Eine Putzfrau schiebt einen Reinigungswagen durch einen Gang (Quelle: imago/Sven Simon)
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Service - Minijobs: So kann man sich was dazuverdienen

Über eine Millionen Minijobber sind älter als 65 Jahre! Für Menschen, die nur eine kleine Rente oder ein geringes Einkommen haben, ist der Minijob eine gute Möglichkeit, das Einkommen aufzubessern. Wir klären, was dabei zu beachten ist.

Wie man beispielsweise als Rentner durch den Minijob die Rente durch eigene Einzahlungen in der Rentenversicherung etwas erhöhen kann. Das lohnt sich allerdings nicht in jedem Fall. Wir klären, wann. Minijobs sind rentenversicherungspflichtig, man kann sich aber davon befreien lassen. Beim Minijob darf man 450 Euro monatlich verdienen. Beim so genannten Midijob, bei dem man mehr als 450 Euro verdient, darf man ab Juli bis zu 1.300 Euro dazuverdienen, hier sind die Sozialversicherungsbeiträge geringer. Studiogast: Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur Finanztip

Die Gründe für den Minijob sind vielfältig: Niedrigverdiener können von ihrem Hauptjob oft nicht leben, andere hoffen, durch den Minijob auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Doch was ist mit dem Rentenanspruch beim Minijobben?

Rentenversicherung

Minijobs sind von anderen Abgaben frei, aber 3,6 Prozent des Lohnes muss der Minijobber an die Rentenversicherung abführen. Er kann sich aber davon befreien lassen. Über eine Million der Minijobber in Deutschland sind über 65 Jahre alt und beziehen selbst Rente. Für Altersrentner ist der Minijob rentenversicherungsfrei. Bei einem gewerblichen Minijob kann es sich für sie jedoch lohnen, die Rentenversicherungsbeiträge freiwillig zu zahlen, um die eigene Rente zu steigern.

Für Mütter, die durch Erziehungszeiten Probleme haben auf ihre Mindestversicherungszeiten zu kommen, kann es auch attraktiv sein, durch den Minijob Rentenansprüche zu erwerben.