Katzen mit Trockenfutter (Quelle: imago)
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Service - Katzenfutter im Test

In rund 8,2 Millionen Haushalten leben eine oder mehrere Katzen, insgesamt sind es rund 12 Millionen Stubentiger. Dabei kostet ein Katzenleben die Halter im Schnitt über 11.000 Euro. Und die werden hauptsächlich für das Futter ausgegeben.

Aktuell hat die Stiftung Warentest 25 Trockenfutter untersucht. Wir klären mit Nicole Merbach, Redakteurin Stiftung Warentest, welche Produkte zu empfehlen und welche gut und günstig sind.

Katzen würden am liebsten Mäuse fressen – manche sind sehr wählerisch, was ihr Futter angeht, andere geben sich mit günstigen Supermarktangeboten zufrieden. Die Stiftung Warentest hat jetzt 25 Trockenfutter für Katzen untersucht, dabei die Inhaltsstoffe geprüft, aber auch Schadstoffe, empfohlene Futtermengen, Werbeversprechen und Verpackung. Vier der trockenen Futter haben mit "sehr gut" abgeschnitten, einige davon machen die Katze für nur fünf Cent am Tag satt. Drei Produkte bekamen von der Stiftung nur das Urteil "ausreichend" oder "mangelhaft", weil sie falsch deklariert sind oder zu wenig Nährstoffe enthalten. Mehr über den Knabberspaß für Katzen erklären wir bei zibb.

Dabei sprechen wir auch eine Sorge mancher Katzenfreunde an: Viele Katzenbesitzer scheuen sich davor, ihrem Liebling nur Trockenfutter zu geben, auch wenn all diese Produkte als "Alleinfuttermittel" gelten. Das Problem: Viele Katzen decken ihren Flüssigkeitsbedarf ausschließlich aus Futter, Trockenfutter enthält aber nur etwa zehn Prozent Wasser. Daher heißt es: Schauen, was die Katze mag und vor allem aufpassen, dass sie genügend trinkt – am besten immer wieder spielerisch und abwechslungsreich Wasser anbieten.

Beitrag von Corinna Meyer