1,5 Mio. Besuchern ist sie die größte öffentliche Bibliothek Deutschlands. Neben dem breiten Angebot an Büchern, Zeitungen und Magazinen bietet die ZLB eine vielfältige Palette an digitalen Angeboten, Services und Veranstaltungen. Die ZLB ist auch sonntags geöffnet, mit einem speziellen Veranstaltungsprogramm. Regelmäßig finden auch unter der Woche Workshops zu unterschiedlichen Themen statt.

Zu den Services der ZLB gehört auch die Ausleihe von Tablets und eBook-Reader, die ohne zusätzliche Kosten ausgeliehen werden können. Die maximale Ausleihfrist für diese Geräte beträgt 28 Tage. eBooks und Hörbücher funktionieren über Lizenzen. Diese laufen drei Wochen für ein eBook, bzw. zwei Wochen für ein Hörbuch. Reicht die Zeit nicht, kann das Werk erneut ausgeliehen werden.

In der Artothek der ZLB gibt es ca. 1.900 Originalkunstwerke. Bis zu 20 Bilder sind gleichzeitig entleihbar, für maximal 84 Tage. In der ZLB gibt es zusätzlich auch eine Bibliothek der Dinge. Vom Bohrschlaghammer bis zum Badminton-Set stehen viele Sachen zur Verfügung.

Lieferservice
Alle ausleihbaren Medien können auch geliefert werden. Hier fallen Zusatzentgelte zwischen einem und 3,50 Euro an.
www.zlb.de

Achtung: Zwischen dem 17. und 24. November 2019 bleiben die öffentlichen Bibliotheken in Berlin sowie deren Online-Dienste geschlossen!

Bibliotheken in Brandenburg
In Brandenburg gibt es mehr als 200 öffentliche Bibliotheken mit unterschiedlichen Angeboten und Kosten. Die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, beispielsweise, gehört zu den großen und breit aufgestellten Häusern Brandenburgs. Auch hier gibt es viele digitale Medien und ein breites Veranstaltungsprogramm.
www.bibliothek.potsdam.de

Einige Bibliotheken haben sich auch in Brandenburg zu einem digitalen Verbund zusammengeschlossen über den digitale Medien abrufbar sind. Ob ihre Bibliothek auch darunter ist, erfahren Sie unter folgendem Link:
www.onleihe.net/index.php?id=36#brandenburg

Filmfriend - der Streamingdienst der öffentlichen Bibliotheken
Filmfriend heißt die Plattform, an die deutschlandweit viele Bibliotheken angeschlossen sind. Gut 2.000 Filme und Dokumentationen sind dort abrufbar. Es entstehen keine zusätzliche Kosten für den Dienst. Es reicht ein gültiger Bibliotheksausweis. Für das Streaming von zuhause braucht man allerdings eine entsprechende Internetverbindung, für die Kosten anfallen können.

Angeschlossene Bibliotheken in der Region
Berlin: Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, Universität der Künste Berlin, Verbund der öffentlichen Bibliotheken Berlins

Brandenburg: Stadt- und Kreisbibliothek „Hans Keilson“ Bad Freienwalde, Gemeindebibliothek Blankenfelde Mahlow, Filmuniversität Babelsberg "Konrad Wolf", Fouqué Bibliothek Brandenburg, Stadtbibliothek Fürstenwalde, Stadtbibliothek Guben, Mediathek Herzberg, Bibliothek im Bahnhof Luckenwalde, Stadtbibliothek Hohen Neuendorf, Öffentliche Schulbibliothek Oberkrämer, Bibliotheksverbund Oberhavel-Nord (Fürstenberg/Havel, Gransee, Zehdenick), Stadtbibliothek Oranienburg, Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, Stadtbibliothek Storkow
www.filmfriend.de

 

Beitrag von Antje Pfeiffer